Aus der Pfarrgemeinde

In der Jugendmesse dreht sich alles um die Zeit…

Bettinghausen. Ein Gottesdienst der anderen Art steht am 2. September hoffentlich im Kalender von vielen Jugendlichen (ab 12 Jahren). Um 19:30 Uhr sind dann alle nach Bettinghausen zur Kapelle eingeladen, um dort mal auf besondere Weise zu feiern. Das Vorbereitungsteam hat viele kreative Ideen eingebracht und ist bereits jetzt gespannt auf die Umsetzung. Im Anschluss soll es ein kleines Lagerfeuer geben. Für Marshmallows sollten alle einen Stock mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach kommen!  Oder – um es mit dem Motto des Abends zu sagen: Die Zeit solltet ihr euch nehmen…

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Krautbundbinden in der Pfarrei Heilige Familie

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Dankbar ist das Pastoralteam der katholischen Gemeinde, dass die Frauengemeinschaft auch in diesem Jahr wieder einem alten Brauch nachgehen will. Am 10. August treffen sich die Mitglieder – Gäste sind herzlich willkommen! – um 15 Uhr am Bonifatiushaus in der Wilhelmstraße, um aus Rainfarn, Schafgarbe, Kamille & Co. wieder kleine Sträuße zu binden. Wer selbst Kräuter im Garten hat oder im Vorfeld sammelt, darf diese gerne mitbringen.

Warum gibt es diese Krautbunde? Die alte Legende besagt, dass aus dem Grab Mariens wohlriechende Blumen emporblühten. Verstanden wurde dieses Zeichen von den Aposteln und den ersten Christen als Symbol dafür, dass Maria in den Himmel aufgenommen wurde.

Die Messen zu Mariä Himmelfahrt werden am 13. und 14. August in der Pfarrei begangen. Unter dem Leitmotiv „Alles Gute kommt von oben…“ versammeln sich die Gläubigen am Samstag um 18h in Ostinghausen, am Folgetag um 10.30h zum Hochamt in St. Bonifatius Bad Sassendorf. In beiden Eucharistiefeiern werden die Krautbunde gesegnet, im Anschluss werden sie verteilt.

Die Kfd freut sich dabei über eine kleine Spende.

kfd Hl. Familie Am 10. August werden ab 15:00 Uhr am Bonifatiushaus mit der kfd Krautbunde für Mariä Himmelfahrt gebunden. Wer Kräuter im Garten hat oder welche sammeln will, bringe diese gerne mit. Jeder ist herzlich eingeladen.

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Jugendgottesdienst in der Pfarrei Heilige Familie

Bad Sassendorf.Ostinghausen. Nach der guten Resonanz in der Vergangenheit möchte das Vorbereitungsteam eine Neuauflage starten: Am 2. September soll es wieder eine Jugendmesse geben. Worum könnte es inhaltlich gehen? Was sollte ein Jugendgottesdienst bieten? Wo darf er stattfinden? Das sollen alle mitentscheiden, die Interesse an der Jugendarbeit haben, Freude besitzen, mit Jugendlichen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Ein kleines Vorbereitungsteam hat sich schon gebildet, aber neue Gesichter sind herzlich willkommen. Am 8. August findet um 19:30 Uhr ein erstes Treffen dazu im Bonifatiushaus statt. Interessierte sind dabei herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

Die Fotos stammen vom letzten Jugendgottesdienst (Oktober 2021) zum Thema Franziskus!

Pippi schenkte Kirchbesuchern Freude – Nachdenklichkeit – Mut

Ostinghausen. Bereits zum dritten Mal hieß es – auf Initiative der Gruppe Maria 2.0 – in den Gemeinden des Pastoralen Raumes Soest: Frauen gestalten Kirche. Dieses Mal hatte sich unter die Teilnehmer ein besonderer Gast gemischt: Aus Schweden war Pippi Langstrumpf ihre Reise in die Börde angetreten. Mitgebracht hatte sie natürlich Vieles, was die Menschen (seit ihrer Kindheit) mit ihr verbinden: ihr Äffchen, Goldmünzen, unterschiedliche Socken… – aber vor allem Mut, Lebensfreude, Selbstbewusstsein und ihr sonniges Gemüt.

Gibt es diese Sehnsucht, genau wie sie, fröhlich durchs Leben zu schreiten, auch noch im Erwachsenenalter? In eine Phantasiereise wurden dazu alle eingeladen, diesen Gedanken einmal nachzugehen und das auch gemäß der biblischen Botschaft, in der die Geistkraft diesen Optimismus Jesu Jüngerschaft schenkt. Was können diese Impulse für das Leben in der heutigen Kirche bedeuten? Mit den Antworten der ca. 30 Anwesenden wurde ein neues – im positiven Sinne: kunterbuntes – Gebäude errichtet mit Wünschen nach mehr Vielfalt in der Liturgie, Gleichberechtigung, musikalischen Akzenten, sozialem Handeln u.v.m.

Nach dem Segen folgten noch der Austausch und die Einladung zur vierten Auflage des Projektes „Frauen gestalten Kirche“: Am Sonntag, 7. August, ist der Beginn an der Seetreppe in Körbecke um 19h. Im Stationengang geht es unter dem Leitwort …GOTTES-ZEIT – alte Wörter neu erfahren weiter zur Alten Eiche.

Zudem wies das Vorbereitungsteam der dritten Frauenkirche – dazu gehörten Jutta Ebbert (die auch in die Rolle der Pippi Langstrumpf schlüpfte), Annette Haumer (die neben ihrer inhaltlichen Mitgestaltung besonders durch ihr Musik erfreute), Felicitas Hecker und Ursula Tenhaken-Schmidt – auch auf einen weiteren wichtigen Termin: Am Donnerstag, 11. August, gilt ein Willkommen allen, die Freude daran haben, diese besonderen Gottesdienste vorzubereiten. Um 19.30h sind diejenigen ins Pfarrheim Heilig Kreuz (Paradieser Weg / Soest) gebeten, die sich eine inhaltliche und / oder musikalische Mitwirkung vorstellen können, denn so der Tenor aller Beteiligten: Diese Form lebt von den vielfältigen Charismen ihres Mitarbeiterkreises. Weitere Informationen werden stets über die Homepage (www.pr-soest.de) oder die Tagespresse zeitnah bekannt gegeben.

Jüdin – Philosophin – Ordensfrau: Andacht zum Gedenken an Edith Stein

Ostinghausen. Im August jährt sich zum 80. Mal der Todestag einer bekannten Frau, die zu den Heiligen der katholischen Kirche gehört. Edith Stein hat immer wieder Menschen fasziniert, vielleicht gerade deshalb, weil man sie nicht in eine bestimmte Schublade stecken kann. Einen Blick auf die Märtyrerin wirft eine Andacht, die am 21. August 2022 um 17 Uhr in der Christophoruskirche gefeiert werden soll. Interessierte sind herzlich willkommen! Ein Plakat ist beigefügt!

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Pilgermuschel begleitet den Schulwechsel

Bad Sassendorf. Abschiede und Neuanfänge sind im Leben immer besondere Tage… Für die Viertklässler der Sälzerschule fallen beide Ereignisse zusammen. Denn am Ende des Schuljahres galt es zunächst Adieu zu sagen und das mit Gottes Segen. So fanden sie mit ihren Klassenlehrern, der Schulleitung und zahlreichen Eltern den Weg in die evangelische Kirche, um dort gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

Die Vorbereitung hatten in erster Linie die vier Pädagogen übernommen, die sich nun von „ihren“ Kindern verabschiedeten. Als besonderes Zeichen – als Motto – hatten sie für diesen Jahrgang die Pilgermuschel gewählt. Zunächst blickten stellvertretend für die ganze Gemeinschaft vier Kinder auf ihren Weg zurück: Eine Taufkerze, ein Bobbycar, eine Schultüte und ein Rucksack brachten viele Erinnerung an die zurückliegenden Jahre mit sich. Die Klassenlehrer überreichten dann die Pilgermuschel mit Segensspruch – das Symbol soll sie begleiten, für den Übergang stärken. Bibellesung, Gebete, Impulse (ebenfalls vorgetragen von Kindern und Erwachsenen) rundeten die kirchliche Feier ab. Im Anschluss zeigten sich alle angetan von der besonders schönen Atmosphäre, die die Viertklässler sehr aufmerksam werden ließ. Besondere Highlights schaffen die drei Musiker durch ihre stimmigen Akzente.

Das Pastoralteam wünscht allen Schulkindern – Lehrern – Eltern:  Schöne Ferien!

Mit Gottes Segen in die Schulzeit

Ostinghausen. Für sieben Mädchen und Jungen aus der Kita St. Christophorus war jetzt ein wichtiger Tag gekommen: Sie nahmen Abschied von der Kindergartenzeit. Bunte Luftballons begrüßten sie bei der Ankunft auf dem Gelände der Einrichtung, wo zunächst ein kleiner Altar (Foto) aufgebaut wurde. Denn zu so einem besonderen Anlass gehört es für die Kindergarten-Gemeinschaft wie selbstverständlich dazu, dass auch Gottes Wort in den Mittelpunkt gerückt wird.

Doch der kleine Altartisch sah an dem Nachmittag etwas ungewöhnlich aus: Zwar stand in seinem Zentrum ein farbenfrohes Kreuz, doch dahinter verbargen sich Kisten. Beim ersten Öffnen kam zur Verwunderung der Kinder, Geschwister, Eltern und Erzieher ein Paar Babyschuhe zum Vorschein. Sie erinnerten daran, dass alle sieben einmal ganz klein angefangen haben, als sie das erste Mal in die Kita gingen. „Wohin uns unsere Schuhe tragen…“ – damit war die Andacht betitelt und so kamen weitere Modelle zum Vorschein: Die Tanzschuhe standen für die freudigen Feste, die Wanderstiefel für die Anstrengungen, die ein Kindergarten-Alltag auch oft mit sich bringen kann, Sandalen symbolisierten den Sommerspaß, ein kaputtes Exemplar machte deutlich, dass es manchmal Streit untereinander geben kann, wobei das Vertragen am Ende nicht zu kurz kommen sollte.

In eigens vorgetragenen Fürbitten sprachen die neuen Schulkinder ihre Wünsche vor Gott aus, mit seinem Segen endete der Gottesdienst. Bei schönem Wetter klang der Festtag mit Bratwürstchen und geselligem Beisammensein aus – in der Hoffnung, dass die Mädchen und Jungen demnächst gut gestärkt und mit viel Vorfreude die Schulbank drücken.

Frauen gestalten Kirche „Frech und Wild und Wunderbar“

Ostinghausen. Die dritte „Ausgabe“ dieses besonderen Formates – eine Initiative der Gruppe Maria 2.0 – lädt ein, „das Kind in dir zu entdecken“ – wie es in der Vorankündigung heißt. Mit diesen verheißungsvollen Gedanken laden die Frauen vom Vorbereitungsteam am 3. Juli um 19:00 Uhr in die Christophoruskirche Ostinghausen ein. Gebete – Impulse – Lieder: Eine abwechslungsreiche Mischung erwartet die Teilnehmenden (angesprochen fühlen darf sich jeder Interessierte!!!) am Anfang der Sommerferien. Die Initiatorinnen freuen sich darauf, gemeinsam Farbe in die Kirche zu bringen. So dürfen alle gespannt sein…Im Anschluss gibt es wieder Austausch und Beisammensein!

Prozessionsteilnehmer zogen singend durch den Kurort

Bad Sassendorf. Leuchtende Fahnen begrüßten am Fronleichnamstag bereits in den frühen Morgenstunden die Bewohner des Kurortes – ein untrügliches Zeichen, dass nach zwei Jahren Pandemie wieder eine Prozession stattfinden konnte. Für die Kommunionkinder noch einmal eine schöne Gelegenheit ihr Kleid / ihren Anzug zu präsentieren, so füllten junge Familien bei der Messe die vorderen Plätze in St. Bonifatius. Im Gottesdienst wie auch auf dem anschließenden Weg erfreute zudem der Kirchenchor mit gekonnten Beiträgen.

Die Prozession – angeführt von den Messdienern und den Blumen streuenden Kommunionkindern – steuerte zunächst auf die Weststraße zu, dann ging es über den Kurpark zurück zum Kirchplatz.

Gemäß dem guten Brauch der Pfarrei Heilige Familie gab es zudem parallel wieder eine Kinderstation. Diese stand unter der Frage: Was haben die Gottesmutter, die Ministranten, der Hl. Christophorus, die Heilige Lucia und eine Monstranz gemeinsam? Sie alle sind Christusträger und damit auch ein Vorbild für die heutige Gemeinde. Mit einem Legebild wurden diese Vergleiche anschaulich in Szene gesetzt.

Der sakramentale Segen bildet normalerweise den Abschluss dieses katholischen Festtages, in Bad Sassendorf ist damit jedoch noch nicht das Ende eingeläutet. Auch in diesem Jahr haben sich nämlich fleißige Grillmeister (aus den Messdienerfamilien) gefunden, die mit Würstchen und Getränken die Kirchgänger verwöhnten.

Somit bildete sich bei Sonnenschein eine gute Gemeinschaft im Schatten der Bonifatiuskirche, unter die sich auch Peter Breuer (Foto / am Ambo) gerne mischte. Der Soester Diakon freute sich, zum ersten Mal den Fronleichnamstag in St. Bonifatius miterleben zu können. Das Pastoralteam spricht im Nachklang einen vielfältigen Dank aus: Zahlreiche – vor allem ehrenamtliche (!!!) – Hände ermöglichen erst das Gelingen einer Prozession, ein Großteil davon arbeitet (fast unbemerkt) „hinter den Kulissen“.

Zachäus-Baum erblühte in der Kirche

Bad Sassendorf. Ein Genuss für Augen und Nase erfüllt jedes Jahr im Frühsommer die Bonifatiuskirche im Kurort: Am Vorabend des Fronleichnamsfestes haben es sich die Kommunion-Katechetinnen der Pfarrei Heilige Familie zur Tradition gemacht, einen alten katholischen Brauch neu zu beleben. Sie gestalten einen besonderen Blumenteppich!

Auch 2022 war zunächst die wichtigste Frage: Welchen Leitgedanken setzen wir aus den zahlreich gespendeten Blütenblättern und Grünpflanzen um? Gerne knüpfen die engagierten Frauen dabei an ein Thema an, das ihre Kinder mehrere Monate begleitet hat: das Motto der Erstkommunion. So wurde dieses Mal der Baum aus der Zachäusgeschichte zum Hauptmotiv gekürt und die Katechetinnen machten sich mit viel Elan, aber vor allem auch mit großer Freude, ans Werk. Zu Füßen des Altares erstreckte sich nach 1½-stündiger Arbeit ein mächtiger Baum, ergänzt durch dekorative Elemente an Taufbecken, Ambo, Tabernakel und in der Marienkapelle. Das Pastoralteam sagt dem Kreis ein herzliches Vergelt’s Gott für die schönen floralen Akzente im Gotteshaus, daneben galt aber auch ein großer Dank den vielen Gemeindemitgliedern, die ihren Gartenschmuck zur Verfügung gestellt haben.

