Aus der Pfarrgemeinde

Leuchtturmtag stimmte auf das Osterfest ein

Körbecke. Aufbruch – Sein – Leben – Gehen. Diese vier Schlagwörter bestimmen in diesem Jahr das Programm der Fastenzeit im neuen Pastoralen Raum Soest. Dazu gehörte auch ein Leuchtturmtag, zu dem sich nun einige Christen aus den verschiedenen Gemeinden im Ludwig-Kleffmann-Haus versammelten. Gemäß dem Aufbruchsgedanken begann der Nachmittag mit einem Bibliolog zur Emmaus-Geschichte. Danach konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops ausprobieren. Angeboten wurden dabei die Gestaltung von Kerzen, das gemeinsame Singen & Zuhören von Liedern sowie Impulse für persönliche Textarbeit. Mit dem Segen von Pastor Ludger Eilebrecht konnten am Ende alle gestärkt in ihren eigenen Alltag zurückkehren.

Die weiteren Angebote in der Fastenzeit im Pastoralen Raum stehen gesammelt in der Broschüre, die in allen Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Auf den Internetseiten steht diese zum Download zur Verfügung. Die interessierten Gemeindemitglieder seien auch immer auf die Pfarrnachrichten verwiesen, die ebenfalls aktuelle Informationen bereithalten.

 

 

Schilder wiesen Weg in die Fastenzeit hinein

Bad Sassendorf. Ein weißer Pfeil im blauen Kreis, ein weißes Dreieck in roter Umrandung…  Klar, die Bedeutung dieser Verkehrszeichen kennen auch schon die Grundschulkinder. Doch warum diese und weitere Schilder im Altarraum von St. Bonifatius bei der letzten Familienmesse standen, das musste erstmal geklärt werden. Auch zwei Messdienern, die im Gespräch vertieft waren, kam die Sache erstmal „spanisch“ vor. Die Kyriekinder konnten schon ein erstes Licht ins Dunkel bringen: Stopp sollte man in der Fastenzeit sagen, wenn Mitschüler auf dem Schulhof ausgelacht werden; auf die Vorfahrt von anderen achten, sollte man statt nur immer an sich selbst zu denken; eine neue Richtung einschlagen könnte man durchaus auch mal in Sachen der Ernährung. Das brachte dann auch die beiden Ministranten auf die richtige Spur: In der Fastenzeit könnte man mal überlegen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, wo Rücksicht geboten ist, wo man im Alltag anhalten sollte. Die Kommunionkinder vertieften diese Gedanken noch in ihren Fürbitten. Nachdem Pastor Reinhold Frickenstein die Mädchen und Jungen zum Vater unser um den Altar versammelt hatte, wurde allen Gottesdienstbesuchern noch eine Meditation – untermalt von den Klängen der Musiker von sinpalabras – zum Start in die Fastenzeit mit auf den Weg gegeben:

Geht in diese Fastenzeit mit der Absicht umzukehren und neue Wege zu suchen, Wege, die zu Gott führen.

Geht in diese Fastenzeit mit der Aussicht, dass Gott uns entgegenkommt und auf uns wartet.

Geht in diese Fastenzeit mit der Einsicht, dass unser Leben nur mit anderen gut gelingen kann.

Ein Sackgassenschild zierte die Klappkarte (als Mitgabe) für die kleinen Kirchbesucherinnen mit dem Hinweis, dass Gott die Menschen aus den Sackgassen des Lebens führen will.

 

 

Gemeinsamer Weg durch die Fastenzeit

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Mit Aschermittwoch beginnt jedes Jahr der Österliche Bußzeit. Die sich anschließenden sieben Wochen laden dazu ein, sich auf das Fest der Auferstehung gut vorzubereiten. Erstmalig ist aus diesem Anlass eine gemeinsame Broschüre erschienen, die Angebote für die Gläubigen des gesamten Pastoralen Raumes Soest bereithält. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Exerzitien (in unterschiedlicher Form) über Glaubensabende und spirituelle Wanderungen bis hin zu besonderen Gottesdiensten.

Die Gemeindemitglieder von Ostinghausen bis Günne werden dabei angeregt, auch mal in anderen Pfarrheimen und Kirchen vorbeizuschauen, um dort Impulse zu empfangen. Die Broschüre unter den vier Leitworten „Aufbruch – Sein.Leben.Gehen“ wurde bereits zu unterschiedlichen Anlässen persönlich ausgeteilt – z.B. in den Gottesdiensten am Karnevalswochenende oder auch in den verschiedenen Gruppierungen, die sich zu Beginn der Fastenzeit getroffen haben. Für Interessierte liegen weitere Exemplare in den Kirchen und Kapellen zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch online kann man in dem neu erschienen Heft „stöbern“ unter:

Heft Aufbruch - Sein. Leben. Gehen. ...

Im Vorwort von Propst Dietmar Röttger und Gemeindereferentin Martina Neuhaus heißt es am Schluss: „Stellen wir den Aufbruch – unser Sein, unser Leben, unser Gehen in und durch die Fastenzeit 2019 – unter den Segen und das Mitgehen des lebendigen Gottes. Unser Weg hat ein Ziel.“

Das Pastoralteam freut sich, wenn auch viele Menschen aus der Pfarrei Heilige Familie diesem Aufruf folgen würden.

 

Frauen aus Slowenien baten am Weltgebetstag zu Tisch

Weslarn.Bad Sassendorf. Ein gedeckter Tisch war schon bereitet (Foto), als am ersten Freitag im März Gläubige die evangelische Kirche in Bad Sassendorf betraten. Es war wieder Weltgebetstag, der von Frauen beider christlicher Konfessionen wie immer mit großem Engagement ausgerichtet worden war. Jedes Jahr steht an diesem Datum ein anderes Land im Focus; in 2019 blickten alle auf Slowenien. Der Vorbereitungskreis stellte diesen Staat, der von alters her als Knotenpunkt zwischen verschiedenen Handelswegen gilt, als „Urlaubsparadies Gottes“ vor, wie es in der religiösen Entstehungsgeschichte heißt.

