Aus dem Pastoralen Raum Soest

Mitarbeiter gesucht

Bad Sassendorf.Soest. Dass die Veranstaltungsreihe „Frauen gestalten Kirche“ den Nerv der Zeit trifft, wurde auch Anfang August wieder bewiesen. Beim Stationengang am Möhnesee – ausgehend von der Seetreppe über die Brücke zur alten Eiche – fanden sich wieder viele Interessierte zusammen. Sie kamen aus der Gruppe Maria 2.0, den verschiedenen Gemeinden des Pastoralen Raumes Soest, aber auch darüberhinausgehend. Somit ist das Team gewillt, dieses Format auch weiterhin anzubieten. Dazu benötigt es jedoch weiterer Menschen (Frauen, Männer, Queere), die sich aktiv einbringen möchten. Ein Infoabend, der das Projekt näher erläutert und an dem die nächsten Termine abgesprochen werden, findet am 11. August um 19.30h im Pfarrheim Heilig Kreuz (Paradieser Weg / Soest) statt.

Ziel ist es, freiere, ungewohnte Liturgien auszuprobieren, dabei wechselnde Orte und Themen in den Blick zu nehmen – basierend auf den Ideen von Maria 2.0 und Out in Church. Interessierte kreative Menschen sind willkommen wie auch Musiker, die sich ebenfalls eine Mitarbeit vorstellen können. Flyer liegen u.a. in der Bonifatiuskirche aus, nähere Hinweise sind auch dem aktuellen Pfarrbrief und dem Internet (www.heilige-familie-badsassendorf.de) zu entnehmen.

Neue Mitarbeiter für neues Format

Bad Sassendorf.Soest.Möhnesee. Im Mai wurde auf Initiative der Gruppe Maria 2.0 in den katholischen Gemeinden ein neues Format aus der Taufe gehoben: Unter dem Motto „Frauen gestalten Kirche“ gingen vor drei Monaten besondere Gottesdienste an den Start, die offen für alle sein möchten. Diese Veranstaltungen „wandern“ bewusst durch die verschiedenen (Kirch)Orte des Pastoralen Raumes Soest. Anfang Juli machten sie Station in St. Christophorus Ostinghausen (Foto).

Um dieses Angebot weiterhin in der Vielfalt stemmen zu können, bedarf es neuer Mitarbeiter, die sich in die inhaltliche, organisatorische und / oder musikalische Vorbereitung einbringen möchten. Dazu sind alle Interessierten am 11. August um 19.30h in das Pfarrheim Heilig Kreuz (Paradieser Weg, Soest) eingeladen. Die Teilnahme ist unverbindlich und kann zum „Hineinschnuppern“ in das neue Projekt genutzt werden.

Wer sich ein Bild dieser neuen Reihe machen möchte, hat vorher noch die Gelegenheit einen dieser ungewöhnlich gestalteten Gottesdienste zu besuchen. Gottes-Zeit – alte Wörter neu erfahren…: Unter diesem Leitgedanken treffen sich die Teilnehmer am 7.8.2022 in Körbecke. Dieses Mal soll die Feier in Form eines Stationenganges stattfinden. Treffpunkt ist deshalb zunächst um 19 Uhr an der Seetreppe, von da aus geht es weiter in verschiedenen Stationen zur alten Eiche (bekannt durch das Format „Kirche am See“).

Pilger machen sich wieder auf den Weg zur Hl. Ida

Ostinghausen.Herzfeld. Dank – Fürbitte – Krankheit – persönliches Leid – Unfrieden – Anliegen der Kirche…: Das sind einige Gründe, die im Jahre 1862 den Loher Bürger Franz Sperlbaum gnt. Menning zu Loh dazu bewogen haben, die Idawallfahrt ins Leben zu rufen. Diesen Leitgedanken folgten durch die Zeiten hindurch Gläubige aus der St. Christophorusgemeinde und weitere Pilger aus den umliegenden Orten, die übrigens nach wie vor den Weg so gehen, wie ihn der Stifter vorgesehen hatte: Die Route führt die Beter über die Kapelle in Schoneberg nach Hovestadt (wo sie immer durch die Familie von Plettenberg begrüßt werden) zum Zielort Herzfeld.