Kommunionfamilien aus dem Pastoralen Raum Soest erlebten Fest des Glaubens

Bad Sassendorf.Soest. Kinderwallfahrt nach Paderborn? Was mag sich dahinter wohl verbergen? Fast 40 Personen – allesamt Familien aus dem Pastoralen Raum Soest – machten sich eine Woche nach Pfingsten auf den Weg in ihre Bischofsstadt, um der Einladung ihres Erzbischofs zu folgen. Auf dem dortigen Schützenplatz erlebten sie einen abwechslungsreichen Tag, so dass sie ihre Anmeldung nicht bereuten. Ein buntes Meer an Angeboten wartete dort bereits auf sie: Angefangen von Kreativstationen über Riesen-Hüpfburgen bis hin zu Musik- und Zauberprogramm – die gemeinsame Zeit verging wie im Flug.

Begonnen wurde der Dreifaltigkeitstag (wie der Sonntag im Kirchenjahr betitelt ist) mit einer großen open-air-Messe. Als Eingangslied sangen Kinder wie Erwachsene bereits kräftig mit, denn sein Titel bewahrheite sich mit Blick auf die Menschenmenge: In der ersten Strophe lautet es „Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern… folgten sie den Spuren Jesus“. So konnte Weihbischof Josef Holtkotte – im Namen des Vorbereitungsteams und in Vertretung des erkrankten Hans-Josef Becker – tatsächlich ca. 1600 Menschen begrüßen, die aus allen Teilen des Erzbistums (das vom Ruhrgebiet bis nach Höxter, von Minden bis ins Siegerland reicht) den Weg zum großen Familienfest gefunden hatten. Das Motto des Gottesdienstes wie der ganzen Veranstaltung lautete: Mit Gott in der Welt… Der Zelebrant ermunterte die Mädchen und Jungen gemäß diesem Leitwort mit allen Sinnen Gott in ihrer Welt nachzuspüren und sich für diese tatkräftig einzusetzen. Ganz konkret konnten sie ihre Gedanken auf Fahnen schreiben & malen: Diese wurden an eine Weltkugel gehängt, die sich im Laufe des Nachmittages ein Stück gen Himmel erhob. Die gute Stimmung der Messe war nicht zuletzt der spontan eingesprungenen Band zu verdanken, die Bischof Holtkotte lächelnd mit den Worten „No Name, but best music“ pries.

Danach blieb der Tag musikalisch, denn die Gruppe Randale setzte direkt im Anschluss stimmungsvolle Akzente. Auch die weiteren Acts auf der Hauptbühne fanden begeisterten Zuspruch: Der Zauberer Alf verblüffte mit Tricks – Johnny Lambrecht weckte mit seinem Trommelkonzert in allen Teilnehmern neue Glaubens- und Lebensfreude. Ihr eigenes Können zeigten die jungen Christen in der Kinder-Bildhauerei, während es nebenan bei „Den drei Fragezeichen“ knifflige Rätsel zu lösen galt. Andere vergnügten sich währenddessen bei Kinderschminken, Bogenschießen oder in der Bambus-Welt, wo der Kreativität freien Lauf gelassen werden konnte. Ein weiterer besonderer Baustein war die Domwallfahrt, die die Hauptkirche des Erzbischofs näher erläuterte. Auf Interesse stießen auch die zahlreichen Infoständen, an den sich kirchliche Gruppen und Institutionen, die Jugendarbeit in den Blick nehmen, vorstellten. U.a. hatte das Sternsingermobil vor Ort seine Zelte aufgeschlagen.

Nach siebenstündigem Programm galt es nach diesem erlebnisreichen Tag vor allem Danke zu sagen und für die Zukunft, um Gottes Segen zu bitten. Dies übernahm Monsignore Dr. Michael Bredeck, der sich bereits auf die nächste Kinderwallfahrt in zwei Jahren freute. Dann feiert das Ereignis bereits sein 15. Jubiläum: Im Jahre 1995 hatte der damalige Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt das Ganze ins Leben gerufen. Neben der Glaubensfreude sei aber nicht vergessen, dass die Aktion auch eine soziale Seite aufwies: Die Kollekte des Tages fließt in die Arbeit eines Kinder- und Jugendhauses in Berlin, das jungen Menschen in Not ein besseres Zuhause bietet.

Geistkraft – Esprit – Lebendigkeit… erfüllten den Kirchplatz von Heilig Kreuz

Soest.Ostinghausen. Wenn in der Kirche von der dritten göttlichen Person die Rede ist, heißt es oft schlicht: „der Heilige Geist“. Der zweite Gottesdienst der Reihe „Frauen gestalten Kirche“ im Pastoralen Raum Soest – einer Initiative der Gruppe Maria 2.0 – belegte aber, dass die biblische Auslegung mehrdeutig ist. Zur Begrüßung am Abend des Pfingstmontages erhielten die über 50 Anwesenden eine Wort-Flamme mit einer der möglichen Übersetzungen des hebräischen Ruachs / des griechischen pneumas, wie es in den Sprachen der Heiligen Schrift heißt. An Pfingsten haben sich die Feuerzungen auf jeden niedergelassen – unabhängig von Geschlecht, Bildung, Herkunft: Mit dieser befreienden Botschaft hieß Mechthild Wohter vom Vorbereitungskreis alle am Paradieser Weg willkommen. Dass es bei dem Kirchenfest um einen „energetischen Vorgang“ (wie es in der Ansprache zum Ausdruck kam) ging, wurde spätestens deutlich, als sich Julia Brüntrup in die Mitte stellte. Sie lud zu einer Übung ein, die die Menschen in Schwingungen brachte – mit passender musikalischer Untermalung durch Mito Gallardo und Gerda Steinmeier.

Jutta Ebbert fügte biblische Texte an, die in eine Dialogpredigt mündeten. Nun kamen nämlich die Wort-Flammen zum Einsatz; munter diskutierten die Teilnehmenden über die mannigfachen Übersetzungen und Umschreibungen des Wortes Geist. Eine davon war Lebendigkeit, diese wurde spürbar, als die inspirierenden Gedanken durchs Mikrofon miteinander geteilt wurden. „Durchbrause uns mit deiner Geistkraft“ – darum hatte Ursula Tenhaken-Schmidt gebetet. Hörbar wurde diese in Gedanken von Gerd Wohter, der dann auch sichtbar das Feuer ins Zentrum rückte. Um dieses versammelten sich alle im Anschluss noch zum Austausch bei Brot und Getränken. Wie die Geistkraft auch sprachliche Hürden überwindet, bewies wiederum das Musiker-Duo, das neben deutschen auch spanische Texte zu Gehör brachte.

Nach der sehr positiven Resonanz dieses zweiten Angebotes lud Maria 2.0 bereits zu den nächsten Treffen ein, wenn es wieder heißt: Frauen gestalten Kirche. Am 3. 7. geht die Einladung dann nach St. Christophorus Ostinghausen (Beginn wieder um 19 Uhr). Dem Vorbereitungskreis dürfen sich gerne noch weitere Personen anschließen. Dieser trifft sich am 17. Juni um 14 Uhr im Bonifatiushaus in Bad Sassendorf.

 

Informationsveranstaltung zum Thema Prävention in St. Christophorus

Ostinghausen. Seit einigen Monaten besteht der Arbeitskreis Prävention mit haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern, der für die katholischen Gemeinden im Pastoralen Raum Soest (Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf) seine Arbeit aufgenommen hat. Bereits Anfang des Jahres hat der Soester Anzeiger ausführlich darüber berichtet und die Gruppe samt Tätigkeiten vorgestellt. Seitdem setzen sich die Vertreter intensiv mit der Thematik auseinander und sind dabei, ein Schutzkonzept zu erstellen. Ein weiterer Arbeitsschritt ist die Information der Gemeindemitglieder.

Aus diesem Anlass findet eine Versammlung am 9. Juni um 19 Uhr in der St. Christophoruskirche statt. Neben dem informierenden Teil geht es den Verantwortlichen vor allem auch darum, miteinander ins Gespräch zu kommen. So richtet sich die Einladung an die Gemeindemitglieder aus dem PR Soest – insbesondere aus der Pfarrei Heilige Familie Bad Sassendorf.

Fortführung der ökumenischen Friedensgebete

Soest.Bad Sassendorf. Die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine bewegen viele Menschen auch in unserer Region. Seit dem Ausbruch des Krieges haben evangelische und katholische Seelsorger aus Soest und Umgebung überlegt, ein Zeichen des Friedens zu setzen. Sie laden deshalb in ökumenischer Verbundenheit jeden Sonntag Nachmittag zum gemeinsamen Gebet ein. Alle Menschen, die sich daran beteiligen möchten, sind deshalb sonntags, 17 Uhr, in der Hohnekirche / St. Maria zur Höhe (Soest) willkommen!

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Prozessionsteilnehmer beten für die Anliegen von Kirche und Welt

Bettinghausen. Am Christi Himmelfahrtstag zogen Gläubige durch die Kapellengemeinde, um den Segen für Kirche und Welt zu erbitten – in diese Richtung zielten in diesem Jahr die Gebete, Fürbitten und Meditationen an den einzelnen Stationen. In der Frühe feierte Pastor Reinhold Frickenstein zunächst die Messe in St. Antonius, um dann begleitet von den Abordnungen der Schützen mit der Monstranz durch den Ort zu gehen. An den Stationen standen der Synodale Weg der Kirche, der Friede in Europa und Kinder & Jugend als Gebetsanliegen an. Ein Dankeschön gilt allen, die das Gelingen der Prozession ermöglicht bzw. als Kirchbesucher teilgenommen haben. Ein besonderes „Vergelt’s Gott“ geht an Stefanie Klösener und Melanie Rickert-Föhring für die Organisation!

Die Pfarrei Heilige Familie weist an dieser Stelle auf die beiden weiteren Prozessionen hin: Am 16. Juni folgt die Bonifatiusgemeinde. Um 9h beginnt der Gottesdienst in der Kirche im Zentralort, der Weg schließt sich daran an. Nach dem sakramentalen Segen laden die Messdiener ein zum „Würstchen to go“ auf dem Kirchplatz. Wie in der Vergangenheit gibt es hier wieder eine besondere Station für die Kinder, die einen Teil der Prozession mitgehen und dann ihren eigenen Abschluss in der Kirche begehen.  Als dritte Gemeinde folgt St. Christophorus am 19. Juni, Beginn um 9 Uhr in der Pfarrkirche Ostinghausen. Stets ist die ganze Gemeinde zur Teilnahme eingeladen. Ein besonderes Willkommen gilt wiederum den Kommunionkindern in ihrer Festtagskleidung und den aktuellen Firmbewerbern.

 

Abfahrt zur Kinderwallfahrt

Soest.Bad Sassendorf. Möhnesee.Paderborn.

Am 12. Juni starten junge Familien auf Einladung des Pastoralen Raumes Soest zu einer Fahrt nach Paderborn. Sie alle verbindet untereinander, dass sie in diesem oder dem letzten Jahr das Fest der Erstkommunion in den katholischen Gemeinden von Soest, Möhnesee oder Bad Sassendorf feiern konnten.

Der Erzbischof der Diözese lädt diese Mädchen und Jungen mit ihren Eltern und Geschwistern im Rhythmus von zwei Jahren ein, seine Bischofsstadt kennen zu lernen. Ein abwechslungsreiches Programm steht auf der Tagesordnung mit großem open air Gottesdienst, verschiedenen Workshops und Angeboten. Alle Informationen befinden sich auf der Webseite der Gemeinden (www.pr-soest.de). Für den Transport wurde ein Bus bestellt, der um 8.20 Uhr in Soest (Stadthalle) und um 8.30 Uhr in Bad Sassendorf (katholische Kirche, Wilhelmstraße 21) abfährt. Die Rückfahrt erfolgt um 16.30 Uhr ab Paderborn.

Neuer Gemeindeausschuss für die Pfarrei Bad Sassendorf

Bad Sassendorf.Ostinghausen.Bettinghausen. Nachdem im letzten Jahr für die Pfarrei Heilige Familie Bad Sassendorf kein Pfarrgemeinderat gewählt werden konnte, hat sich eine Gruppe mit engagierten Frauen und Männern und Mitgliedern des Pastoralteams überlegt, welche Form des ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde auch ohne Pfarrgemeinderat möglich ist. Im Erleben, dass der Pfarrgemeinderat wirklich fehlt, wurde nun nach intensiven Treffen vereinbart für die Pfarrei mit ihren Kirchorten Bad Sassendorf, Ostinghausen und Bettinghausen einen Gemeindeausschuss zu gründen. In diesem Ausschuss sollen Gläubige aus der Pfarrei die Gelegenheit haben, sich ins Leben der Gemeinden einzubringen. Es soll ein Ort sein, an dem Ideen entstehen und Aktionen koordiniert werden können. Im Unterschied zum Pfarrgemeinderat wird es für die Mitglieder keine feste Bindung für mehrere Jahre geben und eine offene Struktur mit wechselnden Verantwortlichkeiten. Zweimonatliche Treffen sind angedacht.

Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen zu überlegen, ob sie sich an dieser Stelle engagieren wollen und somit ein neues Modell für Mitwirkung in der Ortskirche von Bad Sassendorf ausprobieren. Es wurde gemeinsam entschieden, nach den Sommerferien offiziell mit dem Gemeindeausschuss zu starten. Ein erstes Treffen für alle Interessierten wird sein am Mittwoch, den 24. August um 19.00 Uhr im Pfarrheim Ostinghausen. Es wird rechtzeitig vorher noch einmal eingeladen, aber „Save the date“!


Unsere Kita wird 30!

Ostinghausen. Auf stolze 30 Jahre kann die Kita St. Christophorus 2022 zurückblicken. Anlass genug, ein Fest zu feiern, bei dem nicht nur die Kita-Familien, sondern die ganze Ostinghauser Dorfgemeinschaft willkommen ist. Am 21. Mai wird die Feier mit einem Wortgottesdienst eröffnet, daran schließt sich ein buntes Programm an.

Nach der Pandemie konnte zum ersten Mal im Mai wieder die Bibelstunde für die Mädchen und Jungen der Kita St. Christophorus angeboten werden. Eine stürmische Geschichte stand dabei im Mittelpunkt. Die Jünger und Jesus erleben gemeinsam einen aufregenden Tag. Mehr sei aber noch nicht verraten, denn diese Erzählung steht auch im Mittelpunkt des Gottesdienstes am 21. Mai – wenn es heißt „30 Jahre“ besteht unser Kindergarten. An dem Tag soll um 14 Uhr – bei gutem Wetter – open air ein Wortgottesdienst gefeiert werden. Verraten sei aber, dass bei der Bibelstunde als Erinnerung ein kleiner Fisch mitgegeben wurde.