Evangelische und katholische Christinnen deckten in ihrer thematischen Einführung mit verschiedenen landestypischen Symbolen weiter den Tisch, z.B. Brot, Salz, Honig und Nelken. Auch eine Bibel wurde dazugelegt. Aus ihr wurde in verteilten Rollen die diesjährige Motivgeschichte vorgetragen: Das Gleichnis vom Gastmahl. „Kommt, alles ist bereit!“ – Das war im Anschluss auch spürbar, als die Gottesdienstbesucher in das Mehrgenerationenhaus wechselten. Neben den inhaltlichen Akzenten hatten die Frauen nämlich auch landestypisch gekocht. Gemeinsam ließ man sich eine Suppe nach slowenischem Rezept gut schmecken.

Bereits einige Stunden zuvor läuteten die Glocken der Urbanuskirche Weslarn. Um 15h wurde hier der WGT gefeiert. Frauen aus dem alten Kirchspiel Ostinghausen und dem Lippetaler Gemeinden liehen da Mojca, Marija, Erna, und Natascha ihre Stimmen – vier Frauen, deren Schicksal typisch für heutige Sloweninnen ist. Für die musikalische Unterstützung sorgte in diesem Gottesdienst der Chor. Und auch hier gingen die Kirchbesucherinnen nicht sofort auseinander, im Gemeindehaus wartete auf sie Kuchen nach landestypischem Rezept. Dieser Kuchen befindet sich im Übrigen in der Mitte des Titelbildes zum Weltgebetstag 2019, gestaltet von Rezka Arnuš, einer fast blinden Künstlerin.

Nach beiden Veranstaltungen konnten die Besucherinnen gut informiert und auch gestärkt nach Hause gehen, viele von ihnen sicherlich schon in froher Erwartung auf den ersten Freitag im März 2020, wenn Simbabwe das Gastgeberland sein wird.

 

„Josef“ besuchte die Pfarrei Heilige Familie zum Patronatsfest

Bad Sassendorf. Als Pastor Reinhold Frickenstein am Sonntag „zwischen den Jahren“ die Kirchbesucherinnen und –besucher zum Hochamt in St. Bonifatius begrüßen konnte, war unter der Schar der Gläubigen auch ein besonderer Gast: Josef, Jesu Ziehvater, hatte sich unter die Christen gemischt und er hatte ihnen auch etwas zu sagen: „Gott ist für mich Halt und Stütze. Auf ihn kann ich mich immer verlassen…“ Mit diesen Sätzen endete nämlich sein Wort an die Gemeinde in der vom Pfarrgemeinderat besonders gestalteten Messe.

Der Sonntag nach Weihnachten ist der Heiligen Familie gewidmet. An dem Tag können somit die Sassendorfer Katholiken gleichzeitig jedes Jahr ihr Patronatsfest begehen. So ging man nach dem Kirchbesuch auch noch nicht auseinander, sondern tauschte sich bei einer Suppe im gemütlichen Rahmen aus. Das Pastoralteam dankt dem PGR für die Ausrichtung dieser Feierstunde sehr herzlich.

 

 

Krippenspiel 2018: Oma und Enkelin erkennen den Sinn der Heiligen Nacht

Bad Sassendorf. Dass Weihnachten ein Fest ist, an dem die Generationen in einer Familie zusammenkommen, ist wohl nicht neu. Doch in St. Bonifatius (beim traditionellen Krippenspiel) war das Zusammentreffen von Oma und Enkelin an diesem Heiligen Abend etwas ganz Besonderes: Gemeinsam hockten die beiden vor dem PC und tauchten in die biblische Welt ein. Plötzlich fanden sie sich mitten im Geschehen von Betlehem wider.

Auf ihrem Bildschirm tauchen zunächst Maria und Josef auf, die müde vom Weg, auf Herbergssuche sind. Doch das junge Paar trifft nur auf eine Schlafmütze, denn der Wirt kommt direkt aus seiner Nachtruhe. Schließlich öffnet er dennoch sein Herz und macht zumindest den Stall für die werdenden Eltern frei. Nicht weit von ihnen lagern die Hirten Simon und Jakob mit ihrem Hund bei ihren Schafen. Durch die Worte des Engels werden sie der Botschaft vom göttlichen Kind gewahr. Weiter geht es für Oma und Enkelin auf ihrer virtuellen Reise, nun begegnen sie auch den drei Königen, die dem Stern folgten. Alle sind schließlich im Stall angekommen, ganz ergriffen von der besonderen Geburt. So kann am Ende die Enkelin nur voller Staunen ausrufen: „Ja, Oma, so nah war ich noch nie an Weihnachten. Ich glaube, ich habe den Sinn der Heiligen Nacht erst heute verstanden!“

Mit diesen Worten endete das Krippenspiel der Pfarrei Heilige Familie. Der Applaus galt den Schauspielern, aber auch der Sängergruppe, die zwischen die Szenen ihre Liedbeiträge gekonnt einstreuten. Wieder einmal haben die Mädchen und Jungen den Kirchbesuchern die Weihnachtsfreude geschenkt – ein Ergebnis der Proben in der gesamten Adventszeit. Zum Gelingen des Stückes trugen auch wieder die Erwachsenen bei, die hinter den Kulissen arbeiteten. Sei es das Einüben der Liedstücke, die Hilfestellungen beim Textlernen, die Organisation von Requisiten… Stets waren auch sie mit viel Engagement dabei!

 

 

Lichter leuchten im Advent

Ostinghausen. Vier Kerzen waren am Ende entzündet… Jede Kerze stand dabei für eine gute Tat. Die Mädchen und Jungen der Kita St. Christophorus lernten bei ihrer Bibelstunde im Dezember den alten Simon und seine Frau kennen. In der Geschichte steht ein Fremder vor der Tür der beiden Alten; sie wollen ihn aber aufgrund seiner armen Erscheinung nicht hineinlassen. Doch das Ehepaar hat eine Ahnung und so folgt Simon den Fußspuren seines Besuchs, die ihn schließlich zur Krippe führen. Auf dem Weg trifft er bettelarme Menschen, mit denen er teilt. Jedes Mal geht dabei ein Licht auf. Mit Bibelfiguren wurde das Bilderbuch „Simons Weihnacht“ gemeinsam mit den jungen Christen in Szene gesetzt. Ein Ausmalbild schloss die morgendliche Besinnung ab.

