Aus der Pfarrgemeinde

„Friedenslicht Bad Sassendorf 2019“:

Ein deutliches Zeichen setzen für den Mut zur Freundschaft und zum Frieden

Ökumenische Aussendungsfeier am 3. Advent (15.12.2019, 18:00Uhr) in der Pfarrkirche St. Bonifatius.

Auch in diesem Jahr sind wieder alle in der Großgemeinde Bad Sassendorf zu einem bunten Fest eingeladen.  Ob jung oder schon sehr erfahren, egal welche (religiöse) Herkunft und Hautfarbe, gemeinsam soll ein deutliches Zeichen für den Frieden und die Freundschaft gesetzt werden. In der stimmungsvoll ausgeleuchteten Pfarrkirche laden ausgewählte aktuelle Musikstücke und Klassiker zum aktiven mitfeiern und mitsingen ein. Das für diese Feier speziell gebackene Brot wird unter allen Anwesenden geteilt und damit die Gemeinschaft für ein friedliches und respektvolles Miteinander unterstrichen. Im Anschluss soll das Friedenslicht mit einer Lichterkette zu Nachbarn, Freunden und Kliniken gebracht werden. Mit einem kleinen Umtrunk vor der Pfarrkirche mit warmen Getränke wird die Feier abgeschlossen. In mitgebrachten Laternen kann das Friedenslicht dann mit nach Hause genommen, mit Freunden oder mit denjenigen geteilt werden, die selber nicht an der Aussendungsfeier teilnehmen konnten. Das Friedenslicht setzt als leuchtendes Symbol aus der Geburtsstadt Christi gerade in schwierigen Zeiten ein bewusstes Zeichen der Sehnsucht nach einem friedlichen und geschwisterlichen Zusammenleben. Für die kirchliche Gemeinschaft aller Konfessionen in Bad Sassendorf ist es auch in diesem Jahr ein großes Anliegen, mit Gästen aus verschiedenen Ländern in einer großen Gemeinschaft zusammenzurücken und ein Gefühl für Heimat und Geborgenheit zu vermitteln.

Hierzu sind grundsätzlich alle eingeladen, anschließend die Botschaft des Friedenslichts nach draußen zu tragen. Seit 1986 wird das Friedenslicht, eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF), in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien. Von dort wird es zu den Aussendungsfeiern in ganz Europa und inzwischen auch weltweit (z.B. USA, Argentinien) verschickt. Der Zug mit dem Friedenslicht hält auch in Bad Sassendorf und es wird von dort in die Pfarrkirche St. Bonifatius gebracht. Hier werden die mitgebrachten oder vor Ort erworbenen Kerzen an dem Friedenslicht entzündet. Viele nehmen dann das Licht in mitgebrachten Laternen mit nach Hause, wo es bis Weihnachten und darüber hinaus erstrahlt. Wie in den letzten Jahren können Kerzen vor Ort gekauft werden.

Am Tag der Einheit in einem geteilten Land

Politische, kulturelle und religiöse Begegnungen auf Zypern

Bild 1: Die Pilgergruppe auf den Stufen eines Einsiedlerklosters

Bild 2: Eine Scheunenkirche im Troodos-Gebirge

Die Fotos wurden von Frau Annette Rotgeri für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

26 Frauen und Männer aus dem Pastoralen Raum Soest haben eine erfahrungsreiche Pilgerfahrt auf den Spuren des Apostels Paulus nach Zypern unternommen. Die geistliche Leitung lag in den bewährten Händen von Pfarrer Uwe van Raay. Dazu sorgte eine kompetente zypriotische Reiseführerin für intensive Begegnungen mit Land und Leuten.

Eindrücklich werden die Schilderungen der gewaltsamen Teilung der Insel im Jahr 1974 in Erinnerung bleiben: Als sechsjähriges Mädchen erlebte Nikki, die Reiseleiterin, die Vertreibung ihrer Familie „von jetzt auf gleich“ aus ihrem Dorf im nun türkisch besetzten Teil der Insel. Ebenso erging es andersherum den türkischen Zyprioten. Am Grenzübergang in Nikosia waren für die Reisenden plötzlich die Erfahrungen an „unsere Zonengrenze“ wieder präsent. Die Fahrt entlang der gesperrten „Geisterstadt“ in der geteilten Hauptstadt der Insel ging den Reisenden aus der Börde förmlich unter die Haut: Häuser, Straßen und Gärten, die seit 45 Jahren verlassen sind – mit zerschlissenen Gardinen hinter geöffneten und verstaubten Fensterscheiben.

Geplant war die Reise als Pilgerfahrt auf den Spuren von Paulus und Barnabas, seinem missionarischen Begleiter vor Ort. An den verbrieften Orten seiner ersten Missionsreise – in Salamis und vor allem in Paphos – wurden die Berichte der Apostelgeschichte plastisch. Hier verkündete er die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Jesu Christi in den kulturellen und geistlichen Zentren der griechisch-römischen Welt.

Wichtiger Teil des Programms waren die täglichen Gottesdienste und Eucharistiefeiern unter freiem Himmel oder in Kirchen der orthodoxen Christen. Dabei war der Besuch der „Scheunenkirchen“ ein weiterer Höhepunkt. Versteckt in der Landschaft – und damit verborgen vor einst plündernden Horden – sind sie gefüllt mit der golden gefärbten Heiligenwelt der Orthodoxen Kirche. Mit Hilfe der Reiseleiterin konnten die Ikonen „gelesen“ und ihre Glaubensbotschaften verstanden werden.

Zu den Erinnerungen an die Pilgerreise werden auch die täglichen Wettervergleiche gehören: Hier der warme bis heiße Spätsommer, zuhause der nasse und kalte Frühherbst. Mit der Landung auf dem Düsseldorfer Flughafen war für die Pilgergruppe der Sommer 2019 beendet.

Frederick erklärte den KirchbesucherInnen das Erntedankfest

Bad Sassendorf. Vorräte sammeln für den Winter… Das ist im Herbst eine der wichtigsten Aufgaben für die Tierwelt. Und so sammeln die Mäuse Ähren, Mais und Nüsse, nur der Frederick hält sich (scheinbar) von der Arbeit fern… Die bekannte Geschichte von Leo Lionni hatte nun der Familiengottesdienstkreis der Pfarrei Heilige Familie aufgegriffen. Mit der nachgespielten Kindergeschichte wurden den zahlreich erschienen Kirchbesucherinnen und -besuchern die Bedeutung von Erntedank aufgezeigt. Ein besonderer Applaus der Gemeinde galt deshalb auch den kleinen Mäusen, ins Besondere auch dem Darsteller des Frederick, der seine Botschaft gesanglich übermittelte. Auch die Kommunionkinder bereicherten den Gottesdienst, in dem sie die Fürbitten vortrugen. Neben den Erntegaben – hier gilt ein Dank den Frauen, die für den Altarschmuck zuständig waren – füllte ein großer Reigen Kinder den Chorraum, als Pfarrer Uwe van Raay sie zum Vater unser nach vorne lud. Am Ende der Messe ertönte nochmals ein großer Applaus – er galt nicht nur den Kindern, sondern auch den Frauen vom Vorbereitungskreis sowie der Gruppe sinpalabras, die wie üblich versiert in ihren Liedern ebenfalls das Thema Erntedank aufgriff.

Gläubige folgten einer alten Tradition

Ostinghausen. Dass Menschen am Sonntag nach dem 4. September – dem eigentlichen Namensfest der Heiligen Ida – nach Herzfeld pilgern, ist in der St. Christophorus-Gemeinde ein alter Brauch. Bis in das Jahr 1862 reicht die Geschichte dieser Wallfahrt zurück, die seitdem den gleichen Verlauf nimmt. Begonnen wird in aller Frühe in der Ostinghauser Pfarrkirche mit einer kurzen Statio. Danach ziehen die Messdiener gefolgt von den Trägern und Trägerinnen des Idaschreins und weiteren Pilgern zunächst nach Schoneberg.