Am 4. September sind nun wieder alle eingeladen, das Gebet in der Pfarrkirche Ostinghausen um 8:15 Uhr zu beginnen. Wie immer ist die Station in St. Johannes (s. Anhang) besonders gestaltet – in diesem Jahr steht sie unter dem Motto: Da berühren sich Himmel und Erde… (gleichzeitig das Leitwort der gesamten diesjährigen Ida-Woche). Krönender Abschluss des Fußweges ist das Pontifikalamt in der Basilika, zu dem der Münsteraner Bischof Felix Genn erwartet wird. Nach verschiedenen spirituellen Angeboten in der darauffolgenden Woche – Plakate und Flyer hängen und liegen in St. Bonifatius und St. Christophorus aus – schließen die Festtage mit der kleinen Identracht ab. Dazu kann am 10. September Weihbischof em. Hubert Berenbrinker (Paderborn) begrüßt werden: Dieser Gottesdienst beginnt um 17 Uhr in Herzfeld. Bei der kleinen Identracht, die sich daran anschließt, wird auch der Ostinghauser Schrein mitgeführt. Dazu werden wieder Trägerinnen gesucht. Interessierte melden sich bitte im Vorfeld bei Felicitas Hecker unter 02921 / 53614 bzw. per Mail unter felicitas.hecker@pr-soest.de oder im Pfarrbüro unter 02921 / 55150.

Die Fotos entstanden im September 2021!

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Neue Mitglieder im Diözesankomitee

Nach den Sommerferien wird sich das neue Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn konstituieren. Das Diözesankomitee ist die Vertretung der katholischen Laien aus den Pfarrgemeinderäten, Erwachsenen- und Jugendverbänden sowie den Caritasfachverbänden. Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn versteht sich nicht nur als Sprachrohr der Laien im Erzbistum, sondern darüber hinaus auch als Netzwerk, als Forum des Dialogs und Gesprächspartner – für eine lebendige Mitbestimmung und Mitgestaltung von Kirche.

Dabei werden demnächst zwei Frauen aus dem Pastoralen Raum Soest Mitglieder sein. Frau Jutta Ebbert, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Zum Guten Hirten Möhnesee wurde auf einer Wahlversammlung in Werl zur Vertreterin des Dekanates Hellweg gewählt. Frau Mechthild Wohter wurde als Delegierte durch die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände als Vertreterin der kfd gewählt. Beide Frauen sind in unserem Pastoralen Raum hoch engagiert und bringen langjährige Erfahrung aus der Pastoral vor Ort in dieses höchste Laiengremium im Erzbistum Paderborn mit. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei dieser neuen Aufgabe.

Auch bisher war unser Pastoraler Raum in diesem Gremium vertreten. In der ausklingenden Amtszeit war Herr Helmut Josch aus dem ehemaligen Pfarrgemeinderat Heilige Familie Bad Sassendorf Vertreter des Dekanats. Ihm herzlichen Dank für die zurückliegende Arbeit.

Frauen gestalten Kirche „Frech und Wild und Wunderbar“

Ostinghausen. Die dritte „Ausgabe“ dieses besonderen Formates – eine Initiative der Gruppe Maria 2.0 – lädt ein, „das Kind in dir zu entdecken“ – wie es in der Vorankündigung heißt. Mit diesen verheißungsvollen Gedanken laden die Frauen vom Vorbereitungsteam am 3. Juli um 19:00 Uhr in die Christophoruskirche Ostinghausen ein. Gebete – Impulse – Lieder: Eine abwechslungsreiche Mischung erwartet die Teilnehmenden (angesprochen fühlen darf sich jeder Interessierte!!!) am Anfang der Sommerferien. Die Initiatorinnen freuen sich darauf, gemeinsam Farbe in die Kirche zu bringen. So dürfen alle gespannt sein…Im Anschluss gibt es wieder Austausch und Beisammensein!

Neue Beauftragungen zum Beerdigungsdienst

Seit 15 Jahren gibt es im Erzbistum Paderborn die Möglichkeit, dass Laien zum Beerdigungsdienst beauftragt werden. Im Zusammenhang des Rückgangs der Zahlen von Priestern und Diakonen wurde damals diese Entscheidung getroffen, um weiterhin diese wichtige seelsorgliche Aufgabe gut ausfüllen zu können. Für den Pastoralen Raum Soest wurden nun nach entsprechenden Fortbildungen drei Frauen und Männer neu von Erzbischof Becker für den Beerdigungsdienst beauftragt: Frau Martina Neuhaus und die Herren Hubertus Feldmann und Michael Klagges. Zusammen mit Felicitas Hecker und Sonja Rudolph, die diesen Dienst schon seit einigen Jahren wahrnehmen, werden nun fünf der Gemeindereferentinnen und -referenten die Menschen auf diesen Weg der Verabschiedung von geliebten Menschen begleiten und die Verstorbenen beerdigen. Hubertus Feldmann wird diese Aufgabe auch im Ruhestand, dann als Gemeindemitglied mit Beauftragung ausüben.