Die Heilige Elisabeth besuchte St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Etwas merkwürdig war es schon zu Beginn der Sonntagsmesse in St. Bonifatius. Man hörte eine Stimme, aber konnte keinen Menschen entdecken. Da hatte doch tatsächlich ein Brot angefangen, seine Geschichte zu erzählen…

Was war das überhaupt für ein Brot? Gebacken worden war es in einer feinen Burgküche, doch es landete nicht bei der edlen Gesellschaft, für die es bestimmt war, es fand seinen Weg nach Eisenach – zu den Armen und Notleidenden. Diese Episode aus dem Leben der Heiligen Elisabeth stand im Mittelpunkt der letzten Familienmesse, zu der wieder viele Gläubige in die Pfarrkirche gekommen waren.

Später traten dann auch noch – in der von der Band Yanomami stimmungsvoll begleiteten Messe – Elisabeth und ihr missgünstiger Schwager Hermann auf, die gemeinsam der Gemeinde anschaulich das Rosenwunder verdeutlichten (Foto). Es wurde erkennbar, dass die Landgräfin von Thüringen mit offenen Augen, Ohren und Herzen durch die Welt ging.

Das zeigten in den Fürbitten auch einige Kommunionkinder auf, die parallel ein Bild der Heiligen zusammenpuzzelten. In der Mitgabe wurde nochmals Bezug zum sprechenden Brot genommen. Denn alle Mädchen und Jungen erhielten einen Gebetswürfel mit Tischgebeten, damit auch sie nicht vergessen für das tägliche Brot zu danken…

Alle Familien dürfen sich schon einmal den nächsten Familiengottesdienst vormerken: Am 15. Dezember stellen sich die Kommunionkinder um 18h in St. Christophorus vor. Nach diesem Gottesdienst, der unter dem Leitwort „Geborgen in Gottes Hand“ steht, sind alle wieder zum gemütlichen Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz Ostinghausen eingeladen.

 

 

Orange Flyer werben für das Krippenspiel in St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Auch am Heiligen Abend 2018 soll es wieder in der Pfarrei Heilige Familie ein Krippenspiel geben, zu dem um 15.30h die Glocken alle junge Familien und interessierte Gemeindemitglieder rufen werden. In diesen Tagen ist der Anmeldeschluss (12. November) für alle Mädchen und Jungen, die dabei eine Aufgabe übernehmen möchten. Wie in der Vergangenheit können sich die Kinder wieder vielfältig einbringen – es gibt Text- und Statistenrollen, aber auch die Möglichkeit, im Chor mitzuwirken.

Die wichtigsten Informationen befinden sich auf dem orangefarbigen Flyer, der in der Sälzerschule in allen Klassen verteilt wurde. Es liegen aber auch noch einige Exemplare in den drei katholischen Kirchen aus. Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei der Gemeindereferentin unter ( 02921 / 53614 oder  gemeinderef@heilige-familie-badsassendorf.de! Beginn der Proben ist am 24. November um 14h im Bonifatiushaus an der Wilhelmstraße.

Einladung Krippenspiel ...

Ostinghauser Pilger zum Frieden ermutigt

Ostinghausen. Wenn an einem Sonntag bereits um 8.15h das Hauptportal von St. Christophorus weit offen steht, muss es schon einen besonderen Anlass geben…: Am Sonntag nach dem eigentlichen Namensfest der Heiligen Ida begeben sich die Gläubigen aus der Pfarrei Heilige Familie nach alter Tradition auf den Weg nach Herzfeld. Begleitet von den Fahnen der Messdiener formierte sich der Zug auch in diesem Jahr hinter dem Schrein der Heiligen Ida, um wie gewohnt zunächst in St. Johannes Schoneberg Halt zu machen.

Wie in der Vergangenheit richtete sich hier die Station inhaltlich in besonderer Weise an die Kinder und jungen Familien. Dieses Mal wurde in der Kapelle der Blick auf eine ganz alte biblische Weggeschichte gelenkt: Abraham wurde in den Mittelpunkt gerückt. Auch er machte sich damals auf einen Weg, angetrieben von Hoffnungen, Wünschen und Visionen für die (bessere) Zukunft. Symbolisch steht dafür die Erzählung, in der Gott zu Abraham sagte: „Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein!“ (Gen 15, 5). Als Mitgabe erhielten deshalb alle Wallfahrer einen Stern, der sie an ihre eigenen Gebetsanliegen erinnern sollte.

Weiter ging die Gruppe nach Hovestadt. Am Ortseingang konnte – neben Pastor i.R. Franz Forthaus – hier erstmals Pfarrer Ulrich Liehr begrüßt werden, der in diesen Tagen als neuer Leiter der Gemeinde Lippetal in Paderborn installiert worden war. Im Park von Schloss Hovestadt erfolgte dann das Willkommen durch die gräfliche Familie, die an der Ida-Statue wieder im Namen aller vorbetete. Unter dem feierlichen Glockengeläut der Basilika zogen die Pilger schließlich in das Gotteshaus ein. Zur Festmesse war heuer als Zelebrant Dechant Karl H. Kemper aus Oelde gewonnen worden.

In seiner Predigt erinnerte Karl Kemper daran, dass im 8. Jahrhundert Ida (wie heute die Pilger aus Ostinghausen) die Lippe überschritten hatte. Ihm war in der Vorbereitung seiner Ansprache die historische Parallele zu Cäsar in den Sinn gekommen, der zu seiner Zeit den Rubikon übertreten hatte. Allerdings verwies der Dechant sogleich auf den großen Unterschied der beiden historischen Ereignisse: Während es dem römischen Feldherrn um die Errichtung einer Herrschaft mit Macht und Gewalt ging, wollte Ida ein Reich des Friedens schaffen und ihren ZeitgenossInnen Zuflucht & Schutz durch den Bau eines steinernen Gotteshauses bieten.