In der Johanneskapelle stand die Andacht ganz im Zeichen der Frauen, denn in einem kurzen Anspiel ließen zwei Lektorinnen Ida und Maria einander begegnen. Der Auftritt der Gottesmutter hatte ebenfalls einen besonderen Grund: In diesem Jahr fiel der Wallfahrtstag auf den 8. September, an dem Datum gedenkt die katholische Kirche der Geburt Mariens. In dem Gespräch der beiden Heiligen kamen einige Gemeinsamkeiten in den Biographien zum Vorschein: Zwei Mal überbrachte ein Engel eine wichtige Botschaft, die jeweils den Anstoß für eine Wende im Leben der Frauen gab.  Das Hören auf Gottes Wort, aber auch der Einsatz für die Nächsten prägte in der Folge ihren Alltag. Gestärkt durch diese Impulse führte die Wallfahrer der Weg nach Hovestadt, wo sich die gräfliche Familie von Plettenberg und weitere Gläubige anschlossen. Um 10h zogen alle singend und betend in die Basilika von Herzfeld ein. Das Pontifikalamt mit Weihbischof Rolf Lohmann (Xanten) – musikalisch gestaltet durch den heimischen Chor und die Blechbläser aus Stromberg – bildete den feierlichen Abschluss.

PGR tauchte ein in die Welt der Bibel

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Auf eine besondere Exkursion begaben sich jetzt die PGR-Mitglieder mit einigen weiteren Ehrenamtlichen aus der Pfarrei Heilige Familie. Vom Sitzungssaal im Pfarrheim wechselten sie in einen „Ort“ mit Hirtenhaus, Zollstation und Synagoge. Dank einer engagierten Führung lernten sie im Bibeldorf Rietberg die Welt von Jesus kennen und konnten so manche biblische Erzählung besser verstehen.

Wie lebte damals das einfache Volk? Wie präsentierten sich die römischen Soldaten? Wie mag es in der Synagoge zugegangen sein? All‘ das und noch viel mehr konnten die 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachspüren. Bereits der Einstieg an der Landkarte zeigte die Vielfalt der Umwelt Jesu – vom See von Galiläa über Samarien bis hin nach Judäa. Archäologische, geschichtliche, religionswissenschaftliche Erkenntnisse flossen in die gut zweistündige Führung ein, doch in erster Linie bewegte die Gruppe das große Engagement und das Glaubenszeugnis & Herzblut der Initiatoren dieses besonderen Projektes, das jüdische und christliche Tradition heutigen Zeitgenossen näherbringen möchte. Als Abschiedsgeschenk erhielt jedes Gruppenmitglied ein kleines Kreuzchen für die Hosentasche, es sollte zeigen: Jesus geht stets unsere Wege mit! Am Ende der Führung galt Eva Mittrup (vom Pfarrgemeinderat) ein herzlicher Dank; sie hatte die Idee dem Gremium nahe gebracht und auch die Organisation der Fahrt übernommen!

Fröhliches Ehrenamtstreffen rund um St. Bonifatius

Bad Sassendorf. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre Vieles nicht möglich. Ich würde mir wünschen, dass Sie im Alltag dafür weitaus mehr Anerkennung finden, als es oftmals geschieht!“ Diese lobenden Worte fand Pastor Reinhold Frickenstein jetzt beim jährlichen Ehrenamtsempfang in seiner Predigt. Fast 100 Frauen und Männer waren der Einladung gefolgt und versammelten sich zunächst zur Eucharistiefeier in St. Bonifatius, die Pastor Frickenstein gemeinsam mit Propst Dietmar Röttger zelebrierte. Vor dem Segen galt allerdings neben dem allgemeinen Dank ein besonderer Gruß an Cantamus. Nach über 25jähriger Tätigkeit wurde ihr segensreiche Wirken in Gottesdiensten und Andachten von Marie-Theres Klösener (PGR) gewürdigt. Weil die Sängerinnen und Sänger immer wieder für erfrischende neue Lieder gesorgt hatten, wurden sie dieses Mal mit einem für sie gedichteten Ständchen von der ganzen Gemeinde belohnt.

Im Anschluss konnten sich alle Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter der Pfarrei Heilige Familie am Grill und Salatbuffet stärken. Nach dem Essen kündigte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende einen besonderen Nachtisch an. Dafür räumte sie das Feld für Udo Reineke, seines Zeichens Kirchenkabarettist. Auch er begrüßte alle Anwesenden allerdings auf humoristische Art. Dabei fehlten Seitenhiebe nicht auf die Kirche im Großen wie im Kleinen. Mit viel Beifall und lachenden Gesichtern wurde sein Beitrag quittiert. Erst nach einer Zugabe durfte er „auf seinem Trecker mit Tempo 60 über die A44“ in seine Warburger Heimat zurückkehren. Bei kühlen Getränken und guten Gesprächen klang der sommerliche Abend an der Wilhelmstraße gemütlich aus.

Krautbunde für Sommerland

Ostinghausen.Bad Sassendorf. 24 fleißige Hände waren am Festtag Mariä Himmelfahrt im Pfarrheim von St. Christophorus am Werk, als es galt, gemeinsam einem alten Brauch zu folgen: Gemäß der katholischen Tradition banden Frauen der kfd-Gemeinschaften von Bad Sassendorf und Ostinghausen Bünde mit verschiedenen Heilkräutern, die in den Sonntagsmessen gesegnet werden. Zuvor waren sie bereits unterwegs in der heimischen Feldflur, um Thymian, Salbei, Kamille und Co. zu sammeln.

Wozu diese Kräuter alles gut sind? Das erfahren die Gottesdienstbesucher in den Messen an diesem Wochenende, in denen die verschiedenen Gewächse unter dem Leitwort „Danke für das Heil in unserer Natur & unserer Pfarrei“ vorgestellt werden. Dazu sind alle Gemeindemitglieder zum Kirchbesuch in St. Christophorus (9h) und St. Bonifatius (10.30h) an diesem Sonntag eingeladen.

Am Ende der Eucharistiefeiern werden die Krautbunde ausgeteilt. Die kfd freut sich dabei über eine Spende. Das Geld soll in diesem Jahr an Sommerland gehen. In dieser Gruppe werden Kinder betreut, die unter dem Verlust eines Angehörigen leiden. Sie erhalten einen Ort, an dem sie begleitet und ermutigt werden. Geleitet wird die Gruppe von Maria Wulfinghoff, einer ehemaligen Gemeindereferentin aus Bad Sassendorf.

Kreative Kinder erstellten Living Pictures

Bad Sassendorf. Buntes Treiben in der INI-Schule, obwohl Ferien sind…: Der Grund lag in der Ferienspaßaktion der Pfarrei Heilige Familie. 21 Mädchen und Jungen waren zu dieser Veranstaltung gekommen, bei der sie ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen konnten. Mit Fliegenpilz und Waldmotiv versehen entstanden living pictures.

Tatkräftig unterstützt wurden die heranwachsenden Künstlerinnen und Künstler von Helmut Josch und Eva-Maria Küstermeier – Mitglieder im Pfarrgemeinderat Heilige Familie!

Das Pastoralteam dankt den beiden Ehrenamtlichen, die somit den jungen Sassendorfern – wie schon in den letzten Jahren – ein kleines Highlight in der Sommerpause ermöglichten.

Kinderkirche packte Gottes Segen in seine Reisetasche

Bad Sassendorf. Wer in den Urlaub fahren möchte, muss als Erstes Koffer packen. Dabei halfen jetzt die jüngsten Gemeindemitglieder dem Team der Kinderkirche, in dem sie überlegten, was sie selbst gerne mit auf die Reise nehmen möchten: das Kuscheltier zum Schlafen, das Buch, wenn es mal langweilig wird, die Kamera für die Erinnerungsfotos von den schönsten Tagen im Jahr. Zum Schluss legte ein Kind ein Kreuz zum Gepäck, denn: Auf all meinen Wegen sei Gottes Segen (so hieß es auch schon im Motto der Kinderkirche)!!!

