Aus dem Pastoralen Raum Soest

Pfarrgemeinderat öffnete Türen und Herzen der GottesdienstbesucherInnen

Ostinghausen. „Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern…“ – Mit diesen Wörtern stimmten die Musiker von Sinpalabras am letzten Feriensonntag auf den besonderen Open-Air-Gottesdienst ein. Und entsprechend erfreut war auch Zelebrant Ludger Eilebrecht, dass sich dieses Motto bewahrheitete…: Hatten sich doch tatsächlich ca. 400 Gläubige auf den Weg zum Haus Düsse gemacht, um diese Messe gemeinsam zu feiern. Die Kirche am See gastierte erstmalig am Ortsrand von Ostinghausen. Dem Aufruf „Lasst uns TÜR-Öffner sein“ waren Gläubige aus dem ganzen Pastoralen Raum Soest und darüber hinaus gefolgt.

Im Predigtspiel stand die PGR-Vorsitzende Marie-Theres Klösener allerdings zunächst mal vor einer verschlossenen Tür. Angst, Neid und Streit versperrten ihr den Weg. Auch Pastor Eilebrecht vermochte es nicht, das Tor zu öffnen. Erst mit Hilfe von vier Schlüsseln vom PGR (Eva Mittrup), dem Familiengottesdienstkreis (Nicole Adrian), der kfd (Martina Junglas) und den Messdienern (Pia Böhmer), die stellvertretend für die vielen Einzelnen und Gruppierungen in der Pfarrei, aber auch im ganzen Pastoralen Raum standen, konnte der Eingang freigemacht werden. Der Geistliche rief am Ende des Predigtspiels auf, dass jeder der GottesdienstbesucherInnen einmal überlegen solle, welchen Schlüssel er den in seinen Händen hält – zum Öffnen von Türen und Herzen in der Kirche. Ergänzt wurden diese Gedanken durch die Fürbitten von Simone Brockhausen, die die Hoffnung zum Ausdruck brachten, dass Menschen, die in Streit, Neid und Angst leben, die richtigen Lebensschlüssel finden mögen. Die Mädchen und Jungen stellten – gemäß der Tradition der Kirche am See – zu jedem Wunsch eine Kerze an den Altar. Damit auch alle Gläubigen diese Anregungen nicht vergessen, gab es als Mitgabe einen kleinen Schlüssel.

Nach der gelungenen Premiere auf Haus Düsse dankte Pastor Eilebrecht allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern (u.a. dem Team der Kirche am See, den Musikern, den Küstern und dem Pfarrgemeinderat) für ihre Unterstützung, bevor alle Gläubigen den Nachhauseweg antraten, um den restlichen Sonnentag noch zu genießen. Neben den guten Inhalten spielte aber sicherlich auch die schöne Kulisse von Haus Düsse (ein herzlicher Dank an die Mitarbeiter) eine große Rolle. Deshalb sei bereits auf den 15. September verwiesen. An diesem Sonntagnachmittag (17h) findet der letzte ImPuls der Zeit an gleicher Stelle statt. Gemäß dