Aus der Pfarrgemeinde

Patronatsfest in Ostinghausen

Das Gotteshaus und auch die Kita tragen seinen Namen mit Stolz: St. Christophorus. Sicherlich gehört er zu den bekanntesten Heiligen in der katholischen Kirche. Chris / Christoph zählt nach wie vor zu beliebtesten männlichen Vornamen.

Sehr bekannt ist deswegen wohl auch seine Legende: Auf der Suche nach dem größten Herrscher landete der Mann, der ursprünglich Ophorus hieß, bei einem kleinen Kind. Er – der von großer und starker Statur war – trägt den Jungen über den Fluss, wobei er peu a peu bemerkt, wie schwer der Heranwachsende im Laufe des nicht einfachen Weges wird. Das Kind „outet“ sich, wie man es heute vielleicht sagen würde, am gegenüberliegenden Ufer des Flusses: „Ich bin Christus, der Herr der Welt!“ Dieses Erlebnis macht aus dem einfachen Mann einen glühenden Verehrer! Aus Ophorus wurde von nun an Christophorus, der für seinen Glauben schließlich mit dem Leben bezahlte.

Aufgrund seiner Tätigkeit – er verhalf vielen Menschen bei der Überquerung des Wassers – gilt Christophorus bis heute als Schutzpatron der Reisenden. Wir wünschen allen Urlaubern in seinem Gedenken eine frohe Reise und glückliche Heimkehr.

Übrigens waren unsere MessdienerInnen in dieser Ferienfreizeit – der Freizeit@home zu Beginn der Schulferien – besonders unter den Schutz des Märtyrers gestellt: An ihren Fahrrädern, mit denen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von Pfarrheim zu Pfarrheim tourten, prangte der Heilige gut sichtbar als Klemme. „Gott schenke dir Rückenwind“ lautete das Motto ihrer Plakette. Die Daheimgebliebenen seien nun besonders herzlich zur Messe am 24. Juli eingeladen, um ihres Kirchenpatrons zu gedenken. Glückwünsche gehen natürlich auch an die Jungen und Männer, die heute auf diesen Namen hören…

 

Mit Gottes Segen in die Ferien

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Am 1. Juli begann nicht nur die zweite Hälfte des Jahres 2021, sondern für einige Kinder und Eltern war es ein ganz besonderer Termin: „Abschied“ hieß die Überschrift des Tages. Morgens fanden sich zunächst die Viertklässler der Sälzerschule in der Turnhalle ein. Passend zum regnerischen Wetter gestalteten Leona Holler und Felicitas Hecker in ökumenischer Verbundenheit ein kleines Anspiel mit zwei Schirmen: Das Eisschirmchen der Pfarrerin stand für die Lebensfreude und schöne Erinnerungen an die Grundschulzeit, es verdrängte rasch den Regenschirm der Gemeindereferentin, die am Anfang nur Trübsal blies wegen schwerer Mathearbeiten und anstrengender Turnstunden. Auch im „Buch der Bücher“ – der Bibel – fand sich dazu ein entsprechender Text: In Psalm 91 wird der Mensch unter Gottes Schutz und Schirm gestellt. Damit dieser Gedanke auch für die Zeit nach den Ferien in den höheren Schulen gilt, bekamen die 10jährigen einen Schlüsselanhänger in Schirmform mit der Aufschrift „Gott schütze dich“!