Der Gedanke an Frieden und Geborgenheit soll in diesem Jahr auch die ganze Ida-Wallfahrt prägen. In diesem Sinne lud der Ortsgeistliche, Pfarrer Jochen Kosmann, am Ende des vom Organisten Jörg Bücker, dem MGV Herzfeld-Hovestadt und dem Streicherensemble an St. Ida gestalteten Hochamt zum gemeinsamen Sprechen des aktuellen Mottogebetes ein. In dem Text werden die Gläubigen zur Versöhnung im eigenen Lebensumfeld ermutigt.

Das Pastoralteam der Pfarrei Heilige Familie dankt allen Gläubigen, die sich auch in diesem Jahr auf den Weg gemacht haben und somit die alte Wallfahrtstradition der Pfarrei aufrechterhalten haben; dabei konnten Pilger willkommen geheißen werden, die seit Jahren bei der Gruppe sind, aber auch einige, die zum ersten Mal aufgebrochen waren.

 

Visitationsreise des Weihbischofs in der Pfarrei Heilige Familie

Ostinghausen.Bettinghausen. In den kommenden Wochen und Monaten empfangen im Dekanat Hellweg zahlreiche katholische Jugendliche das Sakrament der Firmung. Dazu wird Matthias König, Weihbischof aus Paderborn, auch die Pfarrei Heilige Familie besuchen. Parallel findet in diesem Jahr die Visitationsreise statt. 

In diesem Rahmen werden vom Bischof auch die Kirchen und Kapellen besucht, in denen keine Firmspendung stattfindet, um zu zeigen, dass auch die Sorge der kleineren Gemeinden der Bistumsleitung sehr am Herzen liegt. Es finden Andachten in St. Christophorus Ostinghausen (Mittwoch, 22. August) und St. Antonius Bettinghausen (Donnerstag, 23. August) statt. Diese Gottesdienste beginnen jeweils um 19h (nicht wie ursprünglich angekündigt um 18.30h). Im Anschluss an den Gottesdienst am Mittwoch wird der Weihbischof auch auf den Friedhof von Ostinghausen gehen, um dort die Gräber der verstorbenen Priester zu besuchen.

Zur Teilnahme an beiden Andachten ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen.

Daumen hoch für Ferienspaß 2018

Bad Sassendorf. Lautes, fröhliches Kinderlachen war am Mittag des 26. Julis vor dem Bonifatiushaus zu hören. Dieses Lachen kam aus den Kehlen von 25 aufgeregten Mädchen und Jungen, die sich zur Aktion des Ferienspaßes der Pfarrei Heilige Familie in diesem Sommer angemeldet hatten. Gemeinsam mit Helmut Josch und Eva-Maria Küstermeier (Pfarrgemeinderat Heilige Familie) ging es dann per Bus zum Möhnesee.

Hier wartete eine spannende Aufgabe auf die jungen Sassendorfer, die ihnen vom Team von Christian Becker gestellt wurde: Es galt, mit verschiedenen Materialien (Schwimmern, Hölzern, Seilen) Flöße zu bauen. Rasch machten sich die Kinder ans Werk. Dabei wurden sie natürlich tatkräftig von den beiden PGR-Mitgliedern gleichermaßen unterstützt wie auch angefeuert.

Als die Gruppe gegen 17h wieder Bad Sassendorf erreichte, sah man den strahlenden Gesichtern an: Es war auch 2018 wieder eine gelungene Aktion der Pfarrei im Rahmen des Ferienspaßes der Gemeinde! Zwei Mal Daumen hoch gingen an Eva-Maria Küstermeier und Helmut Josch für die Organisation und Begleitung dieses kurzweiligen Sommertages. Auch das Pastoralteam sagt den beiden „Herzlichen Dank!“ für ihren Einsatz.

 

Nachruf Pfarrer i.R. Stefan Heider

Am 30 Juli verstarb nach längerer Krankheit der ehemalige und langjährige Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde in Bad Sassendorf. Von 1969 bis 2007 war Pastor Heider zunächst als Pfarrvikar, dann als Pfarrer der Pfarrei St. Bonifatius und von 2005 bis 2007 als Leiter des Pastoralverbundes Bad Sassendorf-Ostinghausen tätig. Die letzten elf Jahre lebte er als Ruheständler in seiner alten Gemeinde und half, solang es ihm gesundheitlich möglich war, in der Feier der Gottesdienste aus.

Fast fünf Jahrzehnte hat Pfarrer Heider demnach mit den Menschen in Bad Sassendorf und Ostinghausen seinen Glauben gelebt und ist generationsübergreifend eine wichtige Bezugsperson der katholischen Kirche gewesen. Besonders in der Feier der Sakramente wurde dies erfahrbar. Zu den prägenden Projekten seiner Amtszeit gehört sicher der 1978 begonnene Neubau der St Bonifatius-Kirche in Verbindung mit der Errichtung des Pfarrheims und des Pfarrhauses. Dieses Zentrum für die katholische Gemeinde trägt bis heute seine Handschrift.

Mit seiner Gemeinde konnte Pfarrer Heider 2012 noch sein Goldenes Priesterjubiläum und 2015 seinen 80. Geburtstag feiern. Im Glauben an die Auferstehung, den er selbst sein Leben lang verkündet hat, nimmt die Gemeinde Abschied von ihrem langjährigen Seelsorger. Die Totenvesper wird am Donnerstag, 2.8. um 19.00 Uhr in der St. Bonifatius Kirche gebetet. Das Requiem feiern wir am Freitag, 3.8. um 14.30 Uhr ebenfalls in der St. Bonifatius-Kirche Bad Sassendorf. Die Beisetzung findet anschließend auf dem Kath. Friedhof in Ostinghausen statt.

Schließen wir Pfarrer Stefan Heider und seine Angehörigen in unsere

Gebete mit ein.

Propst Dietmar Röttger

R.I.P.

 

Buntes Pfarrfest bei herrlichem Sonnenschein

Ostinghausen. Bereits am Vortag hatten viele Gemeindemitglieder rund um das Pfarrheim St. Christophorus Hand angelegt: Es wurden Zelte aufgebaut, Bierzeltgarnituren gesäubert und Tische dekoriert. Vertreterinnen und Vertreter der Gremien und Verbände sorgten dafür, dass am zweiten Sonntag im Juli ein rundum gelungenes Pfarrfest gefeiert werden konnte.