Einladung ...


Interessierte versammeln sich zum Donnerstagsgebet und zu Maria 2.0

Soest.Bad Sassendorf. Erneut läuten die Glocken zum Donnerstagsgebet, das seine Stimme für Gerechtigkeit und Zukunftsorientierung in der katholischen Kirche erheben will. Am 19. Mai freuen sich zunächst die Initiatorinnen (fünf Frauen aus den kfd-Gemeinschaften und dem Pastoralteam, s. Foto) über zahlreiche Mitbeter um 18.30 Uhr in der Heilig Kreuz Kirche am Paradieser Weg im Soester Westen.

Im Anschluss (ca. 19.15 Uhr) lädt die Gruppe Maria 2.0, in der sich Mitglieder aus Soest, Möhnesee und Bad Sassendorf regelmäßig treffen und austauschen, ein. Dort war am vergangenen Donnerstag Pfarrer Bernd Mönkebüscher (Hamm) zu Gast, der die Aktion OutinChurch vorgestellt hat. Auch hierbei gilt weiteren Interessierten ein herzliches Willkommen. U.a. soll bei der Sitzung die nächste Frauenkirche vorbereitet werden, die für Pfingstmontag terminiert ist. Weitere Hinweise dazu werden nach dem Planungstreffen veröffentlicht.


Aufruf zur Blütenspende

Bad Sassendorf. Die Tradition, einen Blumenteppich am Fuße des Altares in St. Bonifatius zu gestalten, wollen auch die diesjährigen Katechetinnen der Erstkommunionvorbereitung wieder aufleben lassen. Dazu benötigen sie Spenden aus den heimischen Gärten (wie in den letzten Jahren). Abgegeben werden die Blütenblätter am besten in den Tagen direkt vor dem Fronleichnamsfest, das in diesem Jahr am 16. Juni gefeiert wird. Die Spenden können ins Pfarrbüro Bad Sassendorf gebracht oder einfach im hinteren Teil der Bonifatiuskirche abgestellt werden. Weitere Informationen erteilt die Gemeindereferentin unter felicitas.hecker@pr-soest.de oder unter 02921 /53614.

Christi Himmelfahrt in St. Antonius

Nach der Pandemie dürfen erstmalig wieder Prozessionen in den katholischen Gemeinden abgehalten werden. Traditionell starten in der Pfarrei Heilige Familie die Bettinghäuser diesen Reigen, am Fronleichnamstag folgt St. Bonifatius, den Abschluss bilden wie gewohnt die Ostinghauser am 19. Juni.

In der Kapellengemeinde beginnt der 26. Mai um 8:30 Uhr in St. Antonius, die Prozession führt durch die Straßen des Dorfes und endet auf der Wiese hinter dem Gotteshaus. An den Stationen wird für die Anliegen von Kirche und Welt gebetet. Eingeladen sind die Gläubigen der Pfarrei, ein besonderes Willkommen gilt wieder allen diesjährigen Kommunionkindern (in ihrer Festtagskleidung) und den Firmbewerbern. Das Pastoralteam dankt den Ehrenamtlichen, die bei Planung und Durchführung mitwirken!

Angelusgebet der anderen Art im Blickpunkt

Ostinghausen. Früheren Generationen war er (noch mehr) im ständigen Bewusstsein, der Engel des Herrn. Drei Mal am Tag läuten bis heute die Glocken, um den Lebensrhythmus zu strukturieren und die Menschen zum Gebet einzuladen. Der Wortgottesdienst in St. Christophorus in der ersten Maiwoche lud jetzt die Kirchbesucher zu einer vertieften Betrachtung ein. Die einzelnen Textpassagen wurden ausgedeutet und gewissermaßen kommentiert. Damit wurde der Monat eröffnet, der in besonderer Weise der Gottesmutter gewidmet ist. Als Mitgabe gab es für alle einen kleinen Schutzengel!

Das Küsterteam hatte dazu den Maialtar in St. Christophorus

besonders festlich geschmückt.

Bei Jesus wurden alle Kommunionkinder groß – Weißer Sonntag 2022

Bad Sassendorf. Gewachsen auf einer langen gemeinsamen Strecke sind jetzt 28 Mädchen und Jungen aus der Pfarrei Heilige Familie: Sie bilden die Erstkommuniongruppe 2022 in St. Bonifatius. Begonnen hatte ihr Weg mit Beginn des dritten Schuljahres, als sie sich zunächst auf Entdeckungsreise durch ihre Pfarrkirche begaben. Es folgten einige Weggottesdienste, die den Kindern näherbrachten, was alles im Laufe einer Messe „passiert“. Gruppenstunden zu verschiedenen Themen wurden von den Katechetinnen (für diesen Jahrgang stellten sich: Veronika Arens-Wester, Jessica Degen, Sandra Frerich, Sonja Gerte, Katrin Hunecke, Bianca Jaspers, Melanie Kreis, Birgit Specht und Susanna Urban zur Verfügung) mit großem Engagement vorbereitet und gestaltet. Darin gab es viele kreative Elemente (so erhielt jedes Kind ein Armband mit den Perlen des Glaubens) sowie Raum für gemeinschaftliches Erleben (Abendmahlsgesellschaft) und inhaltlichen Austausch (Einstimmung auf die Erstbeichte). Im Seelsorgeunterricht in der Sälzerschule wurden diese Erfahrungen vertieft. Zudem gab es Einzelaktionen wie u.a. ein Adventsstündchen, den Stationengang am Heiligen Abend, das Kreuzeschmieden, die Werl-Wallfahrt, das Palmbundbinden und den Kreuzweg der Kinder, die von den Familien freiwillig angenommen werden konnten. Mit Hilfe all dieser verschiedenen und vielfältigen Angebote konnten die Mädchen und Jungen in ihrem Glauben wachsen und somit ihr Motto selbst in die Tat umsetzen, das in diesem Jahr lautete: Bei mir bist du groß…

 

Der Erzbischof lädt die Kommunionkinder in seine Bischofsstadt

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Einen Tag in Paderborn können die Kommunionkinder 2021 und 2022 am 12. Juni erleben – eingeladen wurden sie dorthin vom Erzbischof, der mit allen Familien (Geschwister und Eltern sind gleichfalls willkommen!) ein buntes Fest feiern will. Ein Open-air-Gottesdienst eröffnet die Veranstaltung, Spiel, Spaß und Spannung schließen sich an. Ein buntes Fest, das alle zwei Jahre auf dem Schützenplatz der Bischofsstadt ausgerichtet wird. Bis zum 5. Mai können sich Interessierte anmelden unter felicitas.hecker@pr-soest.de. Weitere Infos finden sich auf den Internetauftritten der Pfarreien. Als Kostenbeitrag wird 5 Euro pro Person eingesammelt.

 

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Wortgottesdienst eröffnet Marienmonat Mai

Ostinghausen. Der Mai wird im katholischen Brauchtum zumeist der Muttergottes geweiht. Deshalb soll der nächste Wortgottesdienst, der traditionell am ersten Dienstag des Monats in St. Christophorus gefeiert wird, unter ihrem besonderen Schutz und Segen stehen. Am 3. Mai steht die Feier, die um 18 Uhr beginnt, unter dem Thema: Der Engel des Herrn – einmal anders… Wer sich als Lektorin in den Gottesdienst einbringen möchte, melde sich bitte bis zum 27. April per Mail: felicitas.hecker@pr-soest.de oder unter (02921 / 53614).

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Kita-Kinder beteten den Kreuzweg

Ostinghausen. Einen Tag nach den Grundschulkindern besuchte auch der heimische Kindergarten die Kirche, um Jesu Leidensweg kennenzulernen. Gespannt hörten die Mädchen und Jungen zu, obwohl für sie die Thematik sehr anspruchsvoll ist. Sie erhielten ein kleines Bilderbuch an die Hand und konnten darin viel entdecken. Um die wichtigste Geschichte der Christenheit noch erfahrbarer zu machen, legten sie einen Weg mit Symbolen aus (z.B. Hände für Simon, Taschentücher für Veronika, dürren Stock für das leere Kreuz). Am Ende wurde die Osterkerze neu entzündet als Zeichen dafür, dass mit der Auferstehung Jesu der Tod überwunden wurde.

Die Gemeinde wünscht allen Kindern, Erziehern und Eltern

ein gesegnetes Osterfest!

Auf den Fußspuren Jesu: Mädchen und Jungen beteten Kreuzweg für Kinder

Ostinghausen. Vierzehn große Tafeln hängen in der Christophoruskirche, sie schildern allen Besuchern des Gotteshauses den schwersten Weg im Leben Jesu. In einer modernen Form wurde der Kreuzweg jetzt Kindern im Grundschulalter angeboten. Martina Junglas und Felicitas Hecker aus der Pfarrei Heilige Familie hatten sie und ihre Eltern bereits auf dem Kirchplatz begrüßt, um zu zeigen, dass es sich bei der Andacht um einen wirklichen Weg handelt. Ausgestattet wurde die Gruppe mit einem Kreuz und einer Weltkarte, denn die Gedankenreise ging nicht nur in das Land Jesu, sondern auch auf die Philippinen und Bangladesch. Die beiden Länder mussten erstmal von den Mädchen und Jungen gesucht werden.

Gemeinsam betraten dann alle das Gotteshaus, in dem sechs verschiedene Stationen auf sie warteten. Für jeden Haltepunkt lag ein farbiges Tuch aus, auf das die Kinder Symbole ablegten und damit die Texte anschaulich werden ließen. Jedes Mal wurde Jesu Leid in Beziehung gesetzt zu heutigen Schicksalen aus den genannten Ländern.

Am Ende hieß es dann „Jesus lebt“ und stellvertretend wurde eine Kerze entzündet. Jesus als Licht der Welt – diesen Gedanken durften alle auch mit nach Hause nehmen. Ein kleines Opferlicht mit österlichem Motiv leuchtet nun in den Häusern der Familien oder auch auf einem Friedhof, um dort an die Auferstehung zu erinnern.

Vorlesekinder gesucht

Bad Sassendorf. Am 24. April ist ein Festtag in der Pfarrei Heilige Familie: 28 Mädchen und Jungen werden zum ersten Mal Gäste am Tisch des Herrn sein. In zwei Messen – um 9 Uhr und um 11 Uhr – empfangen sie das wichtige Sakrament. Um die Gottesdienste kindgemäß zu gestalten, werden noch weitere Mädchen und Jungen gesucht, die bereit sind, etwas vorzulesen. Die Eltern sollten sich dazu in Kürze bei der Gemeindereferentin melden (felicitas.hecker@pr-soest.de oder 02921 / 53614).

Aufgrund der noch fortdauernden Pandemie-Situation sind alle weiteren Kirchbesucher gebeten, an diesem Tag den Gottesdienst in einer anderen Gemeinde zu besuchen bzw. die Vorabendmesse in Ostinghausen (23. April / 18 Uhr) zu wählen. Eine Namensliste hängt für Interessierte in allen drei Schaukästen (St. Antonius, St. Bonifatius, St. Christophorus) aus, zudem wird in der kommenden Ausgabe der Pfarrnachrichten abgedruckt, wer zum diesjährigen Erstkommunionjahrgang gehört. Die nächste Ausgabe erscheint zu Ostern und ist dann auch online abrufbar unter www.heilige-familie-badsassendorf.de. Dort finden Gemeindemitglieder auch einen Überblick über die Aktivitäten der Kommuniongruppe 2022.

Kirchbesucher feierten den Palmsonntag

Bad Sassendorf.Ostinghausen. In beiden katholischen Kirchen gab es am Sonntag vor Ostern die feierliche Liturgie anlässlich des Einzuges Jesu in Jerusalem. Die Kommunionkinder hatten sich auf diesen Tag in besonderer Weise vorbereitet. Für sich selbst hatten sie bunte Palmstöcke gefertigt, für jeden Gottesdienstteilnehmer gab es kleine Buchsbaumsträuße.

Zum Hochamt in St. Bonifatius begrüßten die Mädchen und Jungen jeden einzelnen auf dem Kirchplatz, wo der Gottesdienst traditionell an diesem Festtag beginnt. Mit einer kleinen Prozession zogen die jungen Familien – den Messdienern folgend – in das Gotteshaus ein, um dort die Passionsgeschichte zu hören. Im Namen der Kommunionfamilien sei allen ein herzlicher Dank ausgesprochen, die für die Palmbünde eine freiwillige Spende hinterlassen haben.

Frühaufsteher schenkten Gott ihr Ohr

Bad Sassendorf. Kein Laut – kein Wort der Ermutigung – keine tröstende Stimme: So ergeht es einem taubstummen Menschen. Die biblische Heilung aus dem Markus-Evangelium (passend zum Ambo der Pfarrkirche) stand jetzt im Mittelpunkt einer Frühschicht, zu der die neugegründete kfd Heilige Familie ihre Mitglieder und Interessierte am Vortag der Karwoche einlud. „… damit ich höre wie eine Jüngerin“ war die Andacht überschrieben, die mit Texten, Liedern, Impulsen motivieren wollte, ganz bewusst Gott sein Ohr zu leihen – dankbar für Vieles im Leben zu sein. Am Gedenktag von Dietrich Bonhoeffer wurden auch Bitten für die Menschen unserer Zeit in St. Bonifatius vorgetragen. Nach dem Gottesdienst blieben die Kirchbesucher noch bei einer Tasse Kaffee und einem „kleinen Frühstückchen“ zum Austausch beieinander.

30 Kinder lauschten der Ostergeschichte

Bettinghausen. „Paschafest, was ist das denn? Ich kenne nur Schützenfest…“ Ella war kurz vor den Kartagen extra zur Kirche gekommen, weil sie etwas von Jesus hören wollte. Genau wie sie waren etwa 30 Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter dem Aufruf gefolgt, um die wichtigste Erzählung der Christenheit – gespannt wurde der Bogen von Palmsonntag bis zur Auferstehung – nachzuvollziehen. Stefanie Klösener, Melanie Rickert-Föhring und Felicitas Hecker begrüßten sie, ihre Eltern und Großeltern inmitten einer bunten Schafherde vor den Altarstufen von St. Antonius. Doch diese war noch nicht komplett, so durften die jungen Gemeindemitglieder durch das Gotteshaus gehen und dabei wichtige Orte erkunden. Überall wartete versteckt ein kleines Schäfchen auf sie, bevor ein Großes plötzlich zu sprechen begann. „Rica“ war nämlich extra aus dem Heiligen Land in die Kapellengemeinde gereist, um zu berichten, wie es damals war. Aufmerksam lauschten alle der Bildergeschichte, besonders Ella, die sprechende Handpuppe, die immer wieder – mal schüchtern, mal keck – die Schilderungen kommentierte.