Am Nachmittag versammelte sich dann der Club der Großen mit den Eltern und Erzieherinnen in der Kita St. Christophorus. Der Club der Großen vereint die fünf Mädchen und Jungen, die im August als neue I-Dötzchen in der Grundschule begrüßt werden dürfen. Hier stand eine Sanduhr im Mittelpunkt des Wort-Gottesdienstes. Damit kann man die Zeit messen – das wussten auch schon die jungen Christen. „Alles!“ lautete jetzt die gute Botschaft, als die Mädchen und Jungen gefragt wurden, was ihnen in der Kindergartenzeit besonders gefallen hat. Mit Gottes Segen wurden sie in ihren neuen Lebensabschnitt geschickt – verbunden mit Dankesworten an die Erzieherinnen und lieben Wünschen auch für die Eltern. Geschenke der Einrichtung und der Kirchengemeinde rundeten die Feier ab, deren Höhepunkt ein einstudierter Tanz der zukünftigen GrundschülerInnen war. Zwei weiteren Aktionen ließen dann aber noch einmal alle Augen leuchten: Postkarten wurden mit Gedanken per Luftballon in den Himmel geschickt und – um ein bleibendes Zeichen zu hinterlassen – kamen die gestalteten Stelen an ihren Platz (Foto). Gemeinsam stärkten sich dann alle an der Bratwurst, bevor es dann (nur) für die Eltern hieß, richtig Abschied zu nehmen von der Kindergartenzeit, denn auf die Mädchen und Jungen wartete noch eine tolle Übernachtungparty mit ihren Erzieherinnen in der Einrichtung.

 

Kreatividee für Kommunionfamilien & MessdienerInnen

Bad Sassendorf.Ostinghausen.Bettinghausen. Das Fronleichnamsfest in der katholischen Kirche war am Donnerstag anders, als es traditionell begangen wird. Es fanden zwar feierliche Gottesdienste statt, aber das Brauchtum der Prozession fiel der Pandemie zum Opfer. In früheren Jahren – angefügt sind Fotographien aus dem Sommer 2019 – haben Eltern und Kinder aus dem jeweiligen Kommunionjahrgang immer einen wunderbaren Blütenteppich vor dem Altar von St. Bonifatius gestaltet. Sie haben sich dabei christliche Motive überlegt und aus Rosenblättern und anderen Blüten den Kirchenraum gestaltet. Alternativ haben sie auch ihr Motto umgesetzt, das im Jahr 2019 „Geborgen in Gottes Hand“ lautete. An diesem Wochenende sind die Familien eingeladen, selbst einen Blütenteppich zu Hause zu gestalten, in der Hoffnung, dass das Projekt 2022 wieder in der Kirche gemeinsam umgesetzt werden kann. Wer mag, darf die Aufgabe an diesem Wochenende angehen und davon ein Foto einschicken an felicitas.hecker@pr-soest.de! Präsentiert werden die Ergebnisse in den Weggottesdiensten am 9. Juni in St. Bonifatius, zu denen sich die Kommunionfamilien zu den bekannten Zeiten versammeln. Natürlich dürfen auch andere interessierte Gemeindemitglieder bei dieser Aktion mitmachen!

 

Gebet & Gespräch lockte Jugend ans Lagerfeuer

Ostinghausen. Einen außergewöhnlichen Ort hatte sich der Vorbereitungskreis ausgesucht, denn es sollte auch eine besondere Aktion sein: Ein Flyer lockte zur „Jugendmesse am Feuer“ und über 20 TeilnehmerInnen – alles Heranwachsende aus der Pfarrei Heilige Familie – sind dieser Einladung gefolgt. Um das Lagerfeuer versammelte sich coronakonform die junge Gemeinde, in deren Mitte besonders Vikar Stiehler begrüßt werden konnte. Er war gerne der Einladung des Planungsteams gefolgt und führte anschaulich in das Thema des Abends ein: Feuer zieht uns an – Feuer kann verbrennen – aus dem Verbrannten kann Neues wachsen. Diese Stichworte gab er in seiner Ansprache den sichtlich gespannten Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg.

Im Anschluss an den Gottesdienst schloss sich eine rege Diskussion an. Als Einstieg hatte Theresa Tusch vom Vorbereitungskreis dazu „Feuerkarten“ mitgebracht: Heißluftballon, Wunderkerzen, Teelichtherzen und weitere Motive luden zum Nachdenken ein: Wofür brennst du? Welche Talente flackern in dir auf? Wo entfacht sich bei dir ein Feuer der Begeisterung? Neben den persönlichen Einwürfen kam es rasch zum Austausch mit dem Seelsorger, der seit seinem Stellenantritt im November letzten Jahres im Pastoralen Raum Soest für Jugendliche ansprechbar sein will. Er setzte sich gewissermaßen auf den „Heißen Stuhl“ und beantwortete die kritischen, tagesaktuellen und auch persönlichen Fragen aus der Runde. Mit großem Interesse hörte der Teilnehmerkreis ihm zu, als er von seinem Werdegang, seinen Erfahrungen, seinen Einstellungen berichtete, aber der Pastor zeigte sich ebenso beeindruckt von den Anmerkungen und Gedanken der Jugend aus der Pfarrei Heilige Familie.

