Aus der Pfarrgemeinde

Einladung zum Konzert am 21. Januar in Ostinghausen

Am Sonntag, 21.Januar, findet in der St. Christophorus-Kirche Ostinghausen, Kirchstr. 17, um 16.30 Uhr ein klassisches geistliches Konzert mit besinnlicher Musik und Virtuosem mit dem bekannten tamigu-Trio in der Besetzung Violine, Orgel, Sprecher und kleines Schlaginstrumentarium statt.

Neben Werken für Violine und Orgel von J. S. Bach und Händel (Sonate Nr. 6 E-Dur) werden auch das hochvirtuose Präludium und Allegro im Stile des Barockkomponisten Pugnani für Violine und Orgel von Fritz Kreisler und ein Schubertwerk das Programm bereichern.

Von dem 1956 in Hattingen geborenen Komponisten Günther Wiesemann wird u.a. eine Komposition angeboten, die (auch im Sinne eines Brückenschlages) stilistische Ansätze früherer Musikepochen und Choralmelodien aufnimmt .

Das tamigu-Trio spielt in der Besetzung Tamara Buslova, Orgel und Schlaginstrumente, Michael Nachbar, Violine und Schlaginstrumente sowie Günther Wiesemann, Orgel, Sprecher und Schlaginstrumente.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Einladung zur ökumenischen Bibelwoche 2018

„In der Beschäftigung mit der Bibel wird ein unumstrittenes ökumenisches Band sichtbar, das alle Christen unterschiedlicher Konfessionen und Denominationen vereint!“ – Mit diesem Zuruf von Dr. Erhard Berneburg (entnommen aus den aktuellen Materialien zur Bibelwoche) möchte auch ich – selbstverständlich im Namen aller Referentinnen und Referenten – Sie zur Teilnahme an der Bibelwoche 2018 ermuntern. Das Gedenkjahr zur Reformation hat uns häufig darauf gestoßen, dass es vieles gibt, was evangelische und katholische Christen verbindet. Dazu gehört sicherlich auch die Heilige Schrift. In diesem Jahr soll es nun vor allem um das Hohe Lied der Liebe gehen.

Kerstin Offermann schreibt in ihren einführenden Worten: „Weil die Liebe so essenziell für unser Leben ist, weil sie aber zugleich die Essenz des Wesens Gottes ist, darum ist die Beschäftigung mit dem Thema Liebe so spannend. Hier berühren sich die Welten und fließen ineinander. In den Erfahrungen menschlicher Liebe entdecken wir etwas von Gottes Wesen und in den Verheißungen der göttlichen Liebe findet die menschliche Liebe einen heilsamen Bezugsrahmen, der sie entlastet und stärkt.“

Somit lebt die Bibelwoche von unseren Erfahrungen und dem Austausch darüber. Das Ganze verspricht sehr spannend zu werden, vor allem dann, wenn sich viele Christen von evangelischer und katholischer Seite dem Thema gemeinsam annähern. Elisabeth Birnbaum verweist uns in ihrer Abhandlung bereits auf den Titel des alttestamentlichen Buches: Im Hebräischen heißt es so viel wie „Lied der Lieder“, also „das schönste, beste, hervorragendste Lied.“

In diesem Sinne lade ich Sie alle ein, Ihre Stimme zu erheben und mitzusingen (um in dem Bild zu bleiben), damit das Lied der Liebe auch in unserem Alltag, in unseren Berufswelten, in unseren Familien erklingen kann.

Flyer mit Programm der Bibelwoche ...

 

Eingeladen zum Fest des Glaubens – Familienmesse zu Karneval in St. Bonifatius

Bad Sassendorf. „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ sind die Christen jeden Sonntag: Jesus heißt immer wieder gerne Menschen im Hause Gottes willkommen, damit seine Frohe Botschaft die Menschen erreicht. Am Karnevalssonntag soll dieser Satz einmal über der ganzen Messe stehen, denn unter diesem Leitwort hat sich jüngst der Familiengottesdienstkreis getroffen. 

Alle Kirchbesucher, die am 11. Februar die Bonifatiuskirche um 10.30h betreten, dürfen das gerne in Kostüm tun, damit die närrische Zeit auch sichtbar zum Ausdruck kommt.

Erzählt wird ihnen dort die Geschichte von Mira: Voller Vorfreude hat sie zum Karnevalsfest Gäste eingeladen, doch diese sagen ab. Was nun? Das erfahren alle Gottesdienstbesucher am Tag vor Rosenmontag, wenn sie den Texten lauschen und kräftig mitsingen. Die Lieder werden dieses Mal von der Soester Band „Stromschlag“ begleitet. Das Pastoralteam freut sich, die Gäste aus der Nachbarschaft begrüßen zu dürfen, die somit schon den Weg in Richtung zukünftiger Pastoraler Raum anzeigen.