Danach ging es kreativ zu: Mit Scheren, Stiften, Klebern und Tackern entstanden eigene Koffer aus Papier. Sie wurden – nachdem sie von den Kleinen bunt verziert worden waren – mit Segensspruch und Engel-Sticker ausstaffiert.

Stolz präsentierten alle zum Abschluss in der Pfarrkirche den Messbesuchern ihre Werke. Ein Mädchen las dann auch nochmals für die Großen den Segensspruch vor, womit das Team der Kinderkirche allen Bad Sassendorfern eine gute Urlaubszeit und eine glückliche Heimkehr wünscht:

Seid behütet, denn Gottes guter Segen sei über euch!

Nicht nur in den Ferienzeiten will er uns leiten,   auf all euren Wegen,

denn Gottes guter Segen sei über euch!

Gottes Hand in Blütenpracht

Bad Sassendorf. Es ist bereits eine gute Tradition, dass sich die Katechetinnen des Kommunionjahrganges am Vorabend von Fronleichnam in St. Bonifatius treffen. Dort werden zunächst Blüten nach Farben und Arten sortiert, um im zweiten Schritt als Blumenteppich verarbeitet zu werden. Schnell war auch in diesem Jahrgang klar: Das Motto der Kinder sollte nochmals zum Ausdruck kommen. Die göttliche Hand hat somit Platz genommen auf den Stufen der katholischen Pfarrkirche. Aufgrund der großen Fülle der Spenden konnten auch wieder Taufbecken und Tabernakel reichhaltig verziert werden. Das Pastoralteam dankt den kreativen Eltern, aber auch allen Gemeindemitgliedern, die durch ihre Blütenspenden zum Gelingen beigetragen haben

Drüggelter Kapelle füllte sich zum ersten Impuls der Zeit 2019

Möhnesee.Soest.Bad Sassendorf. Cantad al Senor… Singt dem Herrn! So lautete der Titel des ersten Vortrages der Musikgruppe Heilig Kreuz, der am ersten Sonntag im Mai die Drüggelter Kapelle ausfüllte. Der Song bildete den Auftakt zur Impuls-der Zeit-Reihe im Sommer 2019.

Im vergangenen Jahr war das Projekt auf der Ebene des Pastoralen Raumes Soest gestartet, mit dem Ziel Interessierten am Sonntag Nachmittag eine kleine Auszeit (jeweils an einem besonderen Ort) anzubieten, um die „Seele einmal baumeln zu lassen“. Für die Reihe konnten dabei Ehrenamtliche aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf gewonnen werden, es taten sich zu den einzelnen Terminen jeweils Musiker und Texter der verschiedenen Gemeinden zusammen, um diese besonderen Stunden zu gestalten.

Anfang dieses Jahres setzten sich einige Mitarbeiterinnen zusammen, um wieder neu zu planen. Der Einladung zum Auftakt waren an die 50 Zuhörerinnen und Zuhörer gefolgt, die nicht nur lauschten, sondern auch in den Gesang miteinstimmten. Alle genossen die Vielfalt der Darbietungen, die Lieder waren mal in deutscher, mal in fremder Sprache verfasst, mal besinnlich, mal mitreißend. Ruhig wurde es vor allem dann, als die Junglektoren von St. Bruno auftraten. Die jungen Gemeindemitglieder brachten sehr berührende Texte zu Gehör, teilweise selbst geschrieben. In der besonderen Atmosphäre der Drüggelter Kapelle erreichten Wort und Musik schnell die Herzen der ZuhörerInnen. Mit einem Segenslied endete ein gelungener Auftakt.

Weiter geht es in der Reihe am 26. Mai. Ebenfalls um 17h wird das Trio Marc Herting, Corinna Kickelbick und Sigrid Kemper den Impuls gestalten, der dieses Mal im Museum Wilhelm-Morgner (Thomästr. / Soest) stattfinden wird.

Junge Familien nahmen Platz an Jesu Tisch

Ostinghausen. Menschen aus Afrika, Asien, Europa; Kranke und Verliebte; Männer, Frauen und Kinder…: Sie alle hat der Maler und Priester Sieger Köder an Jesu Tisch gesetzt. Dieses Bild, das ansonsten den Meditationsraum im Bonifatiushaus schmückt, bildete in diesem Jahr den Mittelpunkt der Kinderkirche am Gründonnerstag. Nachdem die Kinder und Eltern zunächst der biblischen Geschichte gelauscht hatten, in der Johannes das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern beschreibt, richtete sich der Blick von allen auf die etwas buntere Tischgesellschaft von Sieger Köder.

Nach einer intensiven gemeinsamen Betrachtung erhielten die Familien das Motiv im Kleinformat an die Hand. Die Kinder durften Spiegelfolie hineinkleben und zwar an die Stelle, an der sie selbst gerne Platz nehmen möchten. Somit wurde deutlich: Jesus lädt uns alle ein – wie es ja auch der Titel des gesamten Gottesdienstes im Vorfeld angekündigt hatte.

Dieser Gedanke kam auch in den freien Fürbitten zum Ausdruck, in denen die jungen Gemeindemitglieder ihre ganz persönlichen Anliegen schildern konnten und dabei an Menschen dachten, die ihnen persönlich am Herzen liegen oder denen es gerade nicht gut geht. Geendet hat die Feier mit dem Lied „Wenn das Brot, das wir teilen…“ – denn zuvor war tatsächlich ein Korb mit geteiltem Brot herumgereicht worden.

 

Familien gingen Jesu schwersten Weg mit

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Ostinghausen.Stromberg. Ganz schön müde waren am Ende die Füße der gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in diesem Jahr der Einladung zum Familienkreuzweg nach Stromberg gefolgt waren. Dem Aufruf des Pfarrgemeinderates waren Kommunionfamilien, Messdiener und Firmlinge gefolgt, die alle bei der Begrüßung ein kleines Holzherz an die Hand bekamen. Dieses Holzherz sollte symbolisch für einen Menschen stehen, der ihnen wichtig ist oder für den sie besonders beten wollten, weil es ihm in diesen Tagen nicht gut ergeht.

Ca. 10 km Berg und Tal lagen nach einem zweieinhalbstündigen Weg hinter ihnen, auf dem sie die Stationen des Kreuzweges abgegangen waren. Lebensgroße Darstellungen luden zur Betrachtung ein; abwechselnd wurden von den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Gebete gesprochen. An den einzelnen Weghäuschen wurden zudem Blumen und Kerzen als Zeichen der Verehrung abgelegt. An Station 14 erhielten alle Teilnehmerinnen eine Postkarte mit der Grabeshöhle, deren Stein weggerollt werden konnte. Das zeigte allen an: Nach dem Tod folgt die Auferstehung.

Das gemeinsame Vater unser bildete dann den Abschluss eines besonderen Ausflugs. Vor dem Aufbruch stand noch der Segen, der auch die Menschen miteinschloss, denen die TeilnehmerInnen am Anfang ihre Holzherzen gewidmet hatten.

 

Leuchtturmtag stimmte auf das Osterfest ein

Körbecke. Aufbruch – Sein – Leben – Gehen. Diese vier Schlagwörter bestimmen in diesem Jahr das Programm der Fastenzeit im neuen Pastoralen Raum Soest. Dazu gehörte auch ein Leuchtturmtag, zu dem sich nun einige Christen aus den verschiedenen Gemeinden im Ludwig-Kleffmann-Haus versammelten. Gemäß dem Aufbruchsgedanken begann der Nachmittag mit einem Bibliolog zur Emmaus-Geschichte. Danach konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops ausprobieren. Angeboten wurden dabei die Gestaltung von Kerzen, das gemeinsame Singen & Zuhören von Liedern sowie Impulse für persönliche Textarbeit. Mit dem Segen von Pastor Ludger Eilebrecht konnten am Ende alle gestärkt in ihren eigenen Alltag zurückkehren.