Alle fünf werden neben den Priestern und Diakonen in allen sechs katholischen Pfarreien von Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest die Beerdigungen durchführen. Zur Freude von Propst Röttger gehen alle mit viel innerem Engagement in diese neue Aufgabe.

Frauen-Kirche dachte über Prophetinnen gestern und heute nach

Wamel.Soest.Bad Sassendorf. Das Banner von Maria 2.0 wies den Interessierten schon vor dem Gotteshaus in Wamel den Weg: Mit Beginn des Monats Mai gab es ein neues Angebot – die Frauen-Kirche. Ziel des Projektes ist es, eine „Gotteszeit“ anzubieten mit neuen Formen, unterschiedlichen Impulsen an wechselnden Orten in den Gemeinden nördlich und südlich des Haarstranges. Prophetin war beim ersten Mal das Stichwort. Mit Öl wurden die Anwesenden – über 30 Personen waren der Einladung gefolgt – vom Vorbereitungskreis begrüßt: Anstößig – hallte es dann durch den Kirchenraum. Öl zu verteilen, das kostbar und im Moment doch so teuer ist…

Ausgehend von der biblischen Salbungsgeschichte wurden die Kirchbesucher eingeladen, darüber nachzudenken, dass auch sie bei der Taufe gesalbt wurden und damit einen Auftrag haben, die christliche Botschaft weiterzutragen. Engagiert als Katechetin, musikalische Begleitung von Gottesdiensten, tätig in der Flüchtlingshilfe, Mitglied des Teams „Kirche am See“… Verschiedenste Talente wurden im Kirchenraum sichtbar und hörbar gemacht. Passend dazu war der Ort der Frauen-Kirche gewählt: Das Gotteshaus in Wamel trägt den Namen Elisabeth, die heilige Landesgräfin von Thüringen (deren Statue in violettes Licht gehüllt worden war) hat durch oft kleine Zeichen – wie das Teilen des Brotes – eine prophetische Wirkung über die Jahrhunderte hinweg.

Noch ein weiteres Anliegen hatte das neue Format: Offen für alle… Im Zeichen des Regenbogens wurden deshalb in Stille Kerzen für persönliche und gesellschaftliche Fürbitten angezündet. Im Anschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Stehen, wo bereits die nächste Frauen-Kirche angekündigt wurde. Sie findet am 6. Juni (Pfingstmontag) in Heilig Kreuz (Paradieser Weg / Soest) statt und startet ebenfalls um 19 Uhr. Wer Interesse an der Vorbereitung hat, ist eingeladen, am 19. Mai um 18.30 Uhr zum Donnerstagsgebet (ebenfalls in Heilig Kreuz) zu kommen, im Anschluss daran findet das Planungstreffen statt.

Maria 2.0 lädt ein zum Abend mit Bernd Mönkebüscher

Soest. Bad Sassendorf. Am 12. Mai begrüßt die Gruppe Maria 2.0 einen Gast aus Hamm. Um 18:30 Uhr findet in der Heilig Kreuz Kirche Soest eine Diskussion mit Pfarrer Bernd Mönkebüscher zum Thema „Auf dem Weg zu einer wertschätzenden Sexualmoral! Leben in Beziehung innerhalb der Katholischen Kirche“ statt.

Die Veranstaltung wird nach den geltenden Corona Regeln durchgeführt. Alle Interessierten aus dem Pastoralen Raum Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf sind willkommen.

Startschuss für die Frauenkirche im Pastoralen Raum Soest

Möhnesee.Soest.Bad Sassendorf. Ein neues Projekt geht im Mai an den Start: Am 1. Mai feiern wir die erste Frauen-Kirche. Um 19.00 Uhr öffnen sich dazu die Tore der Elisabethkirche in Wamel. „Auch du bist eine Prophetin“ lautet dabei der verheißungsvolle Titel. Eingeladen dürfen sich alle Interessierte fühlen, die Kirche mal anders erleben wollen. Einmal im Monat soll es dieses neue Format in den katholischen Gemeinden von Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf ab jetzt geben, der Austragungsort geht deshalb „reihum“. Der Vorbereitungskreis (ehren- und hauptamtliche Frauen aus verschiedenen Orten) freut sich über viele Teilnehmer. Für die weiteren Frauen-Kirchen dürfen sich zudem an dem Abend gerne weitere Mitstreiter melden.