 

Krippenspiel lockte zahlreiche Besucher an

Bad Sassendorf. In der Advents- und Weihnachtszeit herrschen oftmals Hektik und Trubel. Das wissen auch schon die ganz jungen Christen. Doch wie sieht es eigentlich bei den himmlischen Heerscharen aus? Auch die Engel sind in diesen Tagen ganz schon geschäftig, wie es die zahlreichen (vor allem kleinen) Kirchbesucher am Heiligen Abend 2017 erfuhren. In St. Bonifatius lernten sie nämlich beim Krippenspiel einen Engel kennen, der emsig dabei ist, seine Wolken zu putzen, damit sich auf Erden niemand über den grauen Himmel ärgern muss.

Bei all den Vorbereitungen vergisst er fast seinen wichtigsten Auftrag, denn er soll sich ja eigentlich in erster Linie um die Unterkunft für die heilige Familie kümmern. Am Ende klappt schließlich doch noch alles: Maria und Josef können glücklich das Jesuskind in den Armen halten, umrahmt von den Engeln, dem Hirten, den Königen, dem Wirt, den Botschaftern und Bürgern des Landes. So konnten alle Gläubigen in das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ freudig miteinstimmen.

Der Dank des Pastoralteams galt abschließend den Kindern, die durch ihr Schauspiel, Instrument oder Gesang das Krippenspiel bereicherten, aber in besonderer Weise auch dem tatkräftigem Helferteam, das seit Christkönig mit den Mädchen und Jungen geprobt hat.

(Fotos: Nicole Adrian – aufgenommen bei der Generalprobe)

„Friedenslicht aus Bethlehem“ kommt nach Bad Sassendorf

Ökumenische Aussendungsfeier am 3. Advent (17.12.2017, 18:00Uhr) in der Pfarrkirche St. Bonifatius

In diesem Jahr steht das Friedenslicht unter dem Motto “Auf dem Weg zum Frieden”. Die damit verbundene Herausforderung für jeden einzelnen, unabhängig vom Alter, von seiner Herkunft und seiner Religion, besteht darin, im kleinen wie im großen, durchgehend, trotz aller Hindernisse, das große Ziel auf dem Weg zum Frieden nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, diesen langen und schwierigen Weg zu gehen. Das Friedenslicht setzt als leuchtendes Symbol aus der Geburtsstadt Christi gerade in schwierigen Zeiten ein bewusstes Zeichen der Sehnsucht nach einem friedlichen und geschwisterlichen Zusammenleben.

Für die kirchliche Gemeinschaft in Bad Sassendorf ist es auch in diesem Jahr ein großes Anliegen, mit Gästen aus verschiedenen Ländern in einer großen Gemeinschaft zusammenzurücken und ein Gefühl für Heimat und Geborgenheit zu vermitteln.

Hierzu sind grundsätzlich alle eingeladen, um anschließend die Botschaft des Friedens im Zeichen des Friedenslichts nach draußen zu tragen.

Die abgedunkelte St. Bonifatius Kirche an der Wilhelmstraße wird von unzähligen Kerzenlichtern stimmungsvoll beleuchtet. Musikalisch, mit Bandunterstützung, laden alte und neue Friedens(pop)songs  zum Mitsingen ein.

Seit 1986 wird das Friedenslicht, eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF), in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien. Von dort wird es zu den Aussendungsfeiern in ganz Europa und inzwischen auch weltweit (z.B. USA, Argentinien) verschickt. Der Zug mit dem Friedenslicht hält auch in Bad Sassendorf und es wird von dort in die Pfarrkirche St. Bonifatius gebracht. Hier werden die mitgebrachten oder vor Ort erworbenen Kerzen an dem Friedenslicht entzündet. Viele nehmen dann das Licht in mitgebrachten Laternen mit nach Hause, wo es bis Weihnachten und darüber hinaus erstrahlt. Es ist mittlerweile Tradition, dass junge Menschen, häufig Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die Flamme außerdem in Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen, in Flüchtlingsunterkünfte, Einkaufszentren, Rathäuser, Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, Altersheime, zu Obdachlosen und in Moscheen und Synagogen tragen. Alle Mitfeiernden sind ebenfalls eingeladen, ihr Licht mit den Menschen zu teilen, die selber nicht an der Aussendungsfeier teilnehmen konnten.

Wie in den letzten Jahren können für die ökumenische Lichtfeier im Vorfeld Kerzen erworben werden. Der Verkauf findet in den Gottesdiensten am 3. Advent (Samstag, 18h in Ostinghausen und Sonntag, 10.30h in Bad Sassendorf) statt. Auch direkt vor dem Gottesdienst können in St. Bonifatius Kerzen gekauft werden.

Weitere Informationen:

Thomas Merscheim
Aufm alten Garten 28
D-59505 Bad Sassendorf
Tel: 02921 - 369 875
Email: thomas.merscheim@t-online.de

Kinder hauchen dem Weihnachtsevangelium neues Leben ein

Bad Sassendorf. Einen putzenden Engel, singende Könige, einen neugierigen Hirten: Diese Personen und noch viele andere kann man am Heiligen Abend beim Krippenspiel in St. Bonifatius kennenlernen. An den Samstagen in der Adventszeit treffen sich junge Schauspieler, um die biblische Botschaft neu zu inszenieren. Unterstützt werden sie dabei von einem Vorbereitungsteam, bestehend aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern der Pfarrei Heilige Familie. Parallel dazu proben einige Sängerinnen und Sänger im Bonihaus, um das Ganze musikalisch zu flankieren. Die Proben des Chores gehen von 10-11h, die Schauspielgruppe übt jeweils von 10-10.30h.

Nun heißt es für alle Beteiligten, Texte zu lernen oder die Lieder einzustudieren, damit es am Heiligen Abend wieder ein festlicher Gottesdienst um 15.30h in der Bonifatiuskirche sein wird.

Kinderkirche feierte Christkönig

Bad Sassendorf. Viele Spielsachen kaufen! Jeden Tag schulfrei! Mein Gold zählen! Shoppen gehen! – Die Mädchen und Jungen der letzten Kinderkirche hatten wirklich viele tolle Antworten auf die Frage: Ja, was würdest du denn tun, wenn du ein König wärest? Jeder Gottesdienstbesucher, dem eine Antwort einfiel, durfte sich auf einen Thron setzen und eine Krone aufsetzen. Ganz spontan schlossen sich bei dieser Fragerunde auch einige der Erwachsenen an, die natürlich auch gute Beiträge liefen konnten.

Anlass für dieses kleine Rollenspiel war das Fest Christkönig, mit dem das Kirchenjahr traditionell abschließt. Im Bonihaus versammelten sich etwa 30 Kinder mit dem Team und einigen Eltern, um zunächst mal freudig in das Lied „Wir feiern heut ein Fest“ einzustimmen. Danach wurde erstmal überlegt, woran man einen König erkennt. Ein Kind wurde passend mit Krone, Umhang, Pferd ausstaffiert und auf den Thron gesetzt. Ihm zur Seite gesellte sich ein Soldat, der für seinen Schutz sorgte. Dann richtete sich der Blick auf Jesus. Ein zweites Kind schlüpfte in seine Rolle: Es trug ein einfaches Gewand (keinen prunkvollen Mantel), auf den Kopf kam der Hirtenhut (keine goldene Krone) und statt auf dem Thron Platz zu nehmen, gesellte sich Jesus zu den einfachen Menschen auf dem Boden. Vor seine Füße wurde die Dornenkrone gelegt.

Danach ging es kreativ ans Werk: Jedes kleine Gemeindemitglied bastelte sich einen Orden. Auf die eine Seite kam die goldene Königskrone, auf die andere Seite die rote Jesus-Krone. Die rote Farbe erinnert an die Dornenkrone, ist aber gleichzeitig auch die Farbe der Liebe. Sie zeigte somit an: Jesus – der König der Herzen (wie auch das Motto dieser Kinderkirche lautete). Stolz präsentierten die Kleinen im Altarraum von St. Bonifatius anschließend ihre Orden und fassten die Gedanken der Kinderkirche nochmals im Gebet zusammen.

Die nächsten Gottesdienste, zu denen besonders die jungen Familien eingeladen sind, werden am dritten Advent gefeiert. Am Vorabend (16.12.) stellen sich um 18h die Kommunionkinder in St. Christophorus vor, am Sonntag (17.12.) wird in der Lichtfeier das Friedenslicht in Bad Sassendorf begrüßt (ebenfalls 18 Uhr).

Der neue Pfarrgemeinderat ist gewählt

Am letzten Samstag und Sonntag wurde in der Pfarrei Heilige Familie Bad Sassendorf ein neuer Pfarrgemeinderat(PGR) gewählt. Aus dem alten PGR stellten sich 6 Mitglieder zu Wiederwahl auf und 7 Gemeindemitglieder ließen sich zusätzlich als Kandidaten finden. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 7 %. 10 Mitglieder für den neuen PGR wurden durch die Wahl ermittelt:

Nils Becker, 123 Stimmen, Simone Brockhausen (138), Anja Dahlhoff (113), Marcus Heimann (139), Helmut Josch (118), Marie-Theres Klösener (179), Eva Maria Küstermeier (135), Eva Mittrup (163), DR. Melanie Rickert-Föhring (138) und Saskia Schumacher (161).

Das Pastoralteam dankt allen Gemeindemitgliedern für ihre Kandidatur. Die zehn neuen PGR-Mitglieder (aus den Orten Bad Sassendorf, Ostinghausen, Bettinghausen und Weslarn) werden nun in den nächsten vier Jahren wesentlich die Geschicke der Gemeinde mitleiten. Sie sind dabei angewiesen auf viele weitere Ehrenamtliche, die in den verschiedensten Feldern der Pastoral mitwirken. Ein wichtiges Vorhaben ist dabei die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus Soest und Möhnesee, gemeinsam entsteht aus diesen drei Kommunen der zukünftige große Pastorale Raum.