Die weiteren Angebote in der Fastenzeit im Pastoralen Raum stehen gesammelt in der Broschüre, die in allen Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Auf den Internetseiten steht diese zum Download zur Verfügung. Die interessierten Gemeindemitglieder seien auch immer auf die Pfarrnachrichten verwiesen, die ebenfalls aktuelle Informationen bereithalten.

 

 

Schilder wiesen Weg in die Fastenzeit hinein

Bad Sassendorf. Ein weißer Pfeil im blauen Kreis, ein weißes Dreieck in roter Umrandung…  Klar, die Bedeutung dieser Verkehrszeichen kennen auch schon die Grundschulkinder. Doch warum diese und weitere Schilder im Altarraum von St. Bonifatius bei der letzten Familienmesse standen, das musste erstmal geklärt werden. Auch zwei Messdienern, die im Gespräch vertieft waren, kam die Sache erstmal „spanisch“ vor. Die Kyriekinder konnten schon ein erstes Licht ins Dunkel bringen: Stopp sollte man in der Fastenzeit sagen, wenn Mitschüler auf dem Schulhof ausgelacht werden; auf die Vorfahrt von anderen achten, sollte man statt nur immer an sich selbst zu denken; eine neue Richtung einschlagen könnte man durchaus auch mal in Sachen der Ernährung. Das brachte dann auch die beiden Ministranten auf die richtige Spur: In der Fastenzeit könnte man mal überlegen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, wo Rücksicht geboten ist, wo man im Alltag anhalten sollte. Die Kommunionkinder vertieften diese Gedanken noch in ihren Fürbitten. Nachdem Pastor Reinhold Frickenstein die Mädchen und Jungen zum Vater unser um den Altar versammelt hatte, wurde allen Gottesdienstbesuchern noch eine Meditation – untermalt von den Klängen der Musiker von sinpalabras – zum Start in die Fastenzeit mit auf den Weg gegeben:

Geht in diese Fastenzeit mit der Absicht umzukehren und neue Wege zu suchen, Wege, die zu Gott führen.

Geht in diese Fastenzeit mit der Aussicht, dass Gott uns entgegenkommt und auf uns wartet.

Geht in diese Fastenzeit mit der Einsicht, dass unser Leben nur mit anderen gut gelingen kann.

Ein Sackgassenschild zierte die Klappkarte (als Mitgabe) für die kleinen Kirchbesucherinnen mit dem Hinweis, dass Gott die Menschen aus den Sackgassen des Lebens führen will.

 

 

Gemeinsamer Weg durch die Fastenzeit

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Mit Aschermittwoch beginnt jedes Jahr der Österliche Bußzeit. Die sich anschließenden sieben Wochen laden dazu ein, sich auf das Fest der Auferstehung gut vorzubereiten. Erstmalig ist aus diesem Anlass eine gemeinsame Broschüre erschienen, die Angebote für die Gläubigen des gesamten Pastoralen Raumes Soest bereithält. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Exerzitien (in unterschiedlicher Form) über Glaubensabende und spirituelle Wanderungen bis hin zu besonderen Gottesdiensten.

Die Gemeindemitglieder von Ostinghausen bis Günne werden dabei angeregt, auch mal in anderen Pfarrheimen und Kirchen vorbeizuschauen, um dort Impulse zu empfangen. Die Broschüre unter den vier Leitworten „Aufbruch – Sein.Leben.Gehen“ wurde bereits zu unterschiedlichen Anlässen persönlich ausgeteilt – z.B. in den Gottesdiensten am Karnevalswochenende oder auch in den verschiedenen Gruppierungen, die sich zu Beginn der Fastenzeit getroffen haben. Für Interessierte liegen weitere Exemplare in den Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch online kann man in dem neu erschienen Heft „stöbern“ unter:

Heft Aufbruch - Sein. Leben. Gehen. ...

Im Vorwort von Propst Dietmar Röttger und Gemeindereferentin Martina Neuhaus heißt es am Schluss: „Stellen wir den Aufbruch – unser Sein, unser Leben, unser Gehen in und durch die Fastenzeit 2019 – unter den Segen und das Mitgehen des lebendigen Gottes. Unser Weg hat ein Ziel.“

Das Pastoralteam freut sich, wenn auch viele Menschen aus der Pfarrei Heilige Familie diesem Aufruf folgen würden.

 

„Josef“ besuchte die Pfarrei Heilige Familie zum Patronatsfest

Bad Sassendorf. Als Pastor Reinhold Frickenstein am Sonntag „zwischen den Jahren“ die Kirchbesucherinnen und –besucher zum Hochamt in St. Bonifatius begrüßen konnte, war unter der Schar der Gläubigen auch ein besonderer Gast: Josef, Jesu Ziehvater, hatte sich unter die Christen gemischt und er hatte ihnen auch etwas zu sagen: „Gott ist für mich Halt und Stütze. Auf ihn kann ich mich immer verlassen…“ Mit diesen Sätzen endete nämlich sein Wort an die Gemeinde in der vom Pfarrgemeinderat besonders gestalteten Messe.

Der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie gewidmet. An dem Tag können somit die Sassendorfer Katholiken gleichzeitig jedes Jahr ihr Patronatsfest begehen. So ging man nach dem Kirchbesuch auch noch nicht auseinander, sondern tauschte sich bei einer Suppe im gemütlichen Rahmen aus. Das Pastoralteam dankt dem PGR für die Ausrichtung dieser Feierstunde sehr herzlich.

 

 

Krippenspiel 2018: Oma und Enkelin erkennen den Sinn der Heiligen Nacht

Bad Sassendorf. Dass Weihnachten ein Fest ist, an dem die Generationen in einer Familie zusammenkommen, ist wohl nicht neu. Doch in St. Bonifatius (beim traditionellen Krippenspiel) war das Zusammentreffen von Oma und Enkelin an diesem Heiligen Abend etwas ganz Besonderes: Gemeinsam hockten die beiden vor dem PC und tauchten in die biblische Welt ein. Plötzlich fanden sie sich mitten im Geschehen von Betlehem wider.

Auf ihrem Bildschirm tauchen zunächst Maria und Josef auf, die müde vom Weg, auf Herbergssuche sind. Doch das junge Paar trifft nur auf eine Schlafmütze, denn der Wirt kommt direkt aus seiner Nachtruhe. Schließlich öffnet er dennoch sein Herz und macht zumindest den Stall für die werdenden Eltern frei. Nicht weit von ihnen lagern die Hirten Simon und Jakob mit ihrem Hund bei ihren Schafen. Durch die Worte des Engels werden sie der Botschaft vom göttlichen Kind gewahr. Weiter geht es für Oma und Enkelin auf ihrer virtuellen Reise, nun begegnen sie auch den drei Königen, die dem Stern folgten. Alle sind schließlich im Stall angekommen, ganz ergriffen von der besonderen Geburt. So kann am Ende die Enkelin nur voller Staunen ausrufen: „Ja, Oma, so nah war ich noch nie an Weihnachten. Ich glaube, ich habe den Sinn der Heiligen Nacht erst heute verstanden!“

Mit diesen Worten endete das Krippenspiel der Pfarrei Heilige Familie. Der Applaus galt den Schauspielern, aber auch der Sängergruppe, die zwischen die Szenen ihre Liedbeiträge gekonnt einstreuten. Wieder einmal haben die Mädchen und Jungen den Kirchbesuchern die Weihnachtsfreude geschenkt – ein Ergebnis der Proben in der gesamten Adventszeit. Zum Gelingen des Stückes trugen auch wieder die Erwachsenen bei, die hinter den Kulissen arbeiteten. Sei es das Einüben der Liedstücke, die Hilfestellungen beim Textlernen, die Organisation von Requisiten… Stets waren auch sie mit viel Engagement dabei!

 

 

Lichter leuchten im Advent

Ostinghausen. Vier Kerzen waren am Ende entzündet… Jede Kerze stand dabei für eine gute Tat. Die Mädchen und Jungen der Kita St. Christophorus lernten bei ihrer Bibelstunde im Dezember den alten Simon und seine Frau kennen. In der Geschichte steht ein Fremder vor der Tür der beiden Alten; sie wollen ihn aber aufgrund seiner armen Erscheinung nicht hineinlassen. Doch das Ehepaar hat eine Ahnung und so folgt Simon den Fußspuren seines Besuchs, die ihn schließlich zur Krippe führen. Auf dem Weg trifft er bettelarme Menschen, mit denen er teilt. Jedes Mal geht dabei ein Licht auf. Mit Bibelfiguren wurde das Bilderbuch „Simons Weihnacht“ gemeinsam mit den jungen Christen in Szene gesetzt. Ein Ausmalbild schloss die morgendliche Besinnung ab.

Die Heilige Elisabeth besuchte St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Etwas merkwürdig war es schon zu Beginn der Sonntagsmesse in St. Bonifatius. Man hörte eine Stimme, aber konnte keinen Menschen entdecken. Da hatte doch tatsächlich ein Brot angefangen, seine Geschichte zu erzählen…

Was war das überhaupt für ein Brot? Gebacken worden war es in einer feinen Burgküche, doch es landete nicht bei der edlen Gesellschaft, für die es bestimmt war, es fand seinen Weg nach Eisenach – zu den Armen und Notleidenden. Diese Episode aus dem Leben der Heiligen Elisabeth stand im Mittelpunkt der letzten Familienmesse, zu der wieder viele Gläubige in die Pfarrkirche gekommen waren.

Später traten dann auch noch – in der von der Band Yanomami stimmungsvoll begleiteten Messe – Elisabeth und ihr missgünstiger Schwager Hermann auf, die gemeinsam der Gemeinde anschaulich das Rosenwunder verdeutlichten (Foto). Es wurde erkennbar, dass die Landgräfin von Thüringen mit offenen Augen, Ohren und Herzen durch die Welt ging.

Das zeigten in den Fürbitten auch einige Kommunionkinder auf, die parallel ein Bild der Heiligen zusammenpuzzelten. In der Mitgabe wurde nochmals Bezug zum sprechenden Brot genommen. Denn alle Mädchen und Jungen erhielten einen Gebetswürfel mit Tischgebeten, damit auch sie nicht vergessen für das tägliche Brot zu danken…

Alle Familien dürfen sich schon einmal den nächsten Familiengottesdienst vormerken: Am 15. Dezember stellen sich die Kommunionkinder um 18h in St. Christophorus vor. Nach diesem Gottesdienst, der unter dem Leitwort „Geborgen in Gottes Hand“ steht, sind alle wieder zum gemütlichen Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz Ostinghausen eingeladen.

 

 

Orange Flyer werben für das Krippenspiel in St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Auch am Heiligen Abend 2018 soll es wieder in der Pfarrei Heilige Familie ein Krippenspiel geben, zu dem um 15.30h die Glocken alle junge Familien und interessierte Gemeindemitglieder rufen werden. In diesen Tagen ist der Anmeldeschluss (12. November) für alle Mädchen und Jungen, die dabei eine Aufgabe übernehmen möchten. Wie in der Vergangenheit können sich die Kinder wieder vielfältig einbringen – es gibt Text- und Statistenrollen, aber auch die Möglichkeit, im Chor mitzuwirken.

Die wichtigsten Informationen befinden sich auf dem orangefarbigen Flyer, der in der Sälzerschule in allen Klassen verteilt wurde. Es liegen aber auch noch einige Exemplare in den drei katholischen Kirchen aus. Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei der Gemeindereferentin unter ( 02921 / 53614 oder  gemeinderef@heilige-familie-badsassendorf.de! Beginn der Proben ist am 24. November um 14h im Bonifatiushaus an der Wilhelmstraße.

Einladung Krippenspiel ...

Ostinghauser Pilger zum Frieden ermutigt

Ostinghausen. Wenn an einem Sonntag bereits um 8.15h das Hauptportal von St. Christophorus weit offen steht, muss es schon einen besonderen Anlass geben…: Am Sonntag nach dem eigentlichen Namensfest der Heiligen Ida begeben sich die Gläubigen aus der Pfarrei Heilige Familie nach alter Tradition auf den Weg nach Herzfeld. Begleitet von den Fahnen der Messdiener formierte sich der Zug auch in diesem Jahr hinter dem Schrein der Heiligen Ida, um wie gewohnt zunächst in St. Johannes Schoneberg Halt zu machen.

Wie in der Vergangenheit richtete sich hier die Station inhaltlich in besonderer Weise an die Kinder und jungen Familien. Dieses Mal wurde in der Kapelle der Blick auf eine ganz alte biblische Weggeschichte gelenkt: Abraham wurde in den Mittelpunkt gerückt. Auch er machte sich damals auf einen Weg, angetrieben von Hoffnungen, Wünschen und Visionen für die (bessere) Zukunft. Symbolisch steht dafür die Erzählung, in der Gott zu Abraham sagte: „Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein!“ (Gen 15, 5). Als Mitgabe erhielten deshalb alle Wallfahrer einen Stern, der sie an ihre eigenen Gebetsanliegen erinnern sollte.

Weiter ging die Gruppe nach Hovestadt. Am Ortseingang konnte – neben Pastor i.R. Franz Forthaus – hier erstmals Pfarrer Ulrich Liehr begrüßt werden, der in diesen Tagen als neuer Leiter der Gemeinde Lippetal in Paderborn installiert worden war. Im Park von Schloss Hovestadt erfolgte dann das Willkommen durch die gräfliche Familie, die an der Ida-Statue wieder im Namen aller vorbetete. Unter dem feierlichen Glockengeläut der Basilika zogen die Pilger schließlich in das Gotteshaus ein. Zur Festmesse war heuer als Zelebrant Dechant Karl H. Kemper aus Oelde gewonnen worden.

In seiner Predigt erinnerte Karl Kemper daran, dass im 8. Jahrhundert Ida (wie heute die Pilger aus Ostinghausen) die Lippe überschritten hatte. Ihm war in der Vorbereitung seiner Ansprache die historische Parallele zu Cäsar in den Sinn gekommen, der zu seiner Zeit den Rubikon übertreten hatte. Allerdings verwies der Dechant sogleich auf den großen Unterschied der beiden historischen Ereignisse: Während es dem römischen Feldherrn um die Errichtung einer Herrschaft mit Macht und Gewalt ging, wollte Ida ein Reich des Friedens schaffen und ihren ZeitgenossInnen Zuflucht & Schutz durch den Bau eines steinernen Gotteshauses bieten.

Der Gedanke an Frieden und Geborgenheit soll in diesem Jahr auch die ganze Ida-Wallfahrt prägen. In diesem Sinne lud der Ortsgeistliche, Pfarrer Jochen Kosmann, am Ende des vom Organisten Jörg Bücker, dem MGV Herzfeld-Hovestadt und dem Streicherensemble an St. Ida gestalteten Hochamt zum gemeinsamen Sprechen des aktuellen Mottogebetes ein. In dem Text werden die Gläubigen zur Versöhnung im eigenen Lebensumfeld ermutigt.

Das Pastoralteam der Pfarrei Heilige Familie dankt allen Gläubigen, die sich auch in diesem Jahr auf den Weg gemacht haben und somit die alte Wallfahrtstradition der Pfarrei aufrechterhalten haben; dabei konnten Pilger willkommen geheißen werden, die seit Jahren bei der Gruppe sind, aber auch einige, die zum ersten Mal aufgebrochen waren.

 

Visitationsreise des Weihbischofs in der Pfarrei Heilige Familie

Ostinghausen.Bettinghausen. In den kommenden Wochen und Monaten empfangen im Dekanat Hellweg zahlreiche katholische Jugendliche das Sakrament der Firmung. Dazu wird Matthias König, Weihbischof aus Paderborn, auch die Pfarrei Heilige Familie besuchen. Parallel findet in diesem Jahr die Visitationsreise statt. 