In der kindgemäßen Erzählung kehrt Rica nach den aufregenden Erlebnissen zu ihrem Herrn Manuel zurück. Die interessierten Kirchgänger erfuhren dabei, dass für sie Gott wie ein guter Hirte agiert und wandten sich im Vater unser an ihn. Nach dem Segen durfte sich jedes Kind ein Schäfchen mit nach Hause nehmen. Genau wie Ella, die am Schluss feststellte, an dem Nachmittag eine Menge über die Botschaft von Ostern gelernt zu haben…

Messdienerschar begrüßt die Neuen in ihrer Mitte

Bad Sassendorf. Schiffchen, Talar, Kelch, Schellen…: Einiges an Vokabeln gibt es zu lernen, wenn ein Kommunionkind den Entschluss trifft: Ich werde Messdiener / Messdienerin! Drei Kinder aus der Erstkommuniongruppe 2021 haben diese Entscheidung gefällt und hatten Anfang April ihren besonderen Moment in der Bonifatiuskirche: Zwei von ihnen wurden – umringt von zahlreichen Großen – von Vikar Michael Stiehler in die Gemeinschaft aufgenommen. Das geschah im Rahmen einer besonderen Messfeier, die auch für die weiteren KirchbesucherInnen interessant war. Die Ministrantenschar erklärte nämlich auch den Erwachsenen, welche liturgischen Geräte dazu beitragen, dass ein würdiger Gottesdienst gefeiert werden kann. Am Vortag hatte sich deshalb der Zelebrant mit den Kindern und Jugendlichen getroffen, um den Ablauf zu üben. Doch es musste gar nicht so lange geprobt werden, denn die Mädchen und Jungen sind schon fit in ihrem Dienst. Zu verdanken haben sie es der Leiterrunde, die sich im Vorfeld einige Wochen mit ihnen zur Gruppenstunde getroffen hatte. Dabei wurden sowohl die Altarräume von St. Christophorus als auch St. Bonifatius vorgestellt.

Am Ende der Aufnahmefeier stellten sich alle zum traditionellen Gruppenbild auf, stolz ihre Plakette tragen ab jetzt Ida Fleischer und Mats Hunecke, die nun die Mannschaft ergänzen. Leider konnte der dritte neue „Mini“ (Franz Schröer) nicht teilnehmen. Um für den Dienst die richtige Stärkung zu haben, gab es für die KirchgängerInnen nach der Eucharistiefeier ein Würstchen „to go“! Nun freuen sich alle auf die nächste Aktion: Am 9. April geht es ins Schwimmbad…

Kreuzweg für Mädchen und Jungen im Grundschulalter

Ostinghausen. Den schwersten Weg Jesu gehen viele Gläubige in den Tagen vor Ostern gedanklich mit. Eine besondere Andacht für Kommunionkinder – zu der auch alle Mädchen und Jungen im Grundschulalter willkommen sind – findet am 11. April in St. Christophorus statt. Um 16.30 Uhr laden Impulse, herausgegeben vom Hilfswerk Misereor, zum Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ein, um das Schicksal von Kindern in anderen Ländern wahrzunehmen.

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Einladung zur Ölbergstunde

Ostinghausen. "Bleibet hier und wachet mit mir"… In guter Tradition folgen Christinnen und Christen auf der ganzen Welt am Gründonnerstag gemeinsam dieser Bitte Jesu an die Jünger. Der Vorbereitungskreis lädt dazu am 14. April um 21.30 Uhr in die Christophoruskirche Ostinghausen ein. Im Mittelpunkt der Stunde sollen verschiedene Personen dieser Nacht und der Bezug zu unserem Leben heute stehen.

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Kinder begleiten Schäfchen durch St. Antonius

Bettinghausen. Dass die Wochen vor dem Osterfest für Christen eine ganz besondere Zeit sind, das ahnen auch schon die jüngsten Gemeindemitglieder. Deshalb soll es in diesem Jahr kurz vor den Feiertagen einen besonderen Akzent für Mädchen und Jungen in der Kapelle St. Antonius geben. Eingeladen sind alle Kinder im Alter der Kita und der Grundschule, die Lust haben und Neugier mitbringen, sich auf Spurensuche durch das Gotteshaus zu begeben. Dabei lernen sie ein Schaf kennen, das sich auch auf Ostern freut. Interessierte kommen am Freitag, 8. April, zur Kapelle! Beginn ist um 16 Uhr.

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RomfahrerInnen packten mit an…

Ostinghausen. Vom „kommunalen Frühjahrsputz“ kann man in diesen Tagen häufig lesen. Am 19. März war es dann auch in Ostinghausen so weit. Zahlreiche Helferinnen und Helfer – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – griffen beherzt zu, als es darum ging, wieder „klarschiff zu machen“. In diesem Jahr konnte sich Angelika Kolkmann als Ortsvorsteherin über eine besondere Unterstützung freuen: Vikar Michael Stiehler und einige MessdienerInnen gesellten sich dazu. Sie gehören zu einer Gruppe, die im Herbst nach Rom aufbrechen will und im Vorfeld dazu einige Aktionen startet. Ein herzlicher Dank an die Jugendlichen, die zeigen: Wir packen an… Der nächste Termin für die Ministrantinnenschar ist der Weihrauchkurs am 22. März – ebenfalls in Ostinghausen. Er findet nach der Messe (Beginn: 18 Uhr) statt.

Ökumenische Friedensgebete bis Ostern

Soest.Bad Sassendorf. Seit Ausbruch der kriegerischen Handlungen ist es mittlerweile für viele Christinnen und Christen ein fester Termin: Am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr gilt die Einladung, sich in Alt St. Thomä (Schiefer Turm) zu versammeln. Hauptamtliche VertreterInnen beider Kirchen gestalten dann Meditationen, Lesungen und andere Akzente zum Thema Frieden, schließen dabei die Menschen in der Ukraine und Russland in ihre Gebete ein. Mit Kerzenlicht können die Gläubigen auch in die Stille hinein ihre Anliegen vor Gott tragen. Bis zum Osterfest soll dieses Gebet aufrechterhalten bleiben.

Kapellengespräch mit Impulsen zu Besinnung, Austausch und Stille

Bettinghausen. Das Gotteshaus in der Ortsmitte einmal anders erleben können, das war der Ursprungsgedanke, der Melanie Rickert-Föhring und Stefanie Klösener vor Längerem in den Sinn kam. Die Wochen vor Ostern als besondere Zeit im Kirchenjahr bot sich als Rahmen an und so war die erste Idee für das Kapellengespräch geboren. Im zweiten Schritt galt es ein Thema / einen Text zu finden, der vielschichtig war und damit auch methodische Varianzen ermöglichte. Ausgesucht wurde die wichtigste Erzählung der Bibel – das Osterevangelium nach Lukas. Anhand einzelner Stichworte wurde es an einem Freitagabend gemeinsam mit einem Kreis interessierter Gläubiger aus der Pfarrei Heilige Familie in den Blick genommen.

Ganz unterschiedliche Perspektiven kamen dabei zum Tragen: Im vorausgehenden Kreuzweg wurde sowohl an die Mutterliebe Mariens erinnert als auch an den Glaubenssatz: „Ich bin das Licht der Welt!“ – in dessen Erinnerung für Verstorbene Kerzen angezündet wurden. Das eigene Kreuz wie die Kreuze unserer Zeit wurden ebenfalls bedacht. An der nächsten Station stand die Frage im Focus: Was tut mir in diesen Tagen gut? Ähnlich wie im Bibeltext waren Salben mitgebracht worden, um heilsame Erfahrungen möglich zu machen. Der Aspekt der Engel – als Bote von Gott, aber auch Bote zu Gott – kam in den Fürbitten vor (teils vorformuliert, teils frei gesprochen). Der Schlusspunkt bot noch einmal die Chance eigene Gedanken vor Gott zu tragen: Diese konnten aufgeschrieben werden und wurden gemeinsam im Feuer auf dem Kapellenplatz von St. Antonius verbrannt.

Als Mitgaben gab es für den Kreis der Interessierten dieses Mal Zweierlei: Ein Sorgenpüppchenset, das einlädt, die eigenen Beschwernisse einmal abzulegen. Das zweite war eine Wort-Karte (z.B. vertraue, hoffe, liebe…) mit Blick auf eine weitere Passage aus dem Lukasevangelium, in der zum Ausdruck kam, dass die Frauen sich selbst die Aufgabe gesetzt hatten, die frohe Botschaft in die Welt (weiter) zu tragen. Mit diesem Geschenk war eine Bitte verbunden: Schicken Sie die Postkarte als Ostergruß an einen Menschen, der jetzt besonders Gottes Zuspruch benötigen könnte.

Mit diesen sehr unterschiedlichen Impulsen gingen die TeilnehmerInnen nach einem gut einstündigen „Programm“ – gestärkt für die weitere Fastenzeit – nach Hause.

Kerze aus Werl leuchtet für Familien aus Deutschland und der Ukraine

Bad Sassendorf. „Normalerweise bringen unsere PilgerInnen Kerzen mit, wenn sie unsere Basilika betreten!“ informierte Ursula Altehenger, Wallfahrtsseelsorgerin in Werl, die Kommunionkinder, die kürzlich einen Ausflug in die Nachbarstadt unternahmen. Dabei verwies sie auf die stattliche Anzahl der Kerzen, die in der Kirche ausgestellt sind bzw. vor dem Gnadenbild brannten. „Heute möchte ich euch aber eine schenken. Sie soll leuchten in dem Gotteshaus, in dem auch ihr in einigen Wochen zur Erstkommunion gehen werdet.“

Am darauffolgenden Sonntag segnete Vikar Michael Stiehler sie im Beisein einiger Familien im Hochamt, um sie dann in der kleinen Marienkapelle (Vorraum der Bonifatiuskirche) zu entzünden. Ihr Licht leuchtet nun für die Drittklässler und ihre Familien auf den letzten Etappen zum Weißen Sonntag. Gleichzeitig steht sie an der Stelle des Friedenslichtes und mahnt auch alle Besucherinnen und Besucher des Gotteshauses, an die Menschen in der Ukraine zu denken und für sie zu beten.

"Gemeinsam für den Frieden" – Sinpalabras lädt zum Friedensgebet

Bad Sassendorf. Zum traditionellen Programm der Kirchenband von St. Bonifatius gehört die Gestaltung des „Friedenslichtes“ im Advent, bei der Friedenssongs, Gebete und Meditationen thematisch passend ausgewählt und vorgetragen werden. Aufgrund der katastrophalen Situation in der Ukraine lädt sinpalabras am 3. April um 17:00 Uhr in die Pfarrkirche Bad Sassendorf ein, um ein Zeichen zu setzen, aber auch um Mut zu machen. Neben bekannten Friedenssongs (z.B. Udo Lindenberg "Wir ziehen in den Frieden" mit kleinem Kinderchor,...) soll dabei über die bisherigen und geplanten, meist privat initiierten und organisierten Aktionen (Spendenaktionen, Logistik, Unterstützung vor Ort und an den Landesgrenzen,....) berichtet werden. Die MusikerInnen möchten bei der Andacht zudem zum Mitmachen und -helfen animieren. Dazu sind Personen/Organisationen aus der Region willkommen, die hier schon aktiv waren, aktiv sind oder Entsprechendes geplant haben, damit sie bei der Veranstaltung vielleicht sogar mit Bildern das Getane und Erlebte persönlich vorstellen können. Gleichzeitig wäre in diesem Rahmen eine (Geld-)Spendenaktion von einer der eingeladenen Personen/Organisationen anzudenken.

Ehrenamtliche fragten nach persönlichem Jesusbild

Ostinghausen. Revolutionär, Fantast, Prophet, Feminist, Sohn Gottes, Aufrührer, Charis-matiker… Hätte Michael Kampmann die Frage, die über der Andacht am zweiten Fasten-sonntag stand, den GottesdienstbesucherInnen direkt gestellt, wären das vielleicht einige der Antworten gewesen. Bereits Anfang des Jahres hatte sich zuvor ein „Team Fastenzeit“ gebildet – Ehrenamtliche aus der Pfarrei Heilige Familie hatten die Idee, sich die Anfrage „Jesus – wer bist du für mich?“ einmal persönlich, aber vor allem auch anderen zu stellen. So konzipierten sie ein kleines Projekt zu Beginn der vorösterlichen Zeit. Die Auseinander-setzung mit Jesus – das war die Basis der gemeinsamen Überlegungen – geschah durch die Jahrtausende hindurch vor allem in Klang, Wort und Bild. Deshalb wurden im Vorfeld Lieder ausgesucht – vom Gotteslob über die Moderne, vom Requiem über Ausschnitte aus einem Jugendkreuzweg bis hin zum Musical und neuem geistlichen Liedgut. Alle Komponisten und Autoren warfen in ihren Stücken einen mannigfachen Blick auf die Persönlichkeit Jesus Christus. Andachtsleiter Michael Kampmann verstand es seine ZuhörerInnen mitzunehmen, ihnen Hintergrundwissen zu vermitteln, gleichzeitig zum Mitsingen zu animieren. In einem zweiten Teil ging es um das Wort. Texte aus der Heiligen Schrift wurden durch moderne Lyrik ergänzt – vorgetragen von Ulla Kampmann und Helmut Josch.

Ein dritter Teil nahm die Kunst ins Visier. Die Mit-glieder des Vor-bereitungsteams hatten sich eine Sammlung von über 50 Jesus-bildern aus der 2000jährigen Kirchengeschichte vorgenommen, darunter drei Motive ausgewählt, die sie selbst ansprachen. Im interessan-ten Dialog stellten Kornelia Bökmann, Eva Mittrup und Nils Becker ihre Favoriten vor – ganz unterschiedliche Aspekte hatten sie dabei aus ihren Kunstwerken herausgearbeitet. Ein sinnender Jesus kam darin genauso zum Vorschein wie ein Christuskopf, in dem sich unsere Generation widerspiegelt oder auch ein Werk aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, das aufgrund der aktuellen Krise wieder an (trauriger) Aktualität gewinnen könnte. Neben diesen Impulsen lud der Wortgottesdienst aber ebenso zur Stille ein, gab Gelegenheit, das eigene Jesus-Bild – gerade auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Kirchenkrise – zu reflektieren, zu suchen, neu zu finden. Das Planungsteam hofft durch sein Angebot den KirchgängerInnen neue Anregungen gegeben zu haben. Damit diese Denkanstöße nicht auf die Andacht beschränkt bleiben, wurde im Anschluss eine Ausstellung mit weiteren Jesusbildern eröffnet, die in der Fastenzeit die Ostinghauser Pfarrkirche schmücken. An den Wochenenden können diese Motive auch außerhalb der Gottesdienste angeschaut werden, so dass sich die Diskussion um die Frage „Jesus- wer bist du für mich?“ fortführen lässt. Das Pastoralteam dankt dem Vorbereitungskreis für den gelungenen Akzent zur Fastenzeit 2022 im Pastoralen Raum Soest.