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Frauenkirche – Eine Einladung an alle, die neue Formen suchen …

Soest.Bad Sassendorf.Möhnesee. Im Pastoralen Raum Soest hat sich eine Gruppe gefunden, die das neue Projekt „Frauenkirche“ auf den Weg bringen möchte. Ein erster Termin ist bereits gefunden, dazu gilt die Einladung am 1. Mai an den Möhnesee. Die Einladung findet sich hier. Auch werden für das Projekt weitere MitstreiterInnen gesucht. Für den Bereich Bad Sassendorf ist bislang Felicitas Hecker Ansprechpartnerin (Tel.: 02921 / 54614 oder felicitas.hecker@pr-soest.de).

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Neue Frauenkirche im Pastoralen Raum Soest

Bad Sassendorf.Soest.Möhnesee. Ein neues Gottesdienstformat soll es in den Gemeinden Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf geben. Mit einer Frauen-Kirche gibt es ein Angebot, das sich (nicht nur) an Frauen richtet. Interesssierte sind zur Mitarbeit aufgerufen. Ein erstes Infotreffen findet am Dienstag, 5. April, um 20 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz (Paradieser Weg / Soest) statt. Willkommen dürfen sich dabei alle fühlen, die inhaltlich oder / und musikalisch mitgestalten möchten. Im Aufruf heißt es: „Wichtig ist uns eine kreative Vielfalt und bunte Mischung, so dass die Frauenkirche im Pastoralen Raum Soest nicht nur bei einigen wenigen liegt, sondern von vielen mitgetragen wird.“

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Projektgruppe „Sakramentenpastoral“ in Soest-Möhnesee-Bad Sassendorf

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Im Rahmen des Meilensteines – der Großveranstaltung in St. Patrokli Anfang März – kamen Gläubige aus dem ganzen Pastoralen Raum zusammen, um wichtige Themen in den Blick zu nehmen. Die vielfältige Themenpalette reichte von Spiritualität über Trauer zum Ehrenamt u.v.m. An vierzehn verschiedenen Stellwänden konnten die Menschen im Dom zusammenkommen, sich austauschen und erste Ideen anpinnen. Daran soll bei den weiteren Überlegungen angeknüpft werden.

Für das Thema „Sakramentenpastoral“ dürfen sich dazu gerne weitere MitstreiterInnen melden. Nähere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link!

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"Wir haben einen Traum“ – Maria 2.0 gestaltete Gottesdienst

Gemeinsam auf dem Weg bleiben –

Maria 2.0 gestaltete Gottesdienst

Soest. Einmal im Monat brennt ein Feuer in der Albertus-Magnus-Kirche – äußeres Symbol für eine besondere Gottesdienstreihe, die innovativ und kreativ den Glauben erschließen will. Im Februar war es dann tatsächlich auch ein heißes Eisen, das dabei angefasst wurde. Die Gruppe Maria 2.0 mit Gemeindemitgliedern aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf zeichnete dieses Mal inhaltlich verantwortlich. „Wir haben einen Traum“ – in Anlehnung an das berühmte Zitat von Martin Luther King – war die Überschrift zu einer Eucharistiefeier, zu der sich viele Gläubige aus dem ganzen Pastoralen Raum auf den Weg in den Soester Osten machten. Vertreterinnen der Gruppe nutzten gemeinsam mit Zelebrant Pater Cornelius die Chance, den lokalen Werdegang der Gruppe vorzustellen. Dabei bezogen sie sich auf das sonntägliche Evangelium:

Bei der Feindesliebe kommt der Gedanke zum Tragen, verschiedene Richtungen gelten und nebeneinander stehen zu lassen, jeweils der anderen Seite das Gehör zu schenken. Gemeinsam auf dem Weg zu bleiben… Das war ein Fazit der drei GesprächsteilnehmerInnen, die zusammen den Mittelgang der Albertus Magnus Kirche durchschritten. Bereichert wurden die inhaltlichen Gedanken durch die Sauerländer Musiker der Gruppe JAU.

Am 19. März wird in dieser Saison zum letzten Mal das Feuer entzündet. Die Messfeier wird von Jugendleitern und Vikar Michael Stiehler gestaltet. Für die Musik wird dabei Sin Palabras vor Ort sein, die Musikband aus Bad Sassendorf. Beginn in der Kirche im Tabrock ist wie gewohnt um 18.30 Uhr.