In diesem Rahmen werden vom Bischof auch die Kirchen und Kapellen besucht, in denen keine Firmspendung stattfindet, um zu zeigen, dass auch die Sorge der kleineren Gemeinden der Bistumsleitung sehr am Herzen liegt. Es finden Andachten in St. Christophorus Ostinghausen (Mittwoch, 22. August) und St. Antonius Bettinghausen (Donnerstag, 23. August) statt. Diese Gottesdienste beginnen jeweils um 19h (nicht wie ursprünglich angekündigt um 18.30h). Im Anschluss an den Gottesdienst am Mittwoch wird der Weihbischof auch auf den Friedhof von Ostinghausen gehen, um dort die Gräber der verstorbenen Priester zu besuchen.

Zur Teilnahme an beiden Andachten ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen.

Daumen hoch für Ferienspaß 2018

Bad Sassendorf. Lautes, fröhliches Kinderlachen war am Mittag des 26. Julis vor dem Bonifatiushaus zu hören. Dieses Lachen kam aus den Kehlen von 25 aufgeregten Mädchen und Jungen, die sich zur Aktion des Ferienspaßes der Pfarrei Heilige Familie in diesem Sommer angemeldet hatten. Gemeinsam mit Helmut Josch und Eva-Maria Küstermeier (Pfarrgemeinderat Heilige Familie) ging es dann per Bus zum Möhnesee.

Hier wartete eine spannende Aufgabe auf die jungen Sassendorfer, die ihnen vom Team von Christian Becker gestellt wurde: Es galt, mit verschiedenen Materialien (Schwimmern, Hölzern, Seilen) Flöße zu bauen. Rasch machten sich die Kinder ans Werk. Dabei wurden sie natürlich tatkräftig von den beiden PGR-Mitgliedern gleichermaßen unterstützt wie auch angefeuert.

Als die Gruppe gegen 17h wieder Bad Sassendorf erreichte, sah man den strahlenden Gesichtern an: Es war auch 2018 wieder eine gelungene Aktion der Pfarrei im Rahmen des Ferienspaßes der Gemeinde! Zwei Mal Daumen hoch gingen an Eva-Maria Küstermeier und Helmut Josch für die Organisation und Begleitung dieses kurzweiligen Sommertages. Auch das Pastoralteam sagt den beiden „Herzlichen Dank!“ für ihren Einsatz.

 

Nachruf Pfarrer i.R. Stefan Heider

Am 30 Juli verstarb nach längerer Krankheit der ehemalige und langjährige Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde in Bad Sassendorf. Von 1969 bis 2007 war Pastor Heider zunächst als Pfarrvikar, dann als Pfarrer der Pfarrei St. Bonifatius und von 2005 bis 2007 als Leiter des Pastoralverbundes Bad Sassendorf-Ostinghausen tätig. Die letzten elf Jahre lebte er als Ruheständler in seiner alten Gemeinde und half, solang es ihm gesundheitlich möglich war, in der Feier der Gottesdienste aus.

Fast fünf Jahrzehnte hat Pfarrer Heider demnach mit den Menschen in Bad Sassendorf und Ostinghausen seinen Glauben gelebt und ist generationsübergreifend eine wichtige Bezugsperson der katholischen Kirche gewesen. Besonders in der Feier der Sakramente wurde dies erfahrbar. Zu den prägenden Projekten seiner Amtszeit gehört sicher der 1978 begonnene Neubau der St Bonifatius-Kirche in Verbindung mit der Errichtung des Pfarrheims und des Pfarrhauses. Dieses Zentrum für die katholische Gemeinde trägt bis heute seine Handschrift.

Mit seiner Gemeinde konnte Pfarrer Heider 2012 noch sein Goldenes Priesterjubiläum und 2015 seinen 80. Geburtstag feiern. Im Glauben an die Auferstehung, den er selbst sein Leben lang verkündet hat, nimmt die Gemeinde Abschied von ihrem langjährigen Seelsorger. Die Totenvesper wird am Donnerstag, 2.8. um 19.00 Uhr in der St. Bonifatius Kirche gebetet. Das Requiem feiern wir am Freitag, 3.8. um 14.30 Uhr ebenfalls in der St. Bonifatius-Kirche Bad Sassendorf. Die Beisetzung findet anschließend auf dem Kath. Friedhof in Ostinghausen statt.

Schließen wir Pfarrer Stefan Heider und seine Angehörigen in unsere

Gebete mit ein.

Propst Dietmar Röttger

R.I.P.

 

Buntes Pfarrfest bei herrlichem Sonnenschein

Ostinghausen. Bereits am Vortag hatten viele Gemeindemitglieder rund um das Pfarrheim St. Christophorus Hand angelegt: Es wurden Zelte aufgebaut, Bierzeltgarnituren gesäubert und Tische dekoriert. Vertreterinnen und Vertreter der Gremien und Verbände sorgten dafür, dass am zweiten Sonntag im Juli ein rundum gelungenes Pfarrfest gefeiert werden konnte.

Begonnen wurde die Feier mit einer Familienmesse, die der Gottesdienstkreis wieder liebevoll vorbereitet hatte. Auch hier sollten und durften sich die verschiedenen Gruppierungen einbringen. Zu Beginn der Eucharistiefeier, zu der Pastor Reinhold Frickenstein zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei Heilige Familie und Gäste begrüßen konnte, wurden nämlich die Abordnungen aufgefordert, für ihre Gruppe ein kleines Symbol auf eine weiße Leinwand (Foto) zu malen. Nach und nach entstanden somit die Sonne (Familien), der gute Boden (PGR & KV), ein Buch (Mitarbeiterinnen in den Gottesdiensten), die Brücke (Messdiener & Firmlinge), Noten (Musiker) und Herzen (kfd, Caritas & Kolping). Damit war der Startschuss gesetzt, damit es ein fröhliches und buntes Fest werden konnte, wie es auch das Tagesmotto „Gottes Welt ist kunterbunt“ auf den Plakaten seit einigen Wochen bereits versprach. Ebenso kamen in den Fürbitten nochmals die einzelnen Gruppen zu Wort. Bevor das Schlusslied – wie alle übrigen Lieder bestens intoniert von Yanomami, einer Band aus Hamm – erklingen konnte, begrüßte PGR-Vorsitzende Marie-Theres Klösener nochmals alle Besucher und stellte das Programm vor.

Für Jung und Alt wurde nämlich einiges geboten. Kreativität und handwerkliches Geschick waren am Messdienerstand gefragt; hier konnte mit Kreide, Farbe, Fäden und Nägeln hantiert werden. Bunten Trödel rund ums Kind bot die Kolpingfamilie an. Eine-Welt-Produkte konnten ersteigert werden. Martina Junglas lud ein zur Gestaltung von Taschen. Drachen, Tiger, Prinzessinnen: Für diese Vielfalt sorgte das Team des Kindergartens im Schminkzelt. Austoben konnten sich die jungen Gemeindemitglieder noch auf der Hüpfburg, bei der Seifenblasen-Aktion und an der Malschleuder. Beim Kirchenquiz galt es mit offenen Augen durch St. Christophorus zu gehen, auf die erfolgreichen Teilnehmer warteten stattliche Preise. Ganz bunt wurde es dann nochmals beim Pfarrgemeinderat. Auf einem Bild befanden sich die Umrisse der drei Kirchen unserer Pfarrei. Jeder Besucher durfte Hand oder Daumen in Farbe tunken und damit seinen Abdruck hinterlassen. Nun soll ein schöner Platz im Bonifatiushaus gesucht werden, der alle Gläubigen immer an das bunte Pfarrfest erinnern soll.

Neben den vielen Aktivitäten konnte man sich stärken: an Grillstand und Suppenküche (Kirchenvorstand), der Salatbar (Pfarrgemeinderat), Kaffee und Kuchen (Frauengemeinschaften) und kühlen Getränken (Schützenbruderschaften). Nach dieser kurzweiligen Zeit läuteten am Nachmittag erneut die Kirchenglocken. Ein Vorbereitungsteam hatte sich gefunden, um die Abschlussandacht zu gestalten. Gebete, Bilder vom Tage und meditative Texte fassten nochmals das Thema Farben zusammen. Mit dem sakramentalen Segen verabschiedete Pastor Frickenstein alle Besucher nach einem wirklich gelungenen, fröhlichen und bunten Tag.