INI-Schule zeigte Flagge für den Frieden

 

Bad Sassendorf. Flagge zeigen – dahinter verbirgt sich eine Redewendung, die zum Ausdruck bringen will: Menschen bekennen sich zu einer Meinung, äußern offen eine eigene Ansicht / Gesinnung. Im doppelten Sinne zeigten jetzt die gut 400 Schülerinnen und Schüler der INI-Gesamtschule Bad Sassendorf Flagge: Denn zum einen brachten sie tatsächlich einige Flaggen und Plakate mit, zum anderen riefen sie lautstark: Frieden. Einen Schultag nutzten sie für diese aktuelle Thematik. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen setzten sich dabei kreativ mit der gegenwärtigen Situation auseinander, die Jüngeren bemalten u.a. T-Shirts, die Älteren beschäftigten sich z.T. ganz konkret mit der Fragestellung: Was bedeutet der Krieg für uns? Was können wir tun? Dazu nahmen sich auch einige heimische Politiker – wie Bürgermeister Malte Dahlhoff – Zeit, um mit den jungen Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Den eindrucksvollen Abschluss bildete ein Friedensmarsch durch den Kurort, auch die Schützen hatten hier in Blau-Gelb geflaggt. Ziel des gemeinsamen Ganges war das Gradierwerk, an dem Schulleiterin Armgard Steinbrück ihren SchülerInnen und dem Kollegium hohen Respekt zollte, da sie sich (in allen Jahrgangsstufen) mit bewundernswerter Intensität mit dem Anliegen auseinandergesetzt hatten. Danach übergab sie ihr Mikrofon an Pfarrerin Brigitte Kölling (ev. Kirche) und Gemeindereferentin Felicitas Hecker (kath. Kirche), die Gedanken und Gebete zum Frieden herausgesucht / formuliert hatten und in ihr Segensgebet die jungen SassendorferInnen, aber vor allem die Menschen in der Ukraine und in Russland, einschlossen.

Soester Ortsgruppe Maria 2.0

Soest. Am 17. März treffen sich die Soester Ortsgruppe Maria 2.0 und alle Interessierten beim Donnerstagsgebet um 18:30 Uhr in der Hl. Kreuz Kirche. Nach der von ihnen gestalteten Kirche mit Feuer, die auf die Thematiken noch einmal in besonderer Weise aufmerksam gemacht hat, setzen die InitiatorInnen ihre Arbeit fort.

Anschließend (ca. 19:15 Uhr) findet eine Diskussion mit Pfarrer Bernd Mönkebüscher aus Hamm unter dem Thema „Auf dem Weg zu einer wertschätzenden Sexualmoral! Leben in Beziehung innerhalb der Katholischen Kirche“ statt.

Die Veranstaltung wird nach den geltenden Corona Regeln durchgeführt.

 

Kapellengespräch in St. Antonius

Bettinghausen. Zur Ruhe kommen, sich austauschen, Glaubens-Impulse (zur Fastenzeit) mitnehmen… Das sind einige Stichworte, zu denen sich in der Kapellengemeinde ein Vorbereitungskreis gefunden hat, der ein kleines Abendprogramm für den 18. März gestalten möchte. Nach der Abendmesse öffnen sich dann die Türen von St. Antonius ein zweites Mal um 19 Uhr. Anhand einer der bekanntesten Geschichte aus der Bibel sind die TeilnehmerInnen eingeladen, sich für die Wochen vor Ostern (geistlich) zu stärken, dabei Gemeinschaft zu erfahren. Die Einladung richtet sich an interessierte Erwachsene, Jugendliche, FirmbewerberInnen, die das Gotteshaus einmal anders erleben und sich dadurch auf die Osterbotschaft einstimmen lassen wollen. Die Initiatorinnen – ehren- und hauptamtliche Frauen – freuen sich über das Interesse!

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Gottesdienst stimmte Kindergarten auf die Fastenzeit ein

Ostinghausen. Wenn ich um mich herumschaue – wenn ich in den Spiegel schaue ...: Dieser Dialog zweier Kita-Kinder (in Form eines kleinen Rollenspiels) bildete den eigentlichen Mittelpunkt des Aschermittwochgottesdienstes 2022.

Ein Junge schaute durch ein Fernglas und sah sich seine SpielkameradInnen näher an: Er erblickte dabei Streit, Ärger und Konflikte – (natürlich) immer bei den anderen. Sein Pendant war ein Mädchen, das in einen Handspiegel schaute. Aufmerksam betrachtete es sich selbst und bemerkte: Die Fehler, die die anderen haben, entdecke ich genauso bei mir.

Passend dazu hat der Evangelist Lukas eine Jesusgeschichte aufgeschrieben, in der ein Pharisäer und ein Zöllner in den Tempel gehen, um jeweils für sich zu beten. Während der erste sich an seiner eigenen Gerechtigkeit erfreute (wie das Kind mit dem Fernglas), erkannte der zweite seine Fehler, als ob auch er einen Spiegel in der Hand hätte, und bat seinen Schöpfer um Entschuldigung.

Als Auftakt für die Fastenzeit wurden die Kinder nun eingeladen, in den nächsten Wochen zu versuchen, auch mal im Streit die eigenen Schwächen zu bedenken, um sich wieder vertragen zu können. Doch – und das war der Kern der Andacht – steht über allem, dem Guten wie Schlechten, die Liebe Gottes. Dazu trugen die großen Schulkinder einige Kyrierufe und Fürbitten selbstständig in St. Christophorus vor. Um sich Gottes Zuneigung immer bewusst zu sein, gab es wieder eine kleine Mitgabe für die jungen ChristInnen: einen Spiegel mit der Aufschrift „Hier siehst du den Menschen, den Gott lieb hat!“.

Gläubige bestaunten Vielfalt der Hungertücher in der alten Wallfahrtskirche

Bad Sassendorf.Bökenförde. Ein Fasten für die Augen sollten sie befördern … Das war der eigentliche Ursprungsgedanke der Hungertücher, deren Tradition bis ins Mittelalter zurückreicht. Doch wer auf die Vielfalt der Motive der letzten Jahrzehnte blickt (also auf den Zeitraum, in dem das Hilfswerk Misereor die Idee wiederbelebt hat), der / die kann sich diesen Hintergrund gar nicht mehr vorstellen. Statt tristen Tüchern erschließen sich den BetrachterInnen bunte Bilder, tiefsinnige Impressionen und eine Fülle an Themen.

Eine Gruppe interessierter Gemeindemitglieder machte sich nun auf die Reise in den Wallfahrtsort, um sich mit den verschiedenen Botschaften der Tücher auseinanderzusetzen. Begrüßt wurden sie dort von Rita Lübbers, aktives Gemeindemitglied der Pfarrei St. Dionysius, die zum Organisationsteam dieser sehenswerten Präsentation gehört. Nach einigen einführenden Worten machten sich die Teilnehmerinnen jede für sich innerhalb des romanischen Kirchbaus auf den Weg, um die Bildergalerie abzulaufen, einzelne Darstellungen zu bestaunen, aber auch um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Welches Motiv gefällt Ihnen am besten? – Diese Frage ließ sich aufgrund der Fülle nicht leicht beantworten, dennoch wurden einige Highlights genannt: Das Motiv von Sieger Köder sprach genauso an wie die biblischen Frauengestalten, aber auch die Brotgeschichten fanden Verehrerinnen und das Thema aus dem Jahr 2020, das den Titel trägt: Mensch, wo bist du? Eine Dame bestaunte besonders das vorhergehende Kunstwerk, bei dem sich zwei Personen (auf grünem und goldenem Hintergrund) vertraut in die Augen schauen. Abgerundet wurde der Besuch durch ein gemeinsames Friedensgebet, da die aktuelle politische Situation ebenfalls ein Gesprächsthema des Nachmittages bildete.

Mit diesen Impressionen war ein guter Auftakt für die Fastenzeit 2022 gesetzt, also den Zeitrahmen, in dem klassisch die Hungertücher in den katholischen Kirchen ihren Platz finden. Wer die Ausstellung noch besuchen möchte, kann dazu noch dieses Wochenende und den Aschermittwoch nutzen. Die Eucharistiefeier am 2. März bildet den Schlusspunkt (Beginn: 18:30h).

Neuer Kreuzweg ziert St. Bonifatius-Kirche

Bad Sassendorf. Nach der umfangreichen Renovierung (abgeschlossen im Mai 2021) erstrahlt die Pfarrkirche an der Wilhelmstraße in neuem Glanz. Seit Dezember gibt es dabei eine weitere Besonderheit zu betrachten: Ein neuer Kreuzweg, gestaltet von P. Abraham Fischer OSB, Prior und Schmiedemeister der Abtei Königsmünster Meschede, schmückt nun die Wände des Gotteshauses im Kurort. In Absprache mit dem damaligen Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand sind diese Stationen außergewöhnlich und bemerkenswert gestaltet. Somit blicken die Ehrenamtlichen auch ein wenig mit Stolz auf die Kunstwerke, die der Kirche den letzten Schliff gegeben haben. Indirekt hat man mit der Anschaffung einen Auftrag angenommen: Weil die Tafeln sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließen, sondern näherer Betrachtung bedürfen, erscheint es mehr als sinnvoll, dazu eine Veranstaltung anzubieten. Am 19. März soll es deshalb für Interessierte – aus der Pfarrei, aber gleichzeitig offen für jeden – einen Besinnungstag geben. Von 10:00 bis 13:00 Uhr versammeln sich dazu die TeilnehmerInnen im Bonifatiushaus (Wilhelmstraße 21). Der Leitgedanke der Halbtagesveranstaltung lautet: Das Bild kann nur in uns entstehen… Die Anwesenden sollen angeregt werden, selbst ihre persönlichen Gedanken mit den Motiven des Kreuzweges in Verbindung zu bringen. Da es zum Abschluss einen kleinen Imbiss geben soll, wird um Anmeldung bei der Gemeindereferentin gebeten (bis zum 9. März) unter 02921 / 53614 oder per Mail: felicitas.hecker@pr-soest.de.

Neben dieser konkreten Veranstaltung weist die Pfarrei Heilige Familie zusätzlich auf das Angebot der „Offenen Kirche“ hin. Ab dem kommenden Monat (März) wird das gesamte Gotteshaus an zwei Nachmittagen in der Woche für alle zugänglich sein. Verweilen, zur Ruhe kommen, innehalten, beten, entdecken…: Unter diesen Stichworten kann dann jeweils dienstags und donnerstags von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr die Bonifatiuskirche besucht werden. In dem genannten Zeitraum steht ein/eine AnsprechpartnerIn zur Verfügung. Für diesen Dienst werden weitere Ehrenamtliche gesucht. Wer sich hierbei einbringen möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro der Gemeinde unter: 02921/55150 oder per E-Mail: heilige-familie@pr-soest.de.

„Offene Kirche“ in St. Bonifatius lädt zum Verweilen ein

Bad Sassendorf. Die Pfarrei Heilige Familie lädt herzlich zum Besuch des neugestalteten Kirchenraumes in St. Bonifatius ein. Ab März wird es dazu wieder die offene Kirche geben, damit ist das gesamte Gotteshaus für Interessierte zugänglich. Verweilen, zur Ruhe kommen, innehalten, beten, entdecken…: Unter diesen Stichworten kann dann jeweils dienstags und donnerstags von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr die Bonifatiuskirche besucht werden. In diesem Zeitraum steht ein/eine AnsprechpartnerIn zur Verfügung. Für diesen Dienst werden weitere Ehrenamtliche gesucht. Wer sich hierbei einbringen möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro der Gemeinde unter: (02921/55150) oder per E-Mail: heilige-familie@pr-soest.de.

Seit Dezember gibt es eine weitere Besonderheit zu betrachten: Ein neuer Kreuzweg, gestaltet von P. Abraham Fischer OSB, Prior und Schmiedemeister der Abtei Königsmünster Meschede, ziert die Wände der katholischen Pfarrkirche. In Absprache mit dem damaligen Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand sind diese Stationen außergewöhnlich und bemerkenswert gestaltet. Deshalb wird in der Fastenzeit dazu noch eine spezielle Einladung erfolgen. Am 19. März soll es einen Besinnungstag geben, um sich persönlich den Tafeln zu nähern. Interessierte dürfen sich dieses Datum schon einmal vormerken. Weitere Infos werden in Kürze veröffentlicht!

Lichtmessfeier führte Kita-Kinder in die Christophoruskirche

Ostinghausen. Zu besonderen Anlässen bekommt die Pfarrkirche Ostinghausen „schönen Besuch“… Am 2. Februar machten sich wieder die Mädchen und Jungen mit ihren ErzieherInnen auf den Weg vom Kindergarten zum Gotteshaus, um zusammen zu feiern und zu beten. Erwartet wurden sie dort schon von zwei alten frommen Menschen: Die Bibelfiguren Hannah und Simeon standen bereits vor dem Altar parat. Mit ihrer Hilfe – hinzu gesellten sich im Laufe des Wortgottesdienstes auch Maria, Josef und das Jesuskind – wurde die Geschichte der Darstellung im Tempel (Mariä Lichtmess) kindgemäß nacherzählt.

Die Kerzensymbolik war dabei ein zentrales Element und machte deutlich: Für die Gläubigen ist Jesus das Licht der Welt. Diese Andacht hat im Kindergarten bereits eine Tradition, die in diesem Jahr etwas abgewandelt wurde. In früheren Jahren wurde allen der Blasiussegen gespendet. Aufgrund der Pandemie bekam jedes Kita-Kind eine Kerze geschenkt, die zuvor gesegnet worden war. Der Spruch „Möge Segen dich begleiten“ soll die Familien daran erinnern, dass Jesus sie gerade in diesen besonderen Zeiten begleitet. Vereinbart wurde am Schluss der Feier bereits der nächste Termin: Den Beginn der Fastenzeit wird die jungen Gemeindemitglieder wieder zur Kirche führen – am Aschermittwoch um 11 Uhr.

Blasiussegen in St. Antonius

Bettinghausen. „Gesundheit und Heil“ – Die beiden Worte verbindet die katholische Tradition mit dem sogenannten Blasiussegen. Dieser geht zurück auf einen frühchristlichen Heiligen, der als Arzt und Bischof der Legende nach segensreich gewirkt haben soll. Im Rahmen der Messfeier am Freitag, 4. Februar, die um 18h in der St. Antonius-Kapelle zu Bettinghausen begangen wird, spendet der Zelebrant diesen Segen an die GottesdienstbesucherInnen.