 

"Wir haben einen Traum“ – Maria 2.0 gestaltet die nächste Kirche mit Feuer

Soest. Am 19. Februar gilt allen Interessierten die Einladung zur Teilnahme zu einem besonderen Gottesdienst: Die Kirche mit Feuer wird wieder in St. Albertus Magnus (Im Tabrock) gefeiert. Bei diesem Mal wirken Mitglieder der Gruppe Maria 2.0 mit. Seit knapp drei Jahren gibt es eine Ortsgruppe in Soest, die bereits verschiedene Treffen und Veranstaltungen initiiert hat, dabei nach wie vor für neue Mitglieder und Interessierte offen ist.

Welche Träume stehen im Mittelpunkt? Darum wird es in der Messe – zelebriert von Pater Cornelius aus dem Pastoralteam Soest – gehen, in der die KirchbesucherInnen auch etwas vom Werdegang der Bewegung, in Verknüpfung mit dem Tagesevangelium, erfahren werden. Für eine ansprechende musikalische Gestaltung konnte die Musikband JAU (Sauerland) gewonnen werden.

Wie üblich beginnt die Vorabendmesse um 18:30 Uhr.

 


Reger Austausch zu den Sakramenten über Gemeindegrenzen hinweg

Soest. Die sieben Sakramente gehören zum „Kerngeschäft“ im pastoralen Alltag. Vermutlich zog deshalb dieses Thema viele interessierte KatholikInnen an. Zum Themenabend unter dem Stichwort füllte sich jedenfalls rasch das Pfarrheim von St. Bruno mit Gläubigen aus den verschiedenen Orten des Pastoralen Raumes Soest, die spürbar Lust daran hatten, sich über die Sakramentenvorbereitung intensiv und differenziert auszutauschen.

Willkommen geheißen wurden sie dabei in der Mitte des Stuhlkreises von verschiedenen Symbolen wie z.B. Flammen (Firmung), Scherben (Beichte), Hostienschale (Eucharistie), Hochzeitskerze (Ehe) und Chrisam (Krankensalbung), die bereits verdeutlichten, dass in den Sakramenten die Vielfalt des Lebens in seinen Höhen und Tiefen gefeiert wird. Am Bild der Ähre zeigte Hubertus Feldmann (Gemeindereferent) auf, wie Gottes Heil vor allem an den Knotenpunkten des Lebens erfahrbar werden sollte: Ohne diese Knotenpunkte hat eine Ähre keinen Halt, könnte nicht wachsen, würde eingehen. Den biblischen Bezug zum Galaterbrief skizzierte daraufhin kurz seine Kollegin Felicitas Hecker. In der Bibelstelle wurde den Anwesenden verdeutlicht, wie bereits Paulus in der frühen Kirchengeschichte alle ChristInnen in die Verantwortung für die Glaubensweitergabe nahm – unabhängig von Bildung, Herkunft oder Geschlecht.

Es war eine gute Überleitung zum Hauptteil des Abends, bei dem fünf Plakate zum Schreibgespräch einluden, worauf sich die 30 TeilnehmerInnen gut einlassen konnten. Bei der Methode wurde sofort erkennbar, wie wichtig das Thema allen war, denn lebhafte Gespräche ergänzten die Kommentare auf dem Papier. Im darauffolgenden Plenum setzte sich der rege Austausch fort. Dabei konnten zudem Anregungen aus dem Generalvikariat einfließen, denn aus Paderborn hatte sich Klemens Reith zu der Veranstaltung auf dem Weg gemacht, zuständig für die Thematik auf Bistumsebene.

Welche Möglichkeiten gilt es in der Vorbereitung und Feier der Sakramente auszuschöpfen, wenn (hauptamtliches) Personal weniger wird? Auf diese nicht leichte Ausgangsfrage hin entwickelten die TeilnehmerInnen des Abends bereits erste Ideen. Einigkeit herrschte darin, Glaube stärker erlebbar werden zu lassen, neue Wege zu gehen, begeisterte Christen mit ins Boot zu holen und offen zu sein für die Menschen, die die Sakramente empfangen möchten.

Der Abend gehörte in die Reihe des Themenparcours, der seit Herbst Menschen aus Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf zu wichtigen Themen des Glaubens miteinander ins Gespräch bringen möchte. Interessierte seien auf die nächste Veranstaltung hingewiesen: Am 8. Februar geht es im Pfarrheim St. Bonifatius (Wilhelmstraße 21 / Bad Sassendorf) um 18 Uhr um Digitalisierung. Einen Überblick über alle Veranstaltungen des Themenparcours liefert der Flyer, der sich in allen Schriftenständen der katholischen Kirchen im Pastoralen Raum Soest findet und zusätzlich auf der Homepage (www.pr-soest.de) zum Download zur Verfügung steht.