Begonnen wurde die Feier mit einer Familienmesse, die der Gottesdienstkreis wieder liebevoll vorbereitet hatte. Auch hier sollten und durften sich die verschiedenen Gruppierungen einbringen. Zu Beginn der Eucharistiefeier, zu der Pastor Reinhold Frickenstein zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei Heilige Familie und Gäste begrüßen konnte, wurden nämlich die Abordnungen aufgefordert, für ihre Gruppe ein kleines Symbol auf eine weiße Leinwand (Foto) zu malen. Nach und nach entstanden somit die Sonne (Familien), der gute Boden (PGR & KV), ein Buch (Mitarbeiterinnen in den Gottesdiensten), die Brücke (Messdiener & Firmlinge), Noten (Musiker) und Herzen (kfd, Caritas & Kolping). Damit war der Startschuss gesetzt, damit es ein fröhliches und buntes Fest werden konnte, wie es auch das Tagesmotto „Gottes Welt ist kunterbunt“ auf den Plakaten seit einigen Wochen bereits versprach. Ebenso kamen in den Fürbitten nochmals die einzelnen Gruppen zu Wort. Bevor das Schlusslied – wie alle übrigen Lieder bestens intoniert von Yanomami, einer Band aus Hamm – erklingen konnte, begrüßte PGR-Vorsitzende Marie-Theres Klösener nochmals alle Besucher und stellte das Programm vor.

Für Jung und Alt wurde nämlich einiges geboten. Kreativität und handwerkliches Geschick waren am Messdienerstand gefragt; hier konnte mit Kreide, Farbe, Fäden und Nägeln hantiert werden. Bunten Trödel rund ums Kind bot die Kolpingfamilie an. Eine-Welt-Produkte konnten ersteigert werden. Martina Junglas lud ein zur Gestaltung von Taschen. Drachen, Tiger, Prinzessinnen: Für diese Vielfalt sorgte das Team des Kindergartens im Schminkzelt. Austoben konnten sich die jungen Gemeindemitglieder noch auf der Hüpfburg, bei der Seifenblasen-Aktion und an der Malschleuder. Beim Kirchenquiz galt es mit offenen Augen durch St. Christophorus zu gehen, auf die erfolgreichen Teilnehmer warteten stattliche Preise. Ganz bunt wurde es dann nochmals beim Pfarrgemeinderat. Auf einem Bild befanden sich die Umrisse der drei Kirchen unserer Pfarrei. Jeder Besucher durfte Hand oder Daumen in Farbe tunken und damit seinen Abdruck hinterlassen. Nun soll ein schöner Platz im Bonifatiushaus gesucht werden, der alle Gläubigen immer an das bunte Pfarrfest erinnern soll.

Neben den vielen Aktivitäten konnte man sich stärken: an Grillstand und Suppenküche (Kirchenvorstand), der Salatbar (Pfarrgemeinderat), Kaffee und Kuchen (Frauengemeinschaften) und kühlen Getränken (Schützenbruderschaften). Nach dieser kurzweiligen Zeit läuteten am Nachmittag erneut die Kirchenglocken. Ein Vorbereitungsteam hatte sich gefunden, um die Abschlussandacht zu gestalten. Gebete, Bilder vom Tage und meditative Texte fassten nochmals das Thema Farben zusammen. Mit dem sakramentalen Segen verabschiedete Pastor Frickenstein alle Besucher nach einem wirklich gelungenen, fröhlichen und bunten Tag.

 

St. Bonifatius feierte stimmiges Fronleichnamsfest

Bad Sassendorf. Traditionsgemäß versammeln sich am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitstag Gläubige in der Kirche, um zunächst einen Gottesdienst zu besuchen und danach den feierlichen Zug durch den Ort zu begleiten. Auch in St. Bonifatius war es am Fronleichnamsfest 2018 so. Flankiert von den Fahnen der Kolpingfamilie und der kfd zog die Prozession durch die Straßen des Kurortes. An der ersten Station brachten sich wie in den letzten Jahren die Kommunionkinder ein, in dem sie zu ihrem Motto Fürbitten vortrugen und auch das passende Lied zu Gehör brachten. Ansonsten sorgte wieder der Kirchenchor für besondere musikalische Akzente.

Für die Kinder gab es danach auch wieder eine eigene Station in der Pfarrkirche, dort wurde festgestellt: Eine Prozession ist wie eine Art Demo: Was würden wir denn auf unsere Plakate schreiben, wenn wir Jesu Spuren folgen würden? Auf Flüchtlinge achten, die Natur schützen, teilen, an Arme denken, Hungernde in den Blick nehmen: Das waren nur einige Ideen, die den jungen Gemeindemitgliedern einfielen und die sie rasch aufs Papier brachten. Nachdem die  Erwachsenen ebenfalls zurück zur Kirche gekehrt waren, fand zunächst der feierliche Abschluss mit Te Deum statt. Danach verblieben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch auf dem Kirchplatz, um sich bei Würstchen und kalten Getränken zu stärken. Auch der Verkaufsstand der Messdiener fand gute Beachtung. Das Pastoralteam dankt allen, die sich an der Prozession beteiligt haben!

 

Fronleichnam in der Pfarrei Heilige Familie

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Am Fronleichnamstag ist es Brauch, dass die katholischen Gemeindemitglieder durch die Straßen ihrer Orte ziehen und den Segen für die Häuser und /oder auch die Feldflur erbitten. Am 31.5. läuten deshalb um 9h die Glocken von St. Bonifatius. Die Kommunionkinder und auch die anderen kleinen Kirchbesucher gehen im Anschluss an das Hochamt zunächst mit der Gemeinde einen Teil der Prozession mit. Sie kehren nach der zweiten Station direkt zur Wilhelmstraße zurück, um dort mit einer Kinderstation abzuschließen.