Messdienerüben im „vollen Gange“ in der Pfarrei Heilige Familie

Bad Sassendorf und Ostinghausen. Bereits vor einigen Wochen hat das „Training“ begonnen: Nach der Erstkommunion haben die Mädchen und Jungen die Chance erhalten, sich als MinistrantInnen in der Pfarrei Heilige Familie zu engagieren. Dieser Einladung sind auch im letzten Jahr einige der jungen Christen gefolgt. Jeweils am Samstag Vormittag kommen sie dafür zusammen, um aus erster Hand – nämlich von einigen erfahrenen LeiterInnen – zu lernen. Zunächst war der Treffpunkt die Pfarrkirche Ostinghausen. Dort lernten sie die Abläufe kennen und schauten sich an, welche vielfältigen Aufgaben bei dem Altardienst auf sie warten. Seit Beginn des neuen Jahres wird das Üben in St. Bonifatius fortgesetzt. Dazu gehört der Blick hinter die Kulissen – die Sakristei –, also jene Räumlichkeiten, die zur Vorbereitung der Gottesdienste behilflich sind.

Ein besonderer Moment „während des Trainings“ ist stets das Anprobieren von Talar und Rochett, den Gewändern der MessdienerInnen (Foto). Das Pastoralteam dankt der Leiterrunde dafür, dass sie dafür sorgt, dass die neuen „Minis“ gut angelernt werden und demnächst mit Spaß an der Sache am Altar wirken.

Kinder schenkten Jesus ihr Herz

Ostinghausen. Zum Tag der Ewigen Anbetung versammelten sich jetzt einige (Kommunion)-Kinder rund um den Altar von St. Christophorus. Viele sahen dabei zum ersten Mal eine Monstranz – das kirchliche Zeigegefäß, welches das Heilige Brot ausstellt. Unter dem Leitwort „Jesus schenkt ein fröhliches Herz“ hörten sie noch einmal einen wohlvertrauten Text: Die Zachäusgeschichte stand im Mittelpunkt, also jene Erzählung, die sie bereits seit einigen Wochen auf dem Weg zum Weißen Sonntag begleitet. In ihrer Betstunde arbeiteten die Mädchen und Jungen heraus, dass Jesus ein großes Herz hat; dieses war symbolisch auf den Altarstufen abgelegt.

Die GrundschülerInnen bekamen kleine Herzen an die Hand, die sie in einem Moment der Stille verzierten und in das große Jesus-Herz hineinlegten. Um die schön gestaltete Mitte sprachen alle gemeinsam mit ihren Eltern das Vater unser. Als Impuls für den Alltag nahmen sie den Gedanken mit, dass Zachäus durch diese Begegnung sein Leben geändert hat. Natürlich bekam auch jedes Kind sein individuelles Herz ausgehändigt. Im Anschluss an das Gebet der Mädchen und Jungen versammelten sich Erwachsene im Gotteshaus, um ihre Anliegen unter der Überschrift „Mein Fels in der Brandung“ Gott anzuvertrauen.

In der Kommunionvorbereitung geht es weiter mit einer Einladung an interessierte Eltern: Sakramenten-Pastoral – wie kann das in Zukunft gelingen? Was braucht es dazu, damit die Heiligen Zeichen wirken können… Dieser Austauschabend findet am 31. Januar um 19 Uhr im Pfarrheim St. Bruno (Akazienstraße 16 / Soest) statt.

Besuch der Hungertuch-Ausstellung in Lippstadt

Bad Sassendorf. In der Fastenzeit wird der Altar meist abgeräumt, d.h. es finden sich in den katholischen Kirchen keine schönen Blumen, keine dekorativen Elemente sind zu sehen. Schlichtheit ist liturgisch geboten. Dafür halten in vielen Kirchen aber neue Impressionen Einzug: Die sogenannten Hungertücher, eine Tradition – ursprünglich aus dem Mittelalter stammend – wurde dabei vom katholischen Hilfswerk Misereor im 20. Jahrhundert wieder aufgegriffen. Eine Ausstellung mit einigen der Motive aus den letzten Jahrzehnten kommt in unsere Nachbarschaft – in die Wallfahrtskirche Lippstadt-Bökenförde. Interessierte sind zum Besuch, der unter der Überschrift „Auf Tuchfühlung“ steht, eingeladen. Dazu sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden. Am 25. Februar ist der Treffpunkt um 16:30 Uhr am Bonifatiushaus. Zur Planung wäre es hilfreich, wenn sich die MitfahrerInnen bei der Gemeindereferentin bis zum 18. Februar unter felicitas.hecker@pr-soest.de anmelden würden (auch mit dem Hinweis, ob ein eigener PKW zur Verfügung steht).

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Austausch über die Sakramente

Soest. Sieben Sakramente kennt die katholische Kirche. Gefeiert werden sie an den Wendepunkten des menschlichen Lebens. Am 31. Januar (19:00 Uhr im Pfarrheim St. Bruno / Soest) sind Interessierte eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen. Welchen Stellenwert haben die heiligen Zeichen? Wie kann die Vorbereitung darauf gelingen – auch in Zukunft mit immer weniger werdendem Personal? Welche Erwartungen haben Christen heute im Vergleich zu vorherigen Generationen? Diese Fragen können / sollen mit Gläubigen aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf gemeinsam erörtert werden.

Der Abend ist eine Veranstaltung im Rahmen des sogenannten Themen-Parcours, in dem es um Zukunftsfragen für die katholischen Christen im Pastoralen Raum Soest geht. Verschiedene Themen werden dabei in den Blick genommen, zum jeweiligen Austausch ist jede / jeder willkommen. Eine Übersicht über die Inhalte, Termine und Orte findet sich auf der Homepage www.pr-soest.de. Die Flyer liegen zudem in allen katholischen Kirchen in den Schriftenständen aus. Die einzelnen Abende werden zudem im Pfarrbrief immer zeitnah angekündigt.

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Donnerstagsgebet schaut auf den Anfang des Lukasevangeliums

Soest. Nach der Weihnachtspause wird das Donnerstagsgebet in Heilig Kreuz fortgeführt. Am 20. Januar sind dazu wieder interessierte Gläubige in der katholischen Kirche am Paradieser Weg willkommen, um für Gerechtigkeit und Solidarität zu beten (18.30h).

Im Anschluss findet der Abend „Gesamtkirchliche Entwicklung“ statt – ab 19h im benachbarten Pfarrheim. Dieser Abend ist Teil des Themenparcours im Pastoralen Raum Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf, bei dem aktuelle pastorale Themen erörtert und (neu) angedacht werden. Auch zu dieser Veranstaltung gilt eine herzliche Einladung.

Diskussionsabend über kirchliches Ehrenamt im Pastoralen Raum Soest

Bad Sassendorf. Dankbarkeit, Glaubensfreude, Gemeinschaftssinn, familiäre Wurzeln, Raum für eigene Talente und Möglichkeiten finden…: Es gab eine Reihe an Gründen, die den Frauen und Männern einfiel, als sie in der Vorstellungsrunde zum Abend „Ehrenamt“ – eine Veranstaltung im Rahmen des Themen-Parcours – zum Nachdenken angeregt wurden. Aus verschiedenen Gemeinden des Pastoralen Raumes Soest waren sie im Bonifatiushaus zusammengekommen, um sich auszutauschen und zukunftsorientiert weiter zu schauen: Gerade im kirchlichen Rahmen kommen viele Talente zum Tragen. Ausgehend vom Korinther-Brief blickte die bunt gemischte Gruppe auf Gaben, die heute im Gemeindeleben zum Zuge kommen: Sozial agieren, kreativ handeln, motivierend auftreten, Standfestigkeit zeigen, Projekte organisieren, Gemeinschaft fördern, musische Fähigkeiten einbringen, neue Wege gehen – Das waren dabei nur einige Stichpunkte.

Spannend wurde dann der Vergleich unter der Fragestellung: Wo hat sich in den letzten Jahrzehnten ehren-amtliches Engage-ment verändert? Gesellschaftlicher Wandel führte dazu, dass in kirchlichen Kreisen mittlerweile eher von Freitätigkeit gesprochen wird. Dabei kam zum Ausdruck, dass die Engagierten heute oft ein hohes Maß an Flexibilität, Kompetenz und Ideenreichtum mitbringen, dabei aus unterschiedlichsten Hintergründen kommen. Deshalb stehen in den Gemeinden für viele Menschen mannigfacher Couleur Räume offen, um die eigene Taufberufung einzubringen. In einer Schatzkiste wurden persönliche Statements gesammelt, die zeigen, wie wichtig (auch für den eigenen Glauben) der persönliche Einsatz in der Gemeinde vor Ort oder auch im Pastoralen Raum ist. Am Altar von St. Bonifatius ließen sich alle noch einmal durch den Segen stärken, um mit vielen Erfahrungen aus den Gesprächen in ihre Tätigkeitsfelder in der Gemeinde vor Ort (z.B. MinistrantInnenbegleitung, PGR-Mitgliedschaft, kfd-Vorstand, Jugendarbeit, Seniorenbetreuung, Gottesdienstleitung u.v.m.) zurückzukehren.

 

Chronik 2021 beweist abwechslungsreiches Programm in der Kirchengemeinde

Bad Sassendorf. Ostinghausen.Bettinghausen. Auch dieses Jahr, das sich nun dem Ende zuneigt, stand allerorten unter dem Vorzeichen „Corona“. So mögen sich die Ehren- und Hauptamtlichen der Pfarrei Heilige Familie rückblickend fragen: Verlief dieses Jahr ohne „besondere Vorkommnisse“? Wer die nun fast fertiggestellte Chronik in die Hände nimmt, wird rasch merken: Nein, trotz der Pandemie haben in der katholischen Kirchengemeinde wieder viele Menschen vor und hinter den Kulissen gewirkt. Dabei war oft Kreativität gefragt. Anfang des Jahres konnten deshalb mit tatkräftiger Unterstützung (insbesondere des PGRs) die Messen in der Schützenhalle fortgeführt werden. Die Kommunionkinder durften sich nicht treffen, so brachten ihnen die KatechetInnen Grüße per Fastentasche. Die vorösterliche Zeit wurde mit einer offenen Tür in St. Christophorus eröffnet, kurz danach folgten Jugendliche einem Kreuzweg mit digitalen Impulsen durch die Woeste. Ein Höhepunkt für die ganze Gemeinde war der Wiedereinzug in St. Bonifatius: Nach der monatelangen Renovierung präsentierte sich das Gotteshaus im „neuen Gewand“. Besondere Gottesdienste – u.a. ein Gastspiel der Kirche am See, ein Jugendgottesdienst am Feuer, das Erntedankfest auf Haus Düsse – wurden von vielen Gläubigen angenommen. Fronleichnam richtete St. Antonius Bettinghausen open air aus. Im Sommer war es dann für viele junge Christen so weit: Propst Dietmar Röttger feierte mit ihnen ihre Erstkommunion. Auch die Messdienerleiterrunde blieb in Corona-Zeiten aktiv: Sightseeing in der neuen Bonifatiuskirche, Freizeit@home, Kirchentour per Rad, Bastelnachmittag … Unterschiedliche Aktionen bereiteten sie für die Kinder vor. Päckchenaktion und Friedenslicht: Diese beiden Highlights bot die Adventszeit. Neben den genannten Aktionen sei nicht vergessen, dass die Gremien, Vereine, Verbände stets bemüht waren, ein Programm zu stricken, um Kirche lebendig zu halten. Dankbar darf die Pfarrei auch für die neuen Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen sein, somit ist weiterhin Vielfalt rund um die Altäre gegeben. Das Pastoralteam dankt allen, die sich für die drei Kirchtürme engagiert haben und hofft auf ein neues Jahr, in dem wieder viele Aktivitäten neu an den Start gehen.

Familien besuchten weihnachtlichen Weg in St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Ab 10 Uhr waren am Heiligen Abend die Türen von St. Bonifatius geöffnet. Besonders eingeladen waren junge Familien, die eine Einstimmung auf das Fest suchten. Insgesamt acht Stationen in der Kirche, aber auch im benachbarten Pfarrheim konnten dabei besucht werden. In unterschiedlicher Weise waren die Haltepunkte gestaltet. So konnten Engel gebastelt werden, Wünsche für das neue Jahr aufgeschrieben werden, gemeinsam Gebete gesprochen oder auch (weihnachtliche) Erinnerungen ausgetauscht werden.

An jeder der Stationen gab es pro Familie eine kleine Mitgabe, die auch Zuhause im Nachhinein die Figuren der Weihnachtsgeschichte lebendig werden lassen konnte.

 

Päckchen füllten die Altarräume von St. Christophorus und St. Bonifatius

Ostinghausen.Bad Sassendorf. Seit drei Jahren gibt es bereits diese Aktion in der Pfarrei Heilige Familie und seitdem ist es eine Erfolgsgeschichte… Auch im Advent 2021 waren wieder alle Gemeindemitglieder der katholischen Gemeinde und Gäste eingeladen, ihre soziale Seite zu zeigen. Es galt erneut Päckchen für die Soester Tafel zu packen. Dabei machten sich viele ans Werk, so dass sich sowohl der Altarraum von St. Christophorus am Vorabend als auch am Morgen des 3. Advents das Gotteshaus im Kurort mit liebevoll verpackten Geschenken füllte. Dabei hatte es das Team Päckchen – bestehend aus ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern aus Bettinghausen, Ostinghausen und Bad Sassendorf – nicht mit der Sammelaktion bewenden lassen, ebenfalls hatten sie gemeinsam den Gottesdienst vorbereitet. Schenken – beschenkt werden… Dieser Leitgedanke zog sich wie ein roter Faden durch beide Messfeiern. Die Texte und Lieder waren passend zum Tagesevangelium ausgesucht: „Wer zwei Gewänder hat, der teile“… war eine der Kernaussagen im Text von Lukas. Im Abend-Gottesdienst gab es neben der Karte, die alle KirchbesucherInnen als Mitgabe erhielten, noch ein weiteres (musikalisches) Geschenk: Die Woesticals erfreuten mit drei Liedern die Kirchgemeinde und machten damit dem offiziellen Namen dieses Sonntages – Gaudete: Freuet euch – alle Ehre.