 

Prävention im Pastoralen Raum

„Augen auf: hinsehen und schützen“, so lautet der Kerngedanke der Missbrauchsprävention im Erzbistum Paderborn. Missbrauch ist ein Thema, das Teil von Kirche ist. Für viele in der öffentlichen Wahrnehmung ist Kirche nahezu darauf reduziert. Doch die Menschen unserer Gemeinden wissen, dass Kirche mehr ist als das. Kirche ist Gemeinschaft, Glaubenserfahrungen teilen, eine Gottesbeziehung leben und vieles mehr. Deshalb wollen wir uns im Pastoralen Raum Soest mit vereinten Kräften der Prävention von Missbrauch annehmen. Unsere Gemeinden sollen weiterhin ein Ort für die Kinder- und Jugendlichen sein, an dem sie viel Gutes erfahren und sich nicht nur sicher fühlen, sondern es auch wirklich sind! So heißt es natürlich auch bei uns: „Augen auf: hinsehen und schützen“. Dazu ist zum Ende des Jahres 2021 ein Arbeitskreis Prävention an den Start gegangen, der in diesem Jahr 2022 verstärkt in die inhaltliche Arbeit einsteigt. Teilnehmer des Arbeitskreises sind: Marc-Oliver Stiewe (PR-Soest-Verwaltungsleitung), Michael Stiehler (PR-Soest-Präventionsfachkraft), Hubertus Feldmann (PR-Soest-Präventionsfachkraft), Tessa Räker (Heilig Kreuz), Julia Radine (Heilig Kreuz), Katharina Koch (St. Albertus Magnus), Sabine Düser (Prozessbegleiterin), Regina Pater (St. Patrokli), Katrin Kokenkemper (St. Patrokli), Christoph Schlünder (St. Bruno), Dorothee Topp (St. Patrokli-Präventionsfachkraft in Welver), Theresa Tusch (Heilige Familie).

Wir bitten Sie, den Arbeitskreis bei seiner Arbeit wohlwollend zu unterstützen und das Thema Prävention in engem Rhythmus regelmäßig bei Ihren Sitzungen zu bedenken und wach zu halten. Sprechen Sie gerne das Thema Prävention in Ihren Gruppierungen an, damit wir eine Kultur der Achtsamkeit überall in unserem Gemeindeleben etablieren können!

Für Fragen stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte gerne zur Verfügung.

 

Christen beider Konfessionen zum Austausch eingeladen

Möhnesee.Soest.Bad Sassendorf. „Die Zeiten, in denen man sich argwöhnisch gegenüberstand, die sind längst Vergangenheit! Gott sei Dank…“ – Darin war sich das Team „Ökumene“, das sich im November im Pfarrhaus Völlinghausen getroffen hatte, sofort einig. Aber wo können wir das gute Miteinander noch intensivieren? Der Kreis aus Haupt- und Ehrenamtlichen beider Kirchen lädt in diesem Sinne zum Austausch-Abend am 30. November ein. Begonnen werden soll mit dem, was Katholiken und Lutheraner verbindet: Taufe und Abendmahl. In meditativer Weise werden zunächst in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche in Völlinghausen (19.30h) die Symbole vorgestellt, die bei der Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft eine Rolle spielen. Gemeinsam zieht die Gruppe dann zur katholischen Kirche St. Luzia „nebenan“, um sich dort dem Abendmahl zu widmen. Im Anschluss hofft das Vorbereitungsteam auf einen regen Austausch über die Ökumene vor Ort.

Die Veranstaltung gehört in die Reihe des Themen-Parcours des Pastoralen Raumes Soest, in der zukunftsorientierte Projekte in der Pastoral vorgestellt und vor allem neu angedacht werden sollen. Wie bei jedem der Abende sind alle Interessierten willkommen, Haupt- und Ehrenamtliche, alle Gemeindemitglieder sowie überhaupt jeder Mitbürger, der für kirchliche Fragestellungen offen ist. Der Flyer, der eine Übersicht über alle Angebote im Rahmen dieses Themen-Parcours bietet, steht auch unter www.pr-soest.de zum Download bereit.

Die InitiatorInnen weisen noch einmal explizit darauf hin, dass alle BesucherInnen an den Nachweis zu den 3G-Regeln denken.