Am Ende der Veranstaltung musste das Lagerfeuer gelöscht werden, aber bei vielen war das Glaubensfeuer vielleicht wieder neu entfacht… Insgesamt zeigte sich das Vorbereitungsteam sehr zufrieden mit dem Abend und auch bei den Jugendlichen kam als erste Resonanz der „Daumen nach oben“.

St. Bonifatiusgemeinde war „auf Sendung“

Bad Sassendorf. Schon recht provozierend war der Anfang der letzten Sonntags-messe in St. Bonifatius: Warum sind wir denn überhaupt noch hier?, lautete die Frage, die hinein in den voll besetzten Kirchenraum gestellt wurde. Lohnt es (weiter) mitzumachen in dieser Kirche? Das ließen sich einige Gläubige aber nicht zwei Mal sagen: Religionsunterricht macht mir Freude, denn ich kann Jugendliche begeistern; als Eltern ist es uns wichtig, dass auch unsere Kinder Halt im Leben finden, im PGR stellen wir richtig was auf die Beine, als Messdie-ner(Leiterin) erlebe ich eine tolle Gemeinschaft; wenn ich in der Kita von Jesus erzähle, sehe ich in faszinierte Kinderaugen; als Katechetin engagiere ich mich gerne in der Kommunionvorbereitung; im Urlaub freue ich mich mit anderen Menschen meinen Glauben zu teilen; als Musikerin singe ich begeistert in un-serer Band mit …

Ganz schön viele Gegenargumente hallten durch den frisch renovierten Kirchen-raum, die auch Pastor Ludger Eilebrecht freudig zur Kenntnis nahm. Die Kirche am See hatte Station gemacht in der Pfarrei Heilige Familie, gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat war eine abwechslungsreiche Messe initiiert worden: Ich sende sie in die Welt, wie du mich gesandt hast… Dieses Zitat aus dem Tages-evangelium stand als Motto über der Messe. Auch wenn es wetterbedingt indoor sein musste, schwappte die positive Stimmung schnell auf die Kirchen-bänke über, nicht zuletzt trug Sinpalabras mit ihren gut performten Musik-stücken wesentlich dazu bei. Im wahrsten Sinne des Wortes lud Pastor Eile-brecht alle einander ein, sich gegenseitig ins Gebet zu nehmen, im Vertrauen auf Gottes Beistand, der durch die erhobenen Hände beim Vater unser sichtbar wurde. Als Erinnerungszeichen bekamen alle KirchbesucherInnen einen bunten Anhänger mit: Er hat die Form eines Fußes mit Segensspruch, der die Menschen im Alltag begleiten soll. Unter den Klängen von Sinpalabras verweilten einige noch im Anschluss an die Messe in der Pfarrkirche oder nutzten die Gelegenheit zum Einkauf: Der Eine-Welt-Laden bot Produkte aus dem fairen Handel an. Auch durch diesen Beitrag zeigte die Gemeinde, dass sie nach wie vor „auf Jesu Sen-dung“ ist. Im Juni plant der Pfarrgemeinderat am Sonntag nach Fronleichnam einen weiteren open-air-Gottesdienst. Hoffentlich feiert dann Petrus mit! Nähere Infos werden noch bekannt gegeben. Das Pastoralteam dankt allen Mitwirkenden, die sich eingebracht haben – auch und in besonderer Weise dem Ordnerdienst, der in Corona-Zeiten stets unterstützend die Messen flankiert.

 

Ordnungsdienst in neu renovierter Kirche

Bad Sassendorf. Am 2. Mai konnte in Bad Sassendorf die St. Bonifatiuskirche neu eröffnet werden. Ende April des vergangenen Jahres – also mitten im ersten Lockdown – begannen die Handwerker mit ihrer Arbeit. Nach über einem Jahr geschah nun der Wiedereinzug mit Propst Dietmar Röttger und Pastor Reinhold Frickenstein in einer Festmesse, mitgestaltet von VertreterInnen des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates. Geplant ist es, dass ab jetzt wieder regelmäßige Gottesdienste – donnerstags, 18h und sonntags, 10.30h – gefeiert werden. Aktuelle Änderungen können den Pfarrnachrichten entnommen werden, die in allen drei Gotteshäusern der katholischen Pfarrei Heilige Familie ausliegen und zum Download unter www.heilige-familie-badsassendorf.de bereitstehen.

Im hinteren Raum der Kirche an der Wilhelmstraße ist nun eine Glaswand eingezogen worden. Zugänglich ist das Gebäude außerhalb der Messzeiten über das Hauptportal, das durch einen elektrischen Türöffner bedient werden kann. Gerade im Monat Mai sind die KirchbesucherInnen eingeladen, die Marienfigur zu besuchen, für die im Bereich der alten Sakristei eine besondere Kapelle eingerichtet wurde. Durch die Glaswand – die mit Motiven gestaltet ist – erhalten alle einen Einblick in die gesamte Kirche. Neben dem Pfarrbrief befindet sich dazu ein Infoblatt im ebenfalls neu gestalteten Schriftenstand.

Um die geplante Gottesdienstordnung auch tatsächlich in dieser Form aufrecht zu erhalten, werden dringend weitere Gemeindemitglieder – Jugendliche und Erwachsene – gesucht, die den Ordnungsdienst übernehmen. Es gilt, nach dem derzeitigen Hygienekonzept, die MessbesucherInnen in ihre Plätze einzuweisen. Interessierte melden sich dazu bitte im Pfarrbüro unter (02921/55150 oder per E-Mail: heilige-familie@pr-soest.de. Das Pastoralteam und die Mitglieder des Pfarrgemeinderates danken allen Gläubigen sehr herzlich, die sich für diese Aufgabe bereit erklären.

Abschlussgottesdienst in der Schützenhalle

Bad Sassendorf. Gut 40 Gemeindemitglieder und Gäste folgten am vergangenen Sonntag der letzten Einladung in die Schützenhalle: Seit Herbst vergangenen Jahres genossen die katholischen KirchbesucherInnen zwei Mal im Monat die Gastfreundschaft der heimischen Schützen, um in ihrem Saal das sonntägliche Hochamt zu begehen. Im Mai – so der aktuelle Stand der Planungen – soll der Wiedereinzug in die Bonifatiuskirche erfolgen. Das Pastoralteam nutzt die Gelegenheit, nochmals verschiedene Worte des Dankes auszusprechen: Zunächst mal an die hiesigen Schützen, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten und stets hilfsbereit parat standen, dann an den Pfarrgemeinderat und die vielen weiteren OrdnerInnen, die für den reibungslosen Ablauf in Coronazeiten sorgten. Für die Kirchenmitglieder, die im Kurort zuhause sind, war es eine große Bereicherung, dass während der Phase der Renovierungsarbeiten an der Wilhelmstraße dennoch vor Ort Messen gefeiert werden konnten.

 

Ökumenisches Zeichen zeigt die tiefe Verbundenheit der Konfessionen im Kurort

Bad Sassendorf. Der gemeinsame Weltgebetstag für Frauen und in diesem Jahr erstmalig auch für die Kinder, konfessionsübergreifende Schulgottesdienste, die Bibelwochen… Aufgezählt sind hier noch längst nicht alle Veranstaltungen, die zeigen, dass es ein langjähriges gutes Miteinander zwischen den beiden benachbarten Kirchtürmen der evangelischen und katholischen Pfarrei gibt. Ein besonderes Zeichen für die Verbundenheit konnten die Gläubigen in der Vergangenheit stets im Rahmen der Osternacht in St. Bonifatius sehen. Einem Vertreter der evangelischen Gemeinde wurde vom Zelebranten dann immer das Osterlicht mit guten Wünschen für alle Kirchenmitglieder überreicht. Aufgrund der Pandemiesituation geschah dieser Akt heuer bereits eine Woche zuvor – im Hochamt des Palmsonntages.

Die Osterkerze übergab Pastor Reinhold Frickenstein hier an Reinhild Anemüller (Foto) in der Schützenhalle.

Die diesjährige Osternacht wird – aufgrund der fortlaufenden Renovierungsarbeiten im Kurort – in St. Christophorus gefeiert. Erinnert seien noch einmal alle KirchbesucherInnen an das Anmeldeverfahren für die katholischen Gottesdienste in der Heiligen Woche vom Gründonnerstag bis Ostermontag. Informationen finden sich dazu im Pfarrbrief oder auch auf der Homepage www.pr-soest.de!

PGR Heilige Familie nimmt Stellung

Ostinghausen. Am vergangenen Wochenende hat das Pastoralteam – also die katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bereich Soest / Möhnesee / Bad Sassendorf – einen Brief an die Gläubigen verfasst und sich darin zur aktuellen Situation der Kirche geäußert.

Inhaltlich ging es dabei um die drei Themen Missbrauch und sexualisierte Gewalt im kirchlichen Rahmen, um die Rolle der Frau im Blick auf die Weihe und die Geschlechtergerechtigkeit im Allgemeinen sowie um die römische Verlautbarung zum Thema Segnung von homosexuellen Paaren.

Die gewählten – ehrenamtlichen – Mitglieder des Pfarrgemeinderates Bad Sassendorf möchten nachdrücklich zum Ausdruck bringen, dass sie diese Haltung der Hauptamtlichen in vollem Umfang unterstützen.

Wörtlich heißt es:

„Wir sind uns dessen bewusst, dass diese offen kommunizierte Haltung nur ein kleiner Schritt in Richtung Lösung der bestehenden Probleme sein kann. Jedoch geht dieser Schritt in die richtige Richtung der Öffnung und des Dialogs. Wir im ehrenamtlichen Gremium sind uns einig, diese zukunftsweisenden Themen gründlich im Blick zu behalten. Wir wünschen uns einen mutigen Umgang der Priester und Seelsorgerinnen und Seelsorger mit diesen kritischen Fragen, um die vielfältigen Veränderungen in der Gesellschaft ganz bewusst zu berücksichtigen.“

Diese Stellungnahme des Pfarrgemeinderates wird auch im Rahmen der Messe am heutigen Samstag durch ein ehrenamtliches Mitglied verlesen (18h / St. Christophorus Ostinghausen).

 

Sandbilder

Male ein Bild in den Sand mit deinem Finger! Setze ihn dabei nicht ab… Schaffst du das?! Hier seht ihr die eingereichten Ergebnisse. Allen Beteiligten nochmals herzlichen Dank!

Gedankenreise führte junge Familien nach Vanuatu

Bad Sassendorf. Vanuatu? Nie gehört! Das dachten sich einige junge Christen aus Bad Sassendorf vermutlich, als sie von Pfarrerin Leona Holler (ev. Gemeinde) und Felicitas Hecker (kath. Gemeinde) zur evangelischen Kirche am ersten Freitag im März eingeladen wurden. Am Weltgebetstag, der in diesem Land vorbereitet worden war, waren im Kurort nämlich nicht nur die Erwachsenen willkommen, sondern nachmittags wurden besonders die Familien im Grundschulalter begrüßt.

Mit Neugier erkundeten diese dann auch die Station, die dort von ehrenamtlichen Frauen der beiden Gemeinden mit viel Liebe aufgebaut worden war. Kokosnuss, ein großes blaues Tuch, ein Glas mit Sand, eine PowerPoint-Präsentation mit landestypischen Impressionen…: Einiges gab es für die Familien zu entdecken, bevor sie von „Rhetoh“ angesprochen wurden. Rhetoh war eine Vertreterin des Inselstaates Vanuatu, der auf der ausgehängten Landkarte im Pazifik nahe Australien zu finden war. Die Frau erzählte aus ihrem Leben, das in einer achtköpfigen Familie begann und die sich durchkämpfen musste, um Bildungschancen nutzen zu können. Aufmerksam verfolgten die jungen KirchbesucherInnen ihren Erzählungen und lernten auch noch ein neues Fadenspiel kennen.

Zur Erinnerung bekam jede Familie eine gut gefüllte Tüte mit, die mit Leckereien, Infos und kleinen Geschenken versehen war. Zusätzlich gab es ein Glas mit Sand, damit verbunden war ein Auftrag an die Kinder als kleine „Hausaufgabe“: Schaffst du es, mit einem Finger ein Bild in den Sand zu malen, ohne diesen Finger abzusetzen? Wer mag, darf gerne davon sein Foto (auch als Selfie) einreichen unter felicitas.hecker@pr-soest.de! Die Fotos könnten dann in Kürze auf der Homepage der beiden Pfarreien veröffentlicht werden.

Mit einem Lied aus der diesjährigen Gottesdienstordnung riefen die beiden Seelsorgerinnen den Kindern und Eltern noch einen Segensspruch zu: „Gott will Segen auf uns legen, ist uns nahe, wenn wir beten. Wir sind hier in Gottes Namen, sind in Gottes Liebe eins!“ Weil derzeit in den Gotteshäusern nicht gesungen werden darf, wurde kurzerhand aus dem Text ein Gebet formuliert, das durch die Gesten der Kinder ausdrucksstark unterstützt worden ist.

 

Junge Familien sind zum Weltgebetstag der Kinder willkommen

Bad Sassendorf. Herzlich Willkommen auf Vanuatu! Diesen Gruß rufen am 5. März Leona Holler, Pfarrerin der evangelischen Gemeinde, und Felicitas Hecker, Gemeindereferentin der Pfarrei Heilige Familie, auch den Mädchen und Jungen aus Bad Sassendorf zu! Über den Weltgebetstag wurde bereits ausführlich berichtet. Die Frauenhilfe und die kfd der beiden Gemeinden werden die evangelische Kirche am ersten Freitag im März von 9 bis 16 Uhr öffnen und landestypisch gestalten. Doch auch die jungen Christen sind herzlich eingeladen!

Am gleichen Tag sind nämlich die beiden Hauptamtlichen am Nachmittag von 15-17h vor Ort und wollen sie einführen in die Geschichte und Lebensweise des Inselstaates im Pazifik. Im Vorfeld haben sie deshalb Tüten gepackt: Spannende Infos, landestypische Leckereien, Spiel- und Bastelideen, ein kleiner Blumengruß… Das alles erwartet die TeilnehmerInnen. Land und Leute können sie dabei kennenlernen. Parallel laufen über den Beamer auch Fotos im Kirchenraum, damit alle einen Eindruck von dem Land – ein Südseeparadies! – gewinnen können.

Worauf bauen wir? Dazu, dem diesjährigen Motto, soll es noch eine kleine Gestaltung für die Familien im Sand geben. Die Bewohnerinnen gelten übrigens als sehr zufrieden und glücklich! Leona Holler und Felicitas Hecker hoffen nun, dieses Glück mit den jungen Familien teilen zu können, wenn sie im Namen von Rhetoh, Mothy und Jacklynda (drei Frauen aus dem Vorbereitungskreis des WGT in diesem Jahr) hoffentlich viele Kinder und Eltern begrüßen können.

 

Offene Kirche lud zu Kreativität, Nachdenken und Verweilen ein

Ostinghausen. Ein eigenes Kreuz mit persönlichen Gedanken und Motiven gestalten, einen handgeschriebenen Gruß verfassen, seine Klagen vor Gott tragen, eine Lichttüte für dunkle Abende mitnehmen, eine Fürbitte in eigenem oder allgemeinem Anliegen notieren, Fastenvorsätze fasten, Ideen fürs heimische Basteln für Erwachsene und Familien bekommen…: Einiges wartete am Samstag nach Aschermittwoch auf die BesucherInnen der offenen Kirche in St. Christophorus.  Der Vorbereitungskreis aus ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern der Pfarrei Heilige Familie hatte im Vorfeld viele Überlegungen angestellt, wie man zu Beginn der Fastenzeit einen besonderen Akzent setzen kann. Jung und Alt waren somit eingeladen, einfach die Vielfalt der Angebote auf sich wirken zu lassen, einen Augenblick Platz in einer Bankreihe zu nehmen, der meditativen Musik zu lauschen…

Begonnen wurde der Tag mit einer kurzen Andacht. Los geht’s – Aufbruch in eine neue Zeit… Mit diesen Gedanken war der Wortgottesdienst überschrieben. Darin begegneten die KirchbesucherInnen zwei bekannten biblischen Figuren: Abraham und Sarah. Sie hatten die Stimme Gottes vernommen und sich auf den Weg gemacht – trotz vorhandener Sicherheiten brachen sie ins Ungewisse auf. Dieses Leitmotiv kann auch über der Fastenzeit 2021 stehen, die für Gläubige eine innere Reise auf das Osterfest sein kann.

Einige Notizen konnten die TeilnehmerInnen vor Ort lassen. In Anlehnung an die Klagemauer in Jerusalem konnten beispielsweise persönliche Sorgen aufgeschrieben und anonym hinterlassen werden. Diese Impulse sollen auch in die Messe am 21. März einfließen. Um 10.30h sollen die Gedanken zu Glaube – Hoffnung – Liebe im Gottesdienst in St. Christophorus ihren Platz bekommen. Bis dahin sollten auch die gestalteten Keilrahmen zurückgegeben werden, die in Kreuzform dann präsentiert werden.

Die Vorbereitungsgruppe weist daraufhin, dass einige Stationen über den Samstag hinaus in der Kirche verbleiben, so dass die KichbesucherInnen nach wie vor Fürbitten aufschreiben, den Frauenkreuzweg beten, Anregungen mitnehmen dürfen.

 

Einladung ...

Analoge & digitale Angebote für junge Familien in der Pfarrei Heilige Familie

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Die Königin der Blumen – die Rose – steht im Mittelpunkt der nächsten Kinderkirche. Am 14. Februar läuten dafür die Glocken um 17h in der Christophorus-Kirche zu Ostinghausen. Ein herzliches Willkommen gilt dann den Familien mit Töchtern und Söhnen im Kindergarten- und Grundschulalter.

Anfang Februar haben sich Hauptamtliche aus dem Pastoralen Raum Soest online getroffen, um ein digitales Angebot zu planen. Bereits im letzten Jahr hat es verschiedenste Angebote auf dem Youtube Kanal der katholischen Kirchengemeinden gegeben, die vor allem den jüngeren ChristInnen als Zielgruppe hatten. Die positive Resonanz hat die GemeindereferentInnen ermutigt, für die Fastenzeit 2021 eine Fortsetzung auf den Weg zu bringen. Zum Vorbereitungsteam gehört auch der Domorganist Stefan Madrzak, so dass auch für ein ansprechendes musikalisches Programm gesorgt ist. Die Kommunionjahrgänge 2020 & 2021 haben in der vergangenen Woche bereits dazu eine Email bekommen, um sich an der Online-Messe zu beteiligen. Sie wurden aufgerufen, Selfies zur Thematik einzureichen. Erinnert sei deshalb nochmals an den Anmeldeschluss (21. Februar). Informationen finden sich dazu wie gewohnt unter www.heilige-familie-badsassendorf.de!

Einladung ...

Gemeinsames Netz zwischen Kommunionkindern und Jesus

Ostinghausen. Ein Fischernetz begrüßte bei der letzten Kinderkirche die jungen BesucherInnen in St. Christophorus. Doch zunächst wurde ihr Blick auf ein kleines Band gelenkt: Ein Freundschaftsband wurde ihnen vorgestellt. Nichts Besonderes, meinte Lektorin Judith… Doch - lautete die Antwort. Dieser Armschmuck war nämlich beschrieben mit einem Segenspruch, somit stellte es sich als Freundschaftsband mit Gott heraus.

Nach dieser Einführung unternahmen alle eine kleine Gedankenreise in das Land Israel, der Heimat Jesu. Der Focus richtete sich auf den See von Galiläa, an dem Jesus seine ersten Freunde – die Fischer Simon, Andreas, Johannes und Jakobus – fand. Dem Tagesevangelium folgte nun ein kleiner Versuch mit den Kommunionkindern: Gelingt es auch ihnen ein Netz zu bauen, dass sie untereinander und mit Jesus verbindet? Mit Hilfe eines Wollknäuels funktionierte es sogleich, jeder der Drittklässler erzählte dabei, was er besonders an Jesus schätzt. Mit der Aktion wurde ein bekannter Liedtext im Ostinghauser Kirchenraum sichtbar: Echte Fründe ston zesamme!

Entlassen wurden alle mit dem Wunsch, dass sie im Leben immer wieder spüren, dass Gottes Freundschaft sie wie ein Netz durch die Alltagssorgen tragen kann oder wie ein Seil den Bergsteiger absichert. Als Erinnerung nahm sich jede(r) ein Freundschaftsbändchen mit.

Heilige-Familie(n)-Kisten stehen in und an den Kirchen bereit

Bad Sassendorf.Ostinghausen.Bettinghausen. Wie kann Glaube eigentlich in diesen Zeiten vermittelt werden, wo doch der Kirchgang nicht immer möglich erscheint? Und vor allem: Wie gelingt es der jüngeren Generation von Jesus zu erzählen? Diese Frage stellten sich in diesen Tagen auch die Kommunionkatechetinnen. Daraus entstand die Idee der Heilige-Familie(n) Kiste. Die ungewöhnliche Schreibweise leitet sich von Patronat der katholischen Pfarrei Bad Sassendorf ab und möchte deutlich machen: Hier gibt es von der Gemeinde Angebote für Eltern mit Kindern im Alter von Grundschule und Kita. Die Kisten stehen in den Kirchen (St. Antonius und St. Christophorus) und in einer verschließbaren Box (vor dem Pfarrhaus St. Bonifatius, neben den Pfarrnachrichten). Eingeladen zur „Selbstbedienung“ sind alle, die sich von diesem Gedanken angesprochen fühlen. Es wäre schön, wenn diese Boxen langfristig vor Ort stehen bleiben könnten. Das würde bedeuten, dass sie kontinuierlich mit neuen Ideen & Impulsen (Gebete, Bastelvorlagen, kleine Mitgaben..) gefüllt würden. Somit ergeht gleichzeitig der Aufruf: Helft mit, dass die Ideenbörse fortläuft! Wer dafür Anregungen zur Verfügung stellen könnte, ist gebeten, diese der Gemeindereferentin zuzumailen (felicitas.hecker@pr-soest.de / wenn möglich im pdf-Format). Für Rückfragen steht sie unter 02921 / 53614 zur Verfügung.

 

Online spenden – nicht nur in Corona-Zeiten

Mit der ersten Corona-Phase bekam das Thema der Digitalisierung im Spendenbereich plötzlich eine größere Bedeutung für die Kirchengemeinde Hl. Familie Bad Sassendorf. In unseren Kirchen konnte niemand mehr zusammenkommen und geplante Aktionen zum Spenden sammeln mussten abgesagt werden.

Der Kirchenvorstand hat daher in Zusammenarbeit mit der Sparkasse SoestWerl einen digitalen Spendenlink auf der Homepage der Pfarrei installiert, auf welchem in wenigen einfachen Schritten Gemeindemitglieder und Dritte eine Spende für einen festen Zweck in der gemeindlichen Arbeit tätigen können.

In der ersten Phase hat Webmaster Michael Ruppik Spendenzwecke wie Pfarrcaritas, Kirchenmusik, Kirchenimmobilien oder Jugendarbeit vorgegeben. Aktuell wird noch die Sternsingeraktion als Sonderzweck installiert. Auf dem persönlichen Kontoauszug findet jeder Spender eine Bestätigung für seine Zuwendung.

Auf dem Bild:  Herr Kleinetigges (Vorstand der Sparkasse) Propst Röttger