Sobald die Erwachsenen auch wieder an der Pfarrkirche angekommen sind, endet die Prozession mit dem sakramentalen Segen. Im Anschluss sind alle Gottesdienstbesucher zum Verweilen auf dem Vorplatz eingeladen. Sie dürfen sich bei Würstchen und Getränken stärken. Zudem besteht die Chance, kleine Kunstwerke zu ersteigern. Beim Kreativtag der Messdiener (Foto) haben die Kinder sie erstellt, um sie dann zum Verkauf anzubieten.

Am Sonntag, 3. Juni, folgt dann die Prozession durch Ostinghausen, die mit der Messe in der Christophoruskirche startet. Das Pastoralteam und der Pfarrgemeinderat freuen sich an beiden Tagen über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es gilt zudem ein Wort des Dankes an alle, die den Weg schmücken, sich inhaltlich oder organisatorisch einbringen. Die Kommunionkinder dürfen an beiden Tagen nochmals in ihrer Festtagskleidung mitgehen.

Gemeindemitglieder begegneten Zeitzeugen von Tschernobyl

Ostinghausen. Außergewöhnlichen Besuch konnten jetzt die Frauengemeinschaften & Kolpingfamilien der Pfarrei Heilige Familie im Pfarrheim Ostinghausen begrüßen: Anatolij Ligun war nämlich ihrer Einladung gefolgt. Herr Ligun war vom 2.-29. Juni 1986 in Tschernobyl gewesen. Somit konnte er als Zeitzeuge über die damalige Reaktorkatastrophe berichten. Einige Fragen hatten die Besucher mitgebracht: Wie viele waren betroffen? Wie wurde den Menschen damals und auch später geholfen werden? Wie geht es den Einheimischen heute? usw. Sehr lebendig schilderte der gebürtige Ukrainer aus seinem Erinnerungsschatz. Am Ende des Vortrages gab es ein kleines Präsent für den Referenten, zudem ging ein Dank auch an den Übersetzter – ebenfalls ein Zeitzeuge – und vor allem Ute Plath, die als Hauptorganisatorin viel Engagement in dieses Projekt gesteckt hat.

Die Veranstaltung war im Übrigen ein Abend im Rahmen der Europäischen Aktionswoche (Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima), die noch bis zum 2. Mai in Soest – Lippstadt – Bad Sassendorf stattfindet. Erstmalig hatte sich in diesem Jahr dabei auch die katholische Kirche eingebracht.

Zum Abschluss der Veranstaltung wechselten die TeilnehmerInnen noch in die Christophoruskirche. Dort wurde an Hand des Bildes „Schöpfung“ (gemalt vom Priester und Künstler Sieger Köder) darüber nachgedacht, dass gerade die Christen einen Auftrag haben, diese Welt zu bewahren. Eingerahmt wurde dieser liturgische Abschluss von dem Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt…“, mit diesen Worten war auch der ganze Abend überschrieben. Über die weiteren Angebote im Rahmen der Aktionswoche informiert ein Flyer, der in den Kirchen ausliegt.

Junge Gemeindemitglieder erlebten besondere Gottesdienste

Ostinghausen. Erste Szene: Eine Gruppe Menschen sitzt am Tisch in froher gemütlicher Runde und teilt das Brot, ein Fremder kommt hinzu und wird schroff abgewiesen. Zweite Szene: Wiederum wird eine Tischgesellschaft erkennbar, zu der ein Fremder tritt, doch nun wird er eingeladen zu Gespräch und Mahl. Mit diesen beiden pantomimischen Szenen wurden die Kommunionkinder und weitere junge Familien am Gründonnerstag in St. Christophorus begrüßt. Dabei wurde ihnen selber rasch bewusst: Es ist viel schöner, wenn alle am Tisch Platz haben und wir jeden freundlich aufnehmen, so wie damals im Abendmahlssaal von Jerusalem. Dort durften alle Jünger teilnehmen, auch derjenige, der nachher zum Verräter wurde. Interessiert hörten die jungen Gläubigen der Geschichte zu, nachdem sie zunächst selbst den Tisch gedeckt hatten – mit einer feinen Decke, Blumen, Kerzen und den Gaben Brot und Wein. Nach dem Evangelium teilten dann auch sie miteinander Brot und überlegten dabei: Was kann ich noch mit meinen Mitmenschen teilen? Spielsachen, Zeit, Geld. Viele Ideen hatten die jungen Christen parat.

Am Folgetag versammelten sie sich dann erneut – dieses Mal im Pfarrheim von St. Christophorus. Am Karfreitag (Foto) wurde nun der Kreuzweg betrachtet. Nicht nur Texte wurden verlesen, sondern auch Symbole ausgelegt: ein Zeitungsausschnitt für das Leid der Welt, ein Verband für die vielen Verwundungen, eine Todesanzeige für die Verstorbenen, aber auch eine Kerze für das Licht der Welt, Blumen zur Kreuzverehrung u.v.m. Ein Ausmalbild für Zuhause lud die Kinder zur Nachbetrachtung ein. 

Gemeindemitglieder beteten Kreuzweg in Stromberg

Ostinghausen. Auf Anregung einiger Pfarrgemeinderatsmitglieder machte sich eine Gruppe Gläubiger aus der Pfarrei Heilige Familie in der Karwoche auf den Weg ins nahegelegene Stromberg. Ziel dieses besonderen Ausfluges waren die eindrucksvoll gestalteten Kreuzwegstationen. Bereits im letzten Jahr hat es diese Fahrt im Rahmen der Kommunionvorbereitung gegeben. Zur Freude der Initiatoren schlossen sich dieses Mal neben einigen Kokis auch Viertklässler und ältere Jugendliche an. Gemeinsam mit einigen Erwachsenen zog man so von Station zu Station, um Jesu Passion nachzuempfinden. Mit Kerzen und Blumen wurden die jeweiligen Szenen verehrt. Dazu lasen Einzelne jeweils einen Meditationstext und eine Fürbitte. Nach einem etwa 2 1/2h-stündigem Weg kehrten die Beter mit vielen Impulsen zum Pfarrheim Ostinghausen zurück. Als Mitgaben erhielten sie das Gebetsheft sowie ein kleines Holzherz, das deutlich machen sollte: In das Kreuzweggebet wurden viele Menschen eingeschlossen, denen man besonders Gottes Beistand in diesen Tagen  wünscht.