Friedenslicht erreichte St. Christophorus & St. Antonius

Ostinghausen.Bettinghausen. Nach der stimmungsvollen Lichtfeier in Bad Sassendorf hat sich die kleine Flamme auch auf den Weg in die Gotteshäuser von Ostinghausen und Bettinghausen gemacht. So können es sich Gläubige aus allen drei Kirchen der Pfarrei Heilige Familie abholen. In St. Bonifatius brennt es vor der Muttergottes, in St. Antonius ist es ebenfalls in der Kapelle angekommen. Die Ostinghauser Kirche wird am 4. Adventswochenende offenstehen, gleiches gilt für die Weihnachtstage. Somit ist in der Zeit hier das Licht ebenso zugänglich. Es wird empfohlen für den Transport einen Behälter (z.B. Laterne) mitzubringen. Außerdem werden weitere Öllichter zum Kauf angeboten (Kosten: 3 Euro / 4 Euro). Dazu können sich Interessierte an das Pfarrbüro in der Wilhelmstraße wenden. Der Kreis der Hauptamtlichen dankt an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich dem Team Friedenslicht – bestehend aus den Musikern von Sinpalabras, dem Kinderchor und der Gottesdienstvorbereitungsgruppe – für die gelungene Umsetzung des diesjährigen Leitwortes „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“!

 

Friedenslicht aus Betlehem erleuchtete St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Stimmungsvolle Lieder, besondere Lichteffekte, moderne Gedanken und Gebete…: Das waren auch in diesem Jahr die prägenden Kennzeichen des Friedenslichtes. Zur ökumenischen Lichtfeier am Abend des dritten Advents versammelten sich zahlreiche Sassendorfer und Gäste im Gotteshaus, um das Licht, das jedes Jahr von einem österreichischen Mädchen in der Geburtskirche Jesu entzündet wird, zu begrüßen. In diesem Jahr lag neben dem Licht ein Fischernetz im Altarraum. Pastor Uwe Rudnick als Vertreter der evangelischen Gemeinde war doch sehr erstaunt über dieses kleine Modell, das wahrscheinlich keinen einzigen Fisch fangen würde... Allerdings bildete das Netz in diesem Jahr den roten Faden des Wortgottesdienstes.

David und Thomas Merschheim hatten bereits in ihrer Begrüßung in das Thema eingeführt und dabei den Bogen zum „world wide web“ gespannt, den Blick speziell auf gutes Networking gelenkt und treffende Beispiele aus dem gesellschaftlichen, aber auch privaten Umfeld gefunden. Und dann spannte sich tatsächlich ein Lichter-Netz durch die ganze Kirche, nachdem Ida Fleischer die Friedensflamme in einer feierlichen Prozession in die Pfarrkirche hereinbrachte und es von dort an die Gläubigen verteilte. Die besondere Anziehungskraft verdankt die Lichtfeier vor allem den musikalischen Akzenten – wie gewohnt von sinpalabras (der Band der Pfarrei Heilige Familie) versiert gesetzt.

Dieses Jahr hatten sich die jungen MusikerInnen Verstärkung mitgebracht, der Kinderchor erhielt großen Beifall für seinen starken Auftritt. Ein weiterer Dank galt zudem der Bäckerei Morgenstern aus Schallern, die wieder ein Friedensbrötchen für jeden gestiftet hatte. Eingeladen sind die Gläubigen das Licht auch zu den Menschen zu tragen, die nicht zur Kirche kommen können. Für die Verteilung sorgte bereits das Vorbereitungsteam, das das Friedenslicht nach St. Antonius Bettinghausen und St. Christophorus Ostinghausen überführte. Wer noch eine Kerze erwerben will, kann sich in den kommenden Tagen im Pfarrbüro Bad Sassendorf melden. Für 3 bzw. 4 Euro wird dort noch weiter verkauft. Ebenfalls können an der Wilhelmstraße zu den Öffnungszeiten (Di + Do 16:00 bis 17:30 h / Mi + Fr 10:00 bis 11:00 h) noch Weihnachtskerzen erstanden werden, die die RomfahrerInnen verziert haben. Dabei freuen sich die MinistrantInnen über eine Spende.

Fruchtbarer Austausch zwischen Christen beider Konfessionen

Völlinghausen. „Lasst uns mehr auf das viele schauen, das uns verbindet, als das was uns trennt…“ Dieser Ausspruch einer Teilnehmerin sprach wohl auch den anderen aus dem Herzen, die der Einladung zum Ökumene-Abend am Möhnesee gefolgt waren. „Alle sollen eins sein“ – diese programmatische Überschrift (entnommen aus dem Johannesevangelium) stand jetzt über einer Veranstaltung, die Teil des sogenannten Themen-Parcours war, der sich derzeit durch den Pastoralen Raum Soest zieht. In den letzten Wochen waren zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche aus den katholischen Gemeinden in Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf in den Austausch gegangen und hatten sich die Frage gestellt, welche pastoralen Felder wollen wir in der (näheren) Zukunft vermehrt angehen. Es verwundert nicht, dass dabei auch das Wort „Ökumene“ fiel. Zahlreiche Projekte nämlich gehen die Christen beider Konfessionen schon in Einklang miteinander seit Jahren erfolgreich an: Weltgebetstag im Frühjahr, ökumenischer Jugendkreuzweg, Taizeandachten sind bereits bewährte Konzepte, in den letzten Monaten erfuhr auch die Kirche am See eine stärkere ökumenische Ausrichtung, auf digitaler Basis gab es zudem das Angebot von gemeinsamen Zoom-Gottesdiensten.

An diesem Ökumene-Abend Ende November wurde deshalb vom Vorbereitungsteam (bestehend aus Pfarrerin Jutta Pothmann, Pastor Ludger Eilebrecht, PGR-Mitglied Jutta Ebbert und Gemeindereferentin Felicitas Hecker) bewusst das Verbindende in den Vordergrund gerückt. So versammelten sich die 20 TeilnehmerInnen zunächst einmal am Taufbecken der Heilig-Geist-Kirche, um die Zeichen und Symbole, die bei der Aufnahme in die Kirche eine Rolle spielen, in den Blick zu nehmen. Dabei wurde schon klar, wie sehr sich beide Kirchen gegenseitig bereichern können: So hat beispielsweise der ursprünglich evangelisch tradierte Taufspruch mittlerweile auch vielfach Eingang in das katholische Brauchtum gefunden. Zur Erinnerung an die eigene Taufe erhielt jeder eine Kerze und zusammen zog man in einer kleinen Lichterprozession zur Luzia-Kirche „nebenan“!

Im katholischen Gotteshaus entdeckten die interessierten ZuhörerInnen zahlreiche Details im Bild „Das Mahl“ – ein Ausschnitt aus dem berühmten Hungertuch von Sieger Köder. In seiner Darstellung des Abendmahles sind alle willkommen – Frauen und Männer, verschiedene Nationalitäten, Glückliche und Kranke und eben auch jeder einzelne, der das Bild betrachtet. Mit diesem Symbol einer idealen Gemeinschaft in der Mitte entstand eine lebhafte Diskussion, welche ökumenischen Projekte noch weiter lokal verfolgt werden können. Anregungen aus der Gruppe waren beispielsweise regelmäßige gemeinsame liturgische Feiern, stärkere Vernetzung der Taize-Kreise, ökologische Initiativen und vor allem auch die Beibehaltung der bisherigen guten Kooperation.

 

 

 

Ökumenische Willkommensfeier für das Friedenslicht 2021 in St. Bonifatius

Bad Sassendorf. Ein kleines Zeichen mit ungeheuerlicher Wirkung – so könnte man die Botschaft des Lichtes umschreiben, das von Betlehem über Österreich in aller Herrenländer weitergereicht wird. Das Friedenslicht – eine Initiative, die 1986 vom österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen wurde und weltweite Popularität durch die Unterstützung der Pfadfinder fand – wird auch wieder im Kurort erwartet. Am dritten Advent wird es unter der musikalischen Begleitung der Kirchenband sinpalabras in die Pfarrkirche an der Wilhelmstraße einziehen. „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet…“ lautet in diesem Jahr die programmatische Überschrift, in der deutlich wird, dass die GottesdienstbesucherInnen ebenfalls eingeladen sind, ihr Licht mit den Menschen zu teilen, die nicht zur Kirche kommen können.

Passend zu der Aktion werden wieder Kerzen verkauft (Preise: 4 Euro und 3 Euro). Die Öllichter können am dritten Adventssonntag ab 17h am Bonifatiushaus an der Wilhelmstraße erworben werden. Zu diesem Zeitpunkt ist auch der Einlass in die Kirche möglich, dazu müssen die BesucherInnen einen Nachweis zu 2G mitbringen. Wer im Vorfeld bereits eine Kerze erwerben will, kann sich auch im Pfarrbüro an der Wilhelmstraße 21 zu den Öffnungszeiten melden (Di + Do 16:00 bis 17:30 h / Mi + Fr 10:00 bis 11:00h).

 

 

Wort-Gottes-Feiern in St. Christophorus

Ostinghausen. Wer in den letzten Monaten den Pfarrbrief des Pastoralen Raumes Soest (gültig für die katholischen Gemeinden in Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf) studiert hat, demjenigen oder derjenigen ist vielleicht ein zuvor unbekannter Begriff aufgefallen: Wort-Gottes-Feier. Dieser Ausdruck besagt eigentlich das, was in jedem Gottesdienst passiert: Gefeiert wird das Wort Gottes, das Evangelium, die Frohe Botschaft, die die Gläubigen im Alltag stärken, ihnen Mut machen, ihnen Hoffnung schenken will. In einigen Gemeinden des Pastoralen Raumes sind diese Gottesdienste bereits des Öfteren angeboten worden. Auch ich Ostinghausen soll die liturgische Form weiter etabliert werden. Ab dem Monat Dezember werden jeden ersten Dienstag im Monat ehren- und hauptamtliche Laien in St. Christophorus (wie gewohnt um 18:00 Uhr) dieses Angebot setzen, zu dem alle willkommen sind. Das Pastoralteam ist dankbar dafür, dass sich Ehrenamtliche dafür haben schulen lassen und somit auch versiert die Leitung übernehmen können. Die zuständigen SeelsorgerInnen aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf würden begrüßen, wenn diese besonders gestalteten Gottesdienste gut von der Gemeinde angenommen würden.

 

 

Friedensnetz soll sich auch über den Kurort legen

Bad Sassendorf. Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet… Mit diesem Leitwort ist die Friedenslichtaktion 2021 überschrieben. Auch in Bad Sassendorf soll es wieder stimmungsvoll in einem Wortgottesdienst – mitgestaltet von der Kirchenband „Sinpalabras“ – begrüßt werden. Zur Vorbereitung dieser besonders gestalteten Lichtfeier werden weitere MitstreiterInnen gesucht. Erwachsene und Jugendliche, die dazu beitragen wollen, dass sich die Idee des Friedenslichtes auch im Kurort verbreitet, sind in dem Kreis herzlich willkommen. Die Feier ist ökumenisch ausgerichtet, so dürfen sich ChristInnen aller Konfessionen zur Mitwirkung angesprochen fühlen. Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, 2. Dezember um 20 Uhr in der Wilhelmstraße 21 im Bonifatiushaus statt. Gleichzeitig dürfen sich alle Interessierten bereits den Termin der Aktion in den Kalender eintragen: Das Licht wird – wie in den letzten Jahren (Foto) – in St. Bonifatius am 3. Adventssonntag um 18h im Gottesdienst erwartet.

 

 

KirchenvorsteherInnen für die nächsten drei Jahre gewählt

Bad Sassendorf. Die Renovierung der Bonifatiuskirche war das letzte größere Projekt, das der Kirchenvorstand (KV) in der Pfarrei Heilige Familie mit viel Engagement, Einsatz von Zeit und auch vielen persönlichen Handgriffen bewältigt hat. Daneben obliegen dem Gremium vielfältige Aufgaben, vor allem (neben weiteren Tätigkeiten) kümmern sie sich um die Instandhaltung und Renovierung der kirchlichen Gebäude, wozu auch die beiden Pfarrheime in Bad Sassendorf und Ostinghausen zählen. Viele Handgriffe und Überlegungen geschehen dabei auch im Hintergrund, ohne dass es immer sofort von der ganzen Gemeinde wahrgenommen wird. Nicht nur deshalb hat sich Propst Dietmar Röttger mit herzlichen Dankesworten an alle gewandt, die aus dem Gremium ausgeschieden sind, aber auch an diejenigen, die Zukunft in den nächsten Jahren im Kurort und seinen Ortsteilen gestalten – eine Aufgabe, die in diesen Zeiten viel abverlangt, das ist auch dem Seelsorger sehr bewusst. Die Gratulation zur Wahl in der Pfarrei Heilige Familie richtet sich an Paul Ladinski, Annette Rotgeri, Jörg Ruhnau und Ansgar Schumacher, die von nun an ihre Talente, Zeit und Ideen in dem Gremium einsetzen. Direkt im Anschluss an den Wahlvorgang am vergangenen Wochenende wurden die Namen in den Schaukästen in St. Antonius (Bettinghausen), St. Bonifatius (Bad Sassendorf) und St. Christophorus (Ostinghausen) veröffentlicht und sind dort weiter für jeden Interessierten einsehbar.

 

St. Martin lud zum Nachdenken über das Teilen ein

Ostinghausen. Wer teilt, hat nachher (auf jeden Fall) weniger?! Das sehen die Mädchen und Jungen der Kita St. Christophorus ab jetzt etwas differenzierter. Sie – wie auch viele andere Ostinghauser – waren am 12. November zur Kirche gekommen, als die Glocken zum Martinsfest läuteten. Da erwartete sie dann die eingangs gestellte Frage. Wer den Mantel wie der Heilige teilt, behält tatsächlich weniger zurück. Aber wer Licht, Wärme, Liebe, Freude, Dankbarkeit weitergibt, der ist oft reicher als zuvor.

Das Licht wurde dann tatsächlich geteilt, denn – nach den ersten Meldungen durch die Keinen am Beginn des Wortgottesdienstes – waren die erwachsenen KirchbesucherInnen gefragt: Wem wünschen Sie denn gerade in diesen Zeiten besonders das Licht? So wurden Kerzen angezündet für Kranke, Flutopfer u.a. Damit entstand ein besonderes Lichtermeer. Das kam erst richtig zur Geltung, als in St. Christophorus das elektrische Licht gelöscht wurde, alle Laternen angingen und gemeinsam das Vater unser gesprochen wurde. Auch für Benedikt Klaus ein besonderer Moment, der in diesem Jahr erstmalig als Leiter der Kita das Fest mitfeiern konnte. Einer schönen Tradition folgend erzählte das Erzieherteam auch wieder anhand kindgemäßer Bilder die Martinsgeschichte.

Im Anschluss setzte man dann um, wie es im bekannten Lied heißt: Der Martinsmann, der schritt voran… Hinter seinem Ross zogen in diesem Jahr zahlreiche Kinder – stolz ihre selbst gebastelten Laternen tragend – durch den Ort. Am Ende des Weges (der dankenswerterweise wieder von der Musikkapelle und der Feuerwehr begleitet wurde) stand wieder das gemütliche Beisammensein an, das die Kita ausrichtete. Brezel, Würstchen und Kakao waren eine begehrte Stärkung nach dem harmonischen Umzug.