LichtZeit

15 Minuten an der Krippe im Patroklidom immer montags bis donnerstags um 17:00 Uhr in den ersten drei Adventswochen!

Bereits zum dritten Mal startet, in ökumenischer Verbundenheit, in diesem Jahr die LichtZeit im Advent. Nachdem im vergangenen Jahr ein Onlineformat gewählt wurde, laden Pastorin Leona Holler und Gemeindereferentin Martina Neuhaus in diesem Jahr wieder zur LichtZeit in Präsenz in den  Patroklidom ein. Unterstützt werden Sie dabei von unterschiedlichen Musikerinnen und Musikern, die vertraute Adventslieder und anderen musikalische Stücke zum Klingen bringen.

Die LichtZeit ist eine Einladung. Einfach nur da zu sein. Sich entführen zu lassen und einzutauchen in Gedichte und Geschichten, die vom Licht, vom Leben, vom nach Innen lauschen und vielem mehr erzählen. Gedanken und Töne für die Seele, die leuchten wollen.

Mit Abstand und Maske sich einen Platz an der Krippe oder einem anderen Orten im Dom zu suchen und gemeinsame Licht und Zeit zu teilen.

Selbstverständlich werden auch bei der LichtZeit tagesaktuelle Coronaentwicklungen berücksichtig und bei Bedarf angepasst.

 

LichtZeit

15 Minuten an der Krippe im Patroklidom

In den ersten drei Adventswochen immer montags bis donnerstags jeweils um 17.00h sind Sie herzlich eingeladen, den Trubel der Vorweihnachtszeit zu unterbrechen

  • sich von Adventslichtern verzaubern lassen
  • einfach nur da sein
  • den Trubel der Vorweihnachtszeit unterbrechen
  • vertrauter und anderer Adventsmusik lauschen
  • eintauchen in Geschichten und Gedichte, die vom Licht, vom Leben u.v.m. erzählen

Mit Abstand und Maske sich einen Platz an der Krippe oder einem anderen Orten im Dom suchen und (trotzdem) gemeinsame LichtZeit zu erfahren und zu teilen.

Bei Veränderungen gelten selbstverständlich die jeweils tagesaktuellen Coronaregeln.

 

Themen-Parcours zu Zukunftsfragen des kirchlichen Lebens

Seit zwei Jahren sind wir in den katholischen Gemeinden im Bereich Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest unterwegs, Überlegungen für die Gestalt des kirchlichen Lebens anzustellen. Dieser Pastorale Prozess, der in einer Pastoralvereinbarung mit Leitgedanken für unser Handeln münden soll, war durch Corona streckenweise ziemlich holprig. Vor den Sommerferien haben die Pfarrgemeinderäte zusammen mit dem Pastoralteam und der Steuerungsgruppe verschiedenen Themen herausgearbeitet, die für uns in unserem Tun als Christinnen und Christen wichtig erscheinen. Zu diesen Themen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Dabei sollen vor allem drei Fragen beleuchtet werden:

  • Was hat dieses Thema mit unserem Auftrag aus dem Evangelium zu tun?
  • Was bedeutet der Zugang zu diesem Thema heute unter den aktuellen Bedingungen von Gesellschaft/Kultur/Lebensstil, die anders sind als vor 20 Jahren?
  • Warum ist das Thema für mich persönlich und für uns als Kirche/ Pastoraler Raum wichtig?

Die Ergebnisse dieser Treffen sollen dann bei einer größeren Veranstaltung am 5. März 2022, einem sogenannten Meilenstein, vorgestellt und ergänzt werden. Das heißt, es können durchaus noch Themen dazukommen, die sich im Laufe der nächsten Monate als bedeutsam herausstellen. Die aktuelle Themenliste ist nicht abgeschlossen, sondern für Ergänzungen offen.

Die Übersicht dieses Themen-Parcours finden Sie in den Faltblättern in den Kirchen und digital auf unseren Internet-Seiten. Der erste Themen-Abend zur „Trauerpastoral“ hat in dieser Woche stattgefunden. Hier die nächsten Termine: Am Samstag, 13.11. zur Marktzeit vor dem Dom wird das Thema „Zielgruppenpastoral“ aufgegriffen. Am Sonntag, 21.11. nach der Messe in St. Bruno das Thema „Liturgie“. Am 30.11. an der evangelischen Kirche in Völlinghausen das Thema „Ökumene“. Herzliche Einladung!

Flyer mit weiteren Informationen...