 

Kreative Kinder erstellten Living Pictures

Bad Sassendorf. Buntes Treiben in der INI-Schule, obwohl Ferien sind…: Der Grund lag in der Ferienspaßaktion der Pfarrei Heilige Familie. 21 Mädchen und Jungen waren zu dieser Veranstaltung gekommen, bei der sie ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen konnten. Mit Fliegenpilz und Waldmotiv versehen entstanden living pictures.

Tatkräftig unterstützt wurden die heranwachsenden Künstlerinnen und Künstler von Helmut Josch und Eva-Maria Küstermeier – Mitglieder im Pfarrgemeinderat Heilige Familie!

Das Pastoralteam dankt den beiden Ehrenamtlichen, die somit den jungen Sassendorfern – wie schon in den letzten Jahren – ein kleines Highlight in der Sommerpause ermöglichten.

Kinderkirche packte Gottes Segen in seine Reisetasche

Bad Sassendorf. Wer in den Urlaub fahren möchte, muss als Erstes Koffer packen. Dabei halfen jetzt die jüngsten Gemeindemitglieder dem Team der Kinderkirche, in dem sie überlegten, was sie selbst gerne mit auf die Reise nehmen möchten: das Kuscheltier zum Schlafen, das Buch, wenn es mal langweilig wird, die Kamera für die Erinnerungsfotos von den schönsten Tagen im Jahr. Zum Schluss legte ein Kind ein Kreuz zum Gepäck, denn: Auf all meinen Wegen sei Gottes Segen (so hieß es auch schon im Motto der Kinderkirche)!!!

Danach ging es kreativ zu: Mit Scheren, Stiften, Klebern und Tackern entstanden eigene Koffer aus Papier. Sie wurden – nachdem sie von den Kleinen bunt verziert worden waren – mit Segensspruch und Engel-Sticker ausstaffiert.

Stolz präsentierten alle zum Abschluss in der Pfarrkirche den Messbesuchern ihre Werke. Ein Mädchen las dann auch nochmals für die Großen den Segensspruch vor, womit das Team der Kinderkirche allen Bad Sassendorfern eine gute Urlaubszeit und eine glückliche Heimkehr wünscht:

Seid behütet, denn Gottes guter Segen sei über euch!

Nicht nur in den Ferienzeiten will er uns leiten,   auf all euren Wegen,

denn Gottes guter Segen sei über euch!

Gottes Hand in Blütenpracht

Bad Sassendorf. Es ist bereits eine gute Tradition, dass sich die Katechetinnen des Kommunionjahrganges am Vorabend von Fronleichnam in St. Bonifatius treffen. Dort werden zunächst Blüten nach Farben und Arten sortiert, um im zweiten Schritt als Blumenteppich verarbeitet zu werden. Schnell war auch in diesem Jahrgang klar: Das Motto der Kinder sollte nochmals zum Ausdruck kommen. Die göttliche Hand hat somit Platz genommen auf den Stufen der katholischen Pfarrkirche. Aufgrund der großen Fülle der Spenden konnten auch wieder Taufbecken und Tabernakel reichhaltig verziert werden. Das Pastoralteam dankt den kreativen Eltern, aber auch allen Gemeindemitgliedern, die durch ihre Blütenspenden zum Gelingen beigetragen haben

Drüggelter Kapelle füllte sich zum ersten Impuls der Zeit 2019

Möhnesee.Soest.Bad Sassendorf. Cantad al Senor… Singt dem Herrn! So lautete der Titel des ersten Vortrages der Musikgruppe Heilig Kreuz, der am ersten Sonntag im Mai die Drüggelter Kapelle ausfüllte. Der Song bildete den Auftakt zur Impuls-der Zeit-Reihe im Sommer 2019.

Im vergangenen Jahr war das Projekt auf der Ebene des Pastoralen Raumes Soest gestartet, mit dem Ziel Interessierten am Sonntag Nachmittag eine kleine Auszeit (jeweils an einem besonderen Ort) anzubieten, um die „Seele einmal baumeln zu lassen“. Für die Reihe konnten dabei Ehrenamtliche aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf gewonnen werden, es taten sich zu den einzelnen Terminen jeweils Musiker und Texter der verschiedenen Gemeinden zusammen, um diese besonderen Stunden zu gestalten.

Anfang dieses Jahres setzten sich einige Mitarbeiterinnen zusammen, um wieder neu zu planen. Der Einladung zum Auftakt waren an die 50 Zuhörerinnen und Zuhörer gefolgt, die nicht nur lauschten, sondern auch in den Gesang miteinstimmten. Alle genossen die Vielfalt der Darbietungen, die Lieder waren mal in deutscher, mal in fremder Sprache verfasst, mal besinnlich, mal mitreißend. Ruhig wurde es vor allem dann, als die Junglektoren von St. Bruno auftraten. Die jungen Gemeindemitglieder brachten sehr berührende Texte zu Gehör, teilweise selbst geschrieben. In der besonderen Atmosphäre der Drüggelter Kapelle erreichten Wort und Musik schnell die Herzen der ZuhörerInnen. Mit einem Segenslied endete ein gelungener Auftakt.

Weiter geht es in der Reihe am 26. Mai. Ebenfalls um 17h wird das Trio Marc Herting, Corinna Kickelbick und Sigrid Kemper den Impuls gestalten, der dieses Mal im Museum Wilhelm-Morgner (Thomästr. / Soest) stattfinden wird.

Junge Familien nahmen Platz an Jesu Tisch

Ostinghausen. Menschen aus Afrika, Asien, Europa; Kranke und Verliebte; Männer, Frauen und Kinder…: Sie alle hat der Maler und Priester Sieger Köder an Jesu Tisch gesetzt. Dieses Bild, das ansonsten den Meditationsraum im Bonifatiushaus schmückt, bildete in diesem Jahr den Mittelpunkt der Kinderkirche am Gründonnerstag. Nachdem die Kinder und Eltern zunächst der biblischen Geschichte gelauscht hatten, in der Johannes das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern beschreibt, richtete sich der Blick von allen auf die etwas buntere Tischgesellschaft von Sieger Köder.

Nach einer intensiven gemeinsamen Betrachtung erhielten die Familien das Motiv im Kleinformat an die Hand. Die Kinder durften Spiegelfolie hineinkleben und zwar an die Stelle, an der sie selbst gerne Platz nehmen möchten. Somit wurde deutlich: Jesus lädt uns alle ein – wie es ja auch der Titel des gesamten Gottesdienstes im Vorfeld angekündigt hatte.

Dieser Gedanke kam auch in den freien Fürbitten zum Ausdruck, in denen die jungen Gemeindemitglieder ihre ganz persönlichen Anliegen schildern konnten und dabei an Menschen dachten, die ihnen persönlich am Herzen liegen oder denen es gerade nicht gut geht. Geendet hat die Feier mit dem Lied „Wenn das Brot, das wir teilen…“ – denn zuvor war tatsächlich ein Korb mit geteiltem Brot herumgereicht worden.

 

Familien gingen Jesu schwersten Weg mit

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Ostinghausen.Stromberg. Ganz schön müde waren am Ende die Füße der gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in diesem Jahr der Einladung zum Familienkreuzweg nach Stromberg gefolgt waren. Dem Aufruf des Pfarrgemeinderates waren Kommunionfamilien, Messdiener und Firmlinge gefolgt, die alle bei der Begrüßung ein kleines Holzherz an die Hand bekamen. Dieses Holzherz sollte symbolisch für einen Menschen stehen, der ihnen wichtig ist oder für den sie besonders beten wollten, weil es ihm in diesen Tagen nicht gut ergeht.