 

 

Pastoralteam auf dem Weg zum Pastoralen Raum

Am 1. Januar 2019 wird der Pastorale Raum mit dem Pastoralverbund Soest, der Pfarrei „Zum guten Hirten“, Möhnesee und der Pfarrei „Heilige Familie“, Bad Sassendorf / Ostinghausen gegründet.

Damit der Pastorale Raum an Konturen gewinnt, bedarf es gründlicher Überlegungen. So tagte das Team der „Brückenbauer“, ein Zusammenschluss der PGR-Vorstände, bereits mehrfach.

Auch das Team der hauptberuflichen Seelorgerinnen und Seelsorger ging am Dienstag, den 27. Februar 2018 zum vierten Mal in eine ganztägige Klausur ins Heinrich-Lübke-Haus in Möhnesee-Günne, erstmalig mit dem neuen Propst Dietmar Röttger.

Moderiert wurde die Veranstaltung vom Dekanatsreferenten Wolfgang Koch. Seit geraumer Zeit bildeten sich drei Arbeitskreise aus dem Team der Hauptamtlichen zu den Sakramenten Taufe, Erstkommunion und Firmung unter der Fragestellung, wie die Vorbereitung auf die Vorbereitung unter veränderten Bedingungen gelingen kann.

Erste Ergebnisse und deren Präsentation waren Schwerpunkt am Vormittag. Nach dem Mittagessen kam ein „Fahrplan  für das laufende Jahr 2018“ in den Fokus. Überlegungen mit einer Priorisierung der Themen  wurden  angestellt. Wie können anstehende Aufgaben und deren Umsetzung angegangen werden? Konkrete  Verabredungen wurden getroffen.

Das inhaltliche Arbeiten wie auch die gemeinsamen Mahlzeiten waren wieder wichtige und richtige Schritte zu einem Entwicklungsproress des Teams. In der abschließenden Reflektion des Tages waren sich alle Anwesenden einig: „Es gibt viel zu tun. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

 

Einführung von Propst Dietmar Röttger

Liebe Mitchristen in Soest und Bad Sassendorf,

am ersten Fastensonntag wird mit meiner Einführung als neuer Propst in Soest ein neuer Anfang markiert. Das gilt für die katholischen Pfarreien in Soest und Bad Sassendorf, sowie für mich persönlich. Deswegen möchte ich Sie auch an dieser Stelle der Pfarrnachrichten ganz herzlich zum ersten Mal begrüßen.

Mit großer Freude und Motivation trete ich diese Stelle an. Nach eineinhalb Jahren des Unterwegs-Seins in Chicago, Poitiers und Paderborn freue ich mich jetzt, an einem Ort wieder für längere Zeit Wurzeln schlagen zu können. Meine Aufgabenumschreibung in den letzten Monaten war die des Kundschafters. Mit dem Beginn in Soest werde ich diese Aufgabe allerdings nicht aufhören. Ich werde Schritt für Schritt Ihre Lebenswelt in Soest, Bad Sassendorf und später dann auch am Möhnesee erkunden. Ich möchte erfahren, was Sie als Menschen, die ihren Glauben heute leben wollen, antreibt. Ich möchte die Geschichte und Traditionen kennenlernen, die Ihre Art des Lebens prägen. Ich möchte Ihnen als Menschen begegnen, die ihre ganz eigene Geschichte mit der Kirche und dem Glauben haben. Ich möchte von Ihren Sorgen und Hoffnungen erfahren, von Ihren Zweifeln und Überzeugungen. Ich werde also nicht aufhören als Kundschafter unterwegs zu sein, auch wenn mein Wohnsitz jetzt stabil sein wird.

Bei dem Weg, den ich mit Ihnen in der heutigen Wirklichkeit von Kirche und Gesellschaft gehen will, ist Weggefährtenschaft etwas ganz Entscheidendes. Vor allem, wenn die Wege wie in der nächsten Zeit noch unbekannt sind, wenn wir das Leben der katholischen Kirche im entstehenden Pastoralen Raum Soest-Bas Sassendorf-Möhnesee gestalten wollen. Dabei zähle ich auf Sie an den unterschiedlichen Orten und in den unterschiedlichen Berufungen: als Gemeindemitglieder, als Gottesdienstbesucher, als Mitwirkende in Gremien und Gruppierungen, als kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als Pastoralteam. Dabei zähle ich auch auf alle, die Beziehungen leben zu den evangelischen Geschwistern im Glauben, zu muslimischen Gemeinden, zu Kommunen und Institutionen; denn in diesen Bezügen können wir als Katholiken zur positiven Gestaltung unserer Lebensorten beitragen. Ich bin überzeugt, dass wenn wir uns als Weggefährten in der Nachfolge Jesu sehen, als Jüngerinnen und Jünger unseres Herrn, wir in guter Weise auch jetzt noch unbekannte Wege beschreiten können, um dem Evangelium heute Raum zu geben. Ich glaube fest an die begleitende und liebende Kraft Gottes, der seinen Heiligen Geist als Beistand denen verheißen hat, die sein Herz für ihn öffnen.

In diesem Sinne freue ich mich Sie kennenzulernen.

Ich bitte um Geduld, wenn das in diesem großen Bereich meiner Tätigkeit etwas mehr Zeit benötigt als früher.

Ich bitte um Ihr begleitendes Gebet für uns alle, damit wir als Kundschafter die Spuren Gottes erkennen, die er uns auch heute legt. Gott sei mit seinem Segen bei uns!

Ihr

Dietmar Röttger

Um 15.00 findet ein Festgottesdienst zur Einführung von  Propst Dietmar Röttger mit Projektchor, bestehend aus Domchor und Gastsängern satt. Anschließend sind alle eingeladen  zum Empfang im Blauen Saal der Stadt Soest.