 

Mitmach-Kirche wartet in St. Bonifatius auf weitere Gedanken

Bad Sassendorf. Im Rahmen des Jugendgottes-dienstes am Vorabend von Allerheiligen gab es eine besondere Aktion für die jungen Christen: Sie sollten Missstände der Kirche, die sie heute stören, benennen, aber auch alles, was ihnen gefällt, was sie in der Gemeinschaft hält. Inhaltlich knüpfte der Vorbereitungskreis damit an den Heiligen Franziskus von Assisi an, der eines Tages den Ruf erhielt: Bau meine Kirche wieder auf… Der berühmte Mann aus dem Mittelalter machte sich rasch ans Werk, setzte neue Impulse, um die Institution zu erneuern.

Das Kirchenmodell aus dieser Messe ist nun in St. Bonifatius ver-blieben. Damit geht ihr Auftrag weiter an alle Gemeindemitglieder. Auch sie sind eingeladen auf dunkle Karten aufzuschreiben, was ihnen derzeit „Bauchschmerzen“ mit Blick auf die katholische Kirche bereitet, aber genauso alle positiven Assoziationen, die sie mit ihr verbinden. Das Vorbereitungsteam – bestehend aus Vikar Michael Stiehler, Theresa Tusch, Eva Mittrup, Nils Becker und Felicitas Hecker – freut sich über weitere interessante Beiträge!

Einladung ...

 

 

Auf den Spuren des Franziskus… Jugendliche bauten Kirche neu wieder auf

Bad Sassendorf. Missbrauch, Ungerechtigkeit, die Rolle der Frau, Intoleranz, mangelnde Gesprächsbereitschaft unter-einander… Viele Punkte fielen den Jugendlichen aus Bad Sassendorf ein, die am Vorabend von Aller-heiligen der Einladung zu einem „bewegten Gottesdienst“ gefolgt sind – wie es auf der Einladung hieß. Im Altarraum empfing sie eine düstere Kirche – genau so hatte sie ca. 800 Jahre zuvor auch Franziskus vorgefunden. Doch eine derartige Institution wollten die jungen Gemeindemitglieder so nicht stehenlassen und zer-rissen nach und nach die dunk-len Ecken und Bausteine aus dem Gebäude.

Vikar Michael Stiehler führte nun im Namen des Vorbe-reitungskreises in das Thema ein und ließ dabei die jungen GottesdienstbesucherInnen eintauchen in die Welt des jungen Franziskus. Auch ihn störte einiges an der damaligen Amtskirche und so brach er innerlich auf. Und diesem Beispiel folgten die jungen Christen nun in Bad Sassendorf und zwar im wörtlichen Sinne: Ausgestattet mit dem berühmten Franziskus-Kreuz in Miniaturformat verließen sie die Kirche, um sich zu Fuß auf den Weg durch den Kurort zu machen. An verschiedenen Punkten wurden dabei Haltepunkte eingelegt. Entlang dem Ablauf der Eucharistie wurde an der ersten Station als Lesung der Sonnengesang zu Gehör gebracht, mitten im Wintzinge-rode-Park, denn auch der junge Italiener fand seine (zweite) Heimat in der Natur. Die Route durch die Dämmerung führte die 20köpfige Gruppe weiter auf den Spuren von Bruder Tod – wie es der Heilige selbst wohl gesagt hätte – zum Friedhof in Heppen. Fürbitten entlang seines Lebensweges, aber auch in beson-derer Weise für die Verstorbenen wurden hier verlesen. Am Wasser innerhalb des Kurparkes waren die folgenden Texte – vorgetragen von Eva Mittrup – auf dieses Element gemünzt, schweigend wurde der Marsch fortgeführt mit der Erinnerung an die eigene Taufe.

Im Rosengarten läutete das Gottesdienst-Team dann den zweiten Hauptteil der Messe ein: Kelch und Hostienschale – aus Assisi stammend – wurden zwei Ministrantinnen übergeben, unter den Klängen des Gabenbereitungsliedes führte der Weg zurück zur Kirche, in der gemeinsam kommuniziert wurde. Bevor Vikar Stiehler jedoch den Segen erteilte, blickte Theresa Tusch noch einmal etwas wehmütig auf das Gotteshaus, das ja seit Messbeginn in Trümmern lag. „Aber was hält uns denn dann überhaupt hier?“ – Diese Frage stellte sie nicht nur sich, sondern der ganzen Gemeinde. Mit farbigen Puzzleteilen bauten alle deshalb die Kirche rasch wieder auf: Gemeinschaft, Jesus als Halt im Leben, ein Glaube, der in Krisen trägt, aber auch ganz konkrete Ak-tionen, wie sie etwa die Ministran-tInnen vor Ort in der Pfarrei Heilige Familie erleben… Mit diesen und weiteren Bausteinen schafften sie es „ihre“ Kirche neu zu errichten.

Einen besonderen Akzent setzte der Geistliche noch am Schluss des Jugendgottesdienstes: Kerzen mit einem Auferstehungsmotiv erinnerten alle daran, dass die Kirche aus den Lebenden und den Toten besteht. Die gesegneten Lichter wurden abschließend an jede(n) verteilt mit der Einladung, sie am nächsten Tag – dem Allerheiligenfest – zu dem Grab eines Verwandten oder Freundes zu bringen.

Nach der Messe schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Bonifatiushaus (gemäß der 3-G-Regel) an, wozu Nils Becker und Eva Mittrup vom Vorbereitungsteam Cocktails und Naschereien aufgebaut hatten.

 

KirchgängerInnen dachten über das Danken nach

Ostinghausen. Hilfe im Flutgebiet, Hilfe bei der Arbeitsstelle, Nachbarschaftshilfe… Es gibt so viele Momente im Leben, in denen uns Gutes widerfährt und die das Wörtchen DANKE wert sind. Deshalb empfingen auch die MitarbeiterInnen des Messvorbereitungskreises Ostinghausen die Andachtsbesucherinnen Ende Oktober mit einem großen Plakat, auf dem der Begriff in verschiedenen Sprachen stand.

In dem Monat, der jedes Jahr mit dem Erntedankfest beginnt, liegt es gewissermaßen auf der Hand, über das Gute und Schöne im Alltag einmal nachzudenken. Gebete, Lieder, Impulse, biblische Gedanken… Das alles hatte das engagierte (ehrenamtliche!) Vorbereitungsteam liebevoll herausgesucht und zusammengestellt. Mit einer netten, schön verpackten Mitgabe – enthalten war eine Geschichte aus dem Wortgottesdienst – und vielen persönlichen (Gebets)Anregungen wurden die zahlreich erschienenen GottesdienstteilnehmerInnen in den Abend verabschiedet.

Natürlich sagten am Ende viele der Anwesenden auch das besagte Wörtchen Richtung der Vorbereitenden…

 

Ehemaliger Messdiener radelt für den guten Zweck

Ostinghausen. Auf dem Weg bis zum Ende der Welt – so hieße Kap Finistere, wenn man es aus dem Spanischen übersetzt – ist in diesen Tagen Michael Hagenkamp aus Ostinghausen unterwegs. Der 23jährige, der über viele Jahre aktiv in der Ministrantenschar der Pfarrei Heilige Familie auch als Leiter mitwirkte, radelt von seiner Heimat 2700 km lang auf dem Jakobsweg nicht aus reinem Freizeitvergnügen, sondern vor allem aus sozialen Gründen: Für jeden Kilometer (das ist sein Ziel) soll jeweils ein Euro an die Organisation Ärzte ohne Grenzen fließen, die sich in den Krisensituationen der Welt humanitär einsetzt.

Warum Michael Hagenkamp sich ausgerechnet für diese Initiative entschieden hat, sagt er selbst: „Ärzte ohne Grenzen hilft Menschen in Not, Opfern von Katastrophen und von bewaffneten Konflikten. Wenn Epidemien ausbrechen, Naturkatastrophen ganze Landstriche verwüsten oder hunderttausende Menschen vor bewaffneten Konflikten fliehen, sind die Teams von Ärzte ohne Grenzen oft als Erste vor Ort. Denn sie werden immer dort aktiv, wo das Überleben von Kindern und Erwachsenen gefährdet ist. Bei Ärzte ohne Grenzen engagieren sich Tausende humanitäre Helferinnen und Helfer. Sie sind Ärzte, Pfleger und Pflegerinnen, Psychologen, Verwaltungsmitarbeiter und Logistikexpertinnen. Sie helfen all jenen, die dringend Hilfe benötigen, unabhängig von deren ethnischer Herkunft oder politischen und religiösen Überzeugungen.
Ärzte ohne Grenzen finanziert sich fast ausschließlich über private Spenden. Nur so können sie weiterhin unabhängig, unparteiisch und neutral handeln und dort helfen, wo es am dringendsten notwendig ist.“

Am zweiten Oktoberwochenende wurde in der Abendmesse von St. Christophorus ein Brief von ihm vorgelesen, der mit den Worten endete: „Radeln werde ich allein, das Spendenziel erreichen wir nur gemeinsam!“.

Mittlerweile hat der junge Mann das erste Etappenziel – Santiago de Compostela – erreicht (Foto). Wer die „gute Sache“ finanziell unterstützen möchte, kann seinen Beitrag überweisen an IBAN: DE 72 3702 0500 0009 7097 00 (Kontoinhaber: Ärzte ohne Grenzen / Verwendungszweck: Mit dem Rad ans Ende der Welt – Aktion von Michael Hagenkamp). Die Spendenaktion läuft noch bis zum 1. Dezember 2021! Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite seiner Heimatpfarrei unter www.heilige-familie-badsassendorf.de! In den Kirchen von St. Bonifatius (Bad Sassendorf) und St. Christophorus (Ostinghausen) liegen zudem einige Info-Flyer aus.

Info-Flyer ...

Kindergarten versammelte sich zum Erntedank in St. Christophorus

Ostinghausen. Freunde, Familie, Geburtstage, die Gesundheit, die Tiere, die Blumen… Es gab eine Menge an Ideen, die den Mädchen und Jungen in den Sinn kamen, wofür sie im Leben dankbar sind. Anlass dieser Fragerunde war der Erntedankgottesdienst, den sie jetzt als Kita-Gemeinde – nach langer Corona-Pause – wieder in ihrer Pfarrkirche feiern durften. Nachdem alle die Erntekrone, wie in jedem Jahr gestaltet von ehrenamtlichen Frauen aus Ostinghausen, bewundert hatten, fiel ihr Blick auf eine Sonnenblume. Das Schöne an ihr ist die goldene Farbe und die Ausrichtung zur Sonne, für uns oft ein Sinnbild für Jesus. Eine zweite Blume gestalteten sie dann schließlich selbst – mit ihren Einfällen zum Wörtchen DANKE. Mit Gottes Segen und einer kleinen Sonne „für die Hosentasche“ gingen die jungen Christen zurück in ihren Kindergartenalltag.

 

Jugendgottesdienst folgt den Spuren von Franziskus

Bad Sassendorf. Heilige – das klingt nach Menschen, die in einer anderen Welt leben. Können sie uns heute dennoch was sagen? Dieser Frage geht der Jugendgottesdienst am 31. Oktober nach. Beginn ist um 17:00 Uhr an der Bonifatiuskirche. Gemeinsam machen sich dann die 12- bis 18jährigen auf den Weg durch den Kurort, um den Hl. Franz von Assisi kennenzulernen. Deshalb sollte an wettergemäße Kleidung gedacht werden. Der Abschluss ist wieder in der Kirche an der Wilhelmstraße, gemütlich soll es dann noch im Bonifatiushaus ausklingen.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele TeilnehmerInnen! Es ist der zweite besondere Gottesdienst für die junge Generation, der in der Pfarrei Heilige Familie in diesem Jahr angeboten wird. Im Sommer fand bereits eine Messe am Lagerfeuer in Ostinghausen (Foto) statt, die auf eine große Resonanz stieß. Das Angebot ist für alle dieser Altersklasse offen!

 

 

Beeindruckende Pilgerfahrt 2021 auf den Spuren von Veith-Stoß und Riemenschneider durch´s Frankenland.

Coronabedingt hatte sich das Vorbereitungsteam in diesem Jahr entschieden, die Pilgerfahrt in Deutschland stattfinden zu lassen, wo ansonsten auch internationale Ziel auf dem Programm stehen. Sehr bereichert von den Erlebnissen und Eindrücken kehrte die Pilgergruppe nach einer Woche aus dem Frankenland zurück. In Würzburg kam es zur Begegnung mit dem Heiligen Bonifatius und dem Hl. Klilian. Die beeindruckende Residenz, der Dom, die Festung und das Käppele sowie die Barock- und Rokkokogärten in Veitshöchheim waren voller Entdeckungsmöglichkeiten. Weiter ging´s nach Creglingen mit dem Herrgottsaltar und ins mittelalterliche Rothenburg o.d.T. sowie nach Dettwang zum Heilig Kreuz Altar. Die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten mit Riemenschneiders Madonna im Rosenkranz durfte ebenso wenig fehlen, wie der Kaiserdom in Bamberg, die Benediktinerabtei Banz sowie die Basilika 14 Heiligen, wo wir auch dem Hl. Christophorus begegneten. Die Gottesdienste an besonderen Orten, die Gemeinschaft untereinander sowie die hervorragende Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Dr. Jakobs machten die diesjährige Pilger-Fahrt, die die Pfarrei Hl. Familie regelmäßig alle 2 Jahre anbietet, zu einem tollen Erlebnis. Alle freuen sich bereits darauf, 2023 wieder neue Ziele in den Blick zu nehmen. Lassen wir uns überraschen, was das Vorbereitungsteam ins Auge fassen wird.

 

Erstes Treffen „Friedenslicht 2021“

Bad Sassendorf. Ein kleines Licht, das die Welt umkreist… Auch in diesem Jahr erwarten viele Gläubige wieder das Friedenslicht. Entzündet in der Geburtsgrotte in Betlehem nimmt es von dort seinen Weg in die ganze Welt und wird per Flugzeug und Zug in aller Herren Länder verteilt. In Bad Sassendorf wurde es ebenfalls stets von zahlreichen Menschen im Advent begrüßt.

Das Vorbereitungsteam trifft sich zur Vorbereitung der Lichtfeier das erste Mal am 11. Oktober um 18:30 Uhr im Bonifatiushaus. Interessierte, die dazu stoßen möchten, melden sich bitte bei felicitas.hecker@pr-soest.de! Wie bei allen Veranstaltungen in den Pfarrheimen gilt auch hier die 3-G-Regel!

(Das Foto stammt von der Andacht aus dem Advent 2017)