Ca. 10 km Berg und Tal lagen nach einem zweieinhalbstündigen Weg hinter ihnen, auf dem sie die Stationen des Kreuzweges abgegangen waren. Lebensgroße Darstellungen luden zur Betrachtung ein; abwechselnd wurden von den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Gebete gesprochen. An den einzelnen Weghäuschen wurden zudem Blumen und Kerzen als Zeichen der Verehrung abgelegt. An Station 14 erhielten alle Teilnehmerinnen eine Postkarte mit der Grabeshöhle, deren Stein weggerollt werden konnte. Das zeigte allen an: Nach dem Tod folgt die Auferstehung.

Das gemeinsame Vater unser bildete dann den Abschluss eines besonderen Ausflugs. Vor dem Aufbruch stand noch der Segen, der auch die Menschen miteinschloss, denen die TeilnehmerInnen am Anfang ihre Holzherzen gewidmet hatten.

 

Leuchtturmtag stimmte auf das Osterfest ein

Körbecke. Aufbruch – Sein – Leben – Gehen. Diese vier Schlagwörter bestimmen in diesem Jahr das Programm der Fastenzeit im neuen Pastoralen Raum Soest. Dazu gehörte auch ein Leuchtturmtag, zu dem sich nun einige Christen aus den verschiedenen Gemeinden im Ludwig-Kleffmann-Haus versammelten. Gemäß dem Aufbruchsgedanken begann der Nachmittag mit einem Bibliolog zur Emmaus-Geschichte. Danach konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops ausprobieren. Angeboten wurden dabei die Gestaltung von Kerzen, das gemeinsame Singen & Zuhören von Liedern sowie Impulse für persönliche Textarbeit. Mit dem Segen von Pastor Ludger Eilebrecht konnten am Ende alle gestärkt in ihren eigenen Alltag zurückkehren.

Die weiteren Angebote in der Fastenzeit im Pastoralen Raum stehen gesammelt in der Broschüre, die in allen Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Auf den Internetseiten steht diese zum Download zur Verfügung. Die interessierten Gemeindemitglieder seien auch immer auf die Pfarrnachrichten verwiesen, die ebenfalls aktuelle Informationen bereithalten.

 

 

Schilder wiesen Weg in die Fastenzeit hinein

Bad Sassendorf. Ein weißer Pfeil im blauen Kreis, ein weißes Dreieck in roter Umrandung…  Klar, die Bedeutung dieser Verkehrszeichen kennen auch schon die Grundschulkinder. Doch warum diese und weitere Schilder im Altarraum von St. Bonifatius bei der letzten Familienmesse standen, das musste erstmal geklärt werden. Auch zwei Messdienern, die im Gespräch vertieft waren, kam die Sache erstmal „spanisch“ vor. Die Kyriekinder konnten schon ein erstes Licht ins Dunkel bringen: Stopp sollte man in der Fastenzeit sagen, wenn Mitschüler auf dem Schulhof ausgelacht werden; auf die Vorfahrt von anderen achten, sollte man statt nur immer an sich selbst zu denken; eine neue Richtung einschlagen könnte man durchaus auch mal in Sachen der Ernährung. Das brachte dann auch die beiden Ministranten auf die richtige Spur: In der Fastenzeit könnte man mal überlegen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, wo Rücksicht geboten ist, wo man im Alltag anhalten sollte. Die Kommunionkinder vertieften diese Gedanken noch in ihren Fürbitten. Nachdem Pastor Reinhold Frickenstein die Mädchen und Jungen zum Vater unser um den Altar versammelt hatte, wurde allen Gottesdienstbesuchern noch eine Meditation – untermalt von den Klängen der Musiker von sinpalabras – zum Start in die Fastenzeit mit auf den Weg gegeben:

Geht in diese Fastenzeit mit der Absicht umzukehren und neue Wege zu suchen, Wege, die zu Gott führen.

Geht in diese Fastenzeit mit der Aussicht, dass Gott uns entgegenkommt und auf uns wartet.

Geht in diese Fastenzeit mit der Einsicht, dass unser Leben nur mit anderen gut gelingen kann.

Ein Sackgassenschild zierte die Klappkarte (als Mitgabe) für die kleinen Kirchbesucherinnen mit dem Hinweis, dass Gott die Menschen aus den Sackgassen des Lebens führen will.

 

 

Gemeinsamer Weg durch die Fastenzeit

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Mit Aschermittwoch beginnt jedes Jahr der Österliche Bußzeit. Die sich anschließenden sieben Wochen laden dazu ein, sich auf das Fest der Auferstehung gut vorzubereiten. Erstmalig ist aus diesem Anlass eine gemeinsame Broschüre erschienen, die Angebote für die Gläubigen des gesamten Pastoralen Raumes Soest bereithält. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Exerzitien (in unterschiedlicher Form) über Glaubensabende und spirituelle Wanderungen bis hin zu besonderen Gottesdiensten.

Die Gemeindemitglieder von Ostinghausen bis Günne werden dabei angeregt, auch mal in anderen Pfarrheimen und Kirchen vorbeizuschauen, um dort Impulse zu empfangen. Die Broschüre unter den vier Leitworten „Aufbruch – Sein.Leben.Gehen“ wurde bereits zu unterschiedlichen Anlässen persönlich ausgeteilt – z.B. in den Gottesdiensten am Karnevalswochenende oder auch in den verschiedenen Gruppierungen, die sich zu Beginn der Fastenzeit getroffen haben. Für Interessierte liegen weitere Exemplare in den Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch online kann man in dem neu erschienen Heft „stöbern“ unter:

Heft Aufbruch - Sein. Leben. Gehen. ...

Im Vorwort von Propst Dietmar Röttger und Gemeindereferentin Martina Neuhaus heißt es am Schluss: „Stellen wir den Aufbruch – unser Sein, unser Leben, unser Gehen in und durch die Fastenzeit 2019 – unter den Segen und das Mitgehen des lebendigen Gottes. Unser Weg hat ein Ziel.“

Das Pastoralteam freut sich, wenn auch viele Menschen aus der Pfarrei Heilige Familie diesem Aufruf folgen würden.

 

Pastoralteam auf dem Weg zum Pastoralen Raum

Am 1. Januar 2019 wird der Pastorale Raum mit dem Pastoralverbund Soest, der Pfarrei „Zum guten Hirten“, Möhnesee und der Pfarrei „Heilige Familie“, Bad Sassendorf / Ostinghausen gegründet.

Damit der Pastorale Raum an Konturen gewinnt, bedarf es gründlicher Überlegungen. So tagte das Team der „Brückenbauer“, ein Zusammenschluss der PGR-Vorstände, bereits mehrfach.

Auch das Team der hauptberuflichen Seelorgerinnen und Seelsorger ging am Dienstag, den 27. Februar 2018 zum vierten Mal in eine ganztägige Klausur ins Heinrich-Lübke-Haus in Möhnesee-Günne, erstmalig mit dem neuen Propst Dietmar Röttger.

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Dekanatsreferenten Wolfgang Koch. Seit geraumer Zeit bildeten sich drei Arbeitskreise aus dem Team der Hauptamtlichen zu den Sakramenten Taufe, Erstkommunion und Firmung unter der Fragestellung, wie die Vorbereitung auf die Vorbereitung unter veränderten Bedingungen gelingen kann.

Erste Ergebnisse und deren Präsentation waren Schwerpunkt am Vormittag. Nach dem Mittagessen kam ein „Fahrplan  für das laufende Jahr 2018“ in den Fokus. Überlegungen mit einer Priorisierung der Themen  wurden  angestellt. Wie können anstehende Aufgaben und deren Umsetzung angegangen werden? Konkrete  Verabredungen wurden getroffen.

Das inhaltliche Arbeiten wie auch die gemeinsamen Mahlzeiten waren wieder wichtige und richtige Schritte zu einem Entwicklungsproress des Teams. In der abschließenden Reflektion des Tages waren sich alle Anwesenden einig: „Es gibt viel zu tun. Aber wir sind auf einem guten Weg.“