Herzliche Einladung zum Konzert

Ostinghausen. Eine vielfältige Stückauswahl wird am Sonntag, 18. März Musikfreunden in St. Christophorus geboten. Das Jugendorchester des Musikvereins Mastholte gastiert in der Pfarrkirche, um ab 18h ruhige, aber auch moderne Klänge zu Gehör zu bringen. Die 25 Musiker sind zwischen 12 und 57 Jahre alt. Bereits im Jahre 1954 hat sich der Verein gegründet. Viele Gemeindemitglieder dürften sie schon von den Auftritten zu den Schützenfesten kennen.

 

Kirchbesucher von St. Bonifatius feierten einen fröhlichen Gottesdienst

Bad Sassendorf. Mira hatte eingeladen, denn es war Karneval und sie wollte richtig schön feiern. Doch alle Gäste sagen ab. Wie Luftballons zerplatzen ihre Träume vom bunten Fest. Aber das Mädchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie schaut sich einfach nach neuen Freunden um und die fröhliche Feier kann beginnen.

Diese Zeilen beschreiben in Kurzform das Thema des Gottesdienstes, der am Faschingssonntag mit vielen Kirchbesucherinnen gefeiert werden konnte. „Eingeladen zum Fest des Glaubens“: Diesem Aufruf des Vorbereitungskreises waren viele gefolgt und vielfach auch lustig kostümiert: Ritter, Fledermaus, Indianerin, Polizistin, Feuerwehrmann u.v.m. zierten so die Altarstufen bei der Katechese. Darin wurde Groß und Klein aufgefordert, mal nachzudenken, ob sie bei ihren Einladungen auch immer alle im Blick haben, also auch die, die manchmal etwas abseits stehen. Denn der Evangelist Lukas hat uns eine ähnliche Erzählung hinterlassen – also von einer Feier, bei der der enttäuschte Gastgeber am Ende die Menschen von den Straßen und Gassen außerhalb der Stadt willkommen geheißen hat.

Dann richtete sich das Augenmerk besonders auf die Messdiener und den Pastor. Auch sie tragen eine Art „Kostüm“ und wollen damit zeigen: Wir stehen damit ein für Jesus und seine Botschaft. Weil es für Propst Dietmar Röttger die Premiere war – zum ersten Mal zelebrierte er die Messe in St. Bonifatius – bekam er aus der Ministrantenschar gleich ein weiteres „Kostüm“ überreicht: Das Messdiener-T-Shirt war sein Willkommensgeschenk in der Pfarrei Heilige Familie, verbunden mit der Hoffnung, dass er sich rasch in der neuen Wirkungsstätte – dem Pastoralen Raum Soest – zu Hause fühlen kann.

Der Propst selbst dankte für die freundliche Aufnahme und in besonderer Weise auch den Soester Musikern von „Stromschlag“, die die Messe musikalisch gestalteten. Bevor es für alle großen und kleinen Narren wieder heimwärts ging, stärkten sie sich bei einer kleinen Süßigkeit für den Rest der närrischen Tage. Die Familien dürfen sich gerne den Gründonnerstag vormerken, dazu wird das Vorbereitungs-Team wieder einen kindgemäßen Gottesdienst vorbereiten.

Verabschiedung von Propst Josef Heers

Bei der Verabschiedung von Propst Josef Heers, der zum 1. Februar eine Stelle im benachbarten Belecke (zukünftiger Pastoraler Raum Warstein) antritt, war der Patrokli-Dom zur Vesper gut gefüllt. Zahlreiche Gemeindemitglieder zollten ihrem scheidenden Seelsorger ihren Respekt für seine Arbeit in den Kirchen von Soest und Bad Sassendorf. Zum festlichen Rahmen trugen zudem auch die Fahnenabordnungen der verschiedenen Verbände bei. Besonders freute sich der Geistliche aber auch über die vielen jungen Gesichter, über 50 Messdienerinnen und Messdiener waren nämlich ihm zu Ehren gekommen. Unter ihnen war auch eine Abordnung der Pfarrei Heilige Familie. Stolz präsentierten sich alle beim Gruppenfoto mit ihrem Pastor, der sie wie alle Gäste der Vesper zum Empfang in den Blauen Saal einlud.

Einladung zur ökumenischen Bibelwoche 2018

„In der Beschäftigung mit der Bibel wird ein unumstrittenes ökumenisches Band sichtbar, das alle Christen unterschiedlicher Konfessionen und Denominationen vereint!“ – Mit diesem Zuruf von Dr. Erhard Berneburg (entnommen aus den aktuellen Materialien zur Bibelwoche) möchte auch ich – selbstverständlich im Namen aller Referentinnen und Referenten – Sie zur Teilnahme an der Bibelwoche 2018 ermuntern. Das Gedenkjahr zur Reformation hat uns häufig darauf gestoßen, dass es vieles gibt, was evangelische und katholische Christen verbindet. Dazu gehört sicherlich auch die Heilige Schrift. In diesem Jahr soll es nun vor allem um das Hohe Lied der Liebe gehen.

Kerstin Offermann schreibt in ihren einführenden Worten: „Weil die Liebe so essenziell für unser Leben ist, weil sie aber zugleich die Essenz des Wesens Gottes ist, darum ist die Beschäftigung mit dem Thema Liebe so spannend. Hier berühren sich die Welten und fließen ineinander. In den Erfahrungen menschlicher Liebe entdecken wir etwas von Gottes Wesen und in den Verheißungen der göttlichen Liebe findet die menschliche Liebe einen heilsamen Bezugsrahmen, der sie entlastet und stärkt.“

Somit lebt die Bibelwoche von unseren Erfahrungen und dem Austausch darüber. Das Ganze verspricht sehr spannend zu werden, vor allem dann, wenn sich viele Christen von evangelischer und katholischer Seite dem Thema gemeinsam annähern. Elisabeth Birnbaum verweist uns in ihrer Abhandlung bereits auf den Titel des alttestamentlichen Buches: Im Hebräischen heißt es so viel wie „Lied der Lieder“, also „das schönste, beste, hervorragendste Lied.“

In diesem Sinne lade ich Sie alle ein, Ihre Stimme zu erheben und mitzusingen (um in dem Bild zu bleiben), damit das Lied der Liebe auch in unserem Alltag, in unseren Berufswelten, in unseren Familien erklingen kann.

Flyer mit Programm der Bibelwoche ...