„Zu den Menschen gehen…“ – Haupt- und Ehrenamtliche stellten sich der Diskussion auf dem Markt

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Besuche im Neubaugebiet? Glückwünsche bei 18jähren? Präsenz auf Sportveranstaltungen? Seelsorge im Bus? Gesprächsangebote auf dem Friedhof?... Was möchten eigentlich Menschen von der Kirche? Welche Erwartungen haben sie? Gibt es Möglichkeiten, Orte, Räume, wo sie sich selbst einbringen könnten? Mit diesen offenen Fragen waren Pastor Ludger Eilebrecht, Jutta Ebbert (PGR Möhnesee) und Felicitas Hecker (Gemeindereferentin in Bad Sassendorf) dahin gegangen, wo die Menschen sind. D.h. sie waren einmal nicht im Kirchenraum oder Pfarrheim zu finden, sondern traten bewusst aus den Mauern heraus. Platziert hatten sie sich vor den Soester Dom am Markttag Mitte November. Zufällig in direkter Nachbarschaft von Fischstand und Brotwagen, was ein fast biblisches Ambiente bot – wie Pastor Eilebrecht augenzwinkernd in seiner Begrüßung bemerkte. Die drei VertreterInnen luden dann ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Erfahrung, dass die Menschen oft nicht mehr ein Gotteshaus betreten und kirchliche Angebote wahrnehmen, motivierte dazu, vor die Türen zu gehen –gemäß dem Gedanken: Kirche geht aus sich heraus. Einzelne ließen sich auf dieses Angebot ein und konnten durch Klebepunkte und eigene Ideen anmerken, in welchem Bereich / an welchem Ort / für welche Zielgruppe sich die Kirche in ihren Augen mehr öffnen sollte.

Die Veranstaltung, die den Namen Zielgruppen-Pastoral trug, griff dabei eine Szene aus der Apostelgeschichte auf, in der bereits von Paulus berichtet wurde, dass er einerseits in den Synagogen predigte, aber auch für Christus auf dem Marktplatz warb (Apg 17,17). Und so stellen sich derzeit viele ehren- und hauptamtliche VertreterInnen im Pastoralen Raum Soest – Möhnesee – Bad Sassendorf die Frage: Welche Menschen sprechen wir heute wie an? Der Vormittag Mitte November auf dem Markt gehört in eine Veranstaltungsreihe, zu der in den kommenden Monaten interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger der drei Kommunen herzlich eingeladen sind. Unter der Überschrift „Themen-Parcours zu Zukunftsfragen des kirchlichen Lebens“ reihen sich bis März ganz unterschiedliche Angebote aneinander, die alle zum Verweilen, Bedenken, der persönlichen Bereicherung in der Nachfolge Christi (wie es Propst Dietmar Röttger im Vorwort formulierte) einladen. Inhaltlich geht es um die ganze Bandbreite pastoralen Handelns wie Jugendarbeit, Ökumene, Trauer, Synodaler Weg, Spiritualität u.v.m. Die Flyer liegen in den Kirchen des Pastoralen Raumes aus!

 

Romfahrt 2022

Im kommenden Jahr wird sich eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus verschiedenen Gemeinden unseres Pastoralen Raumes auf eine spannende Reise nach Rom aufmachen.

Ziel dieser Fahrt ist es die jungen Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, Austausch und Vernetzung zu ermöglichen und unvergessliche Erfahrungen in der "ewigen Stadt" und mit dem Glauben zu bereiten.

Begleitet wird die Jugendfahrt "Rom 2022" von Vikar Michael Stiehler, der diese mit einem Team von jungen Erwachsenen vorbereitet.

Im Vorfeld wird die Reisegruppe einige Aktionen veranstalten, um die Fahrt finanzieren zu können. Doch ist sie auch auf Ihre Spenden angewiesen. Daher würden sich die Jugendlichen sehr über Ihre Unterstützung freuen!

Spendenkonto:

PR-Soest_Projekte-Konto
Sparkasse 06254
DE19414500750000006254

Bitte den Verwendungszweck "Rom 2022" angeben.

Herzlichen Dank für die Spenden!

Die Gruppe wird in kleinen Chalets auf einem Campingplatz untergebracht sein und auch dort steht das Miteinander im Vordergrund, denn einige der Mahlzeiten werden selbst gekocht.

Weitere Informationen finden Sie auch der Homepage der Romfahrt 2022. Scannen Sie einfach den QR-Code, oder klicken Sie auf dem Link zur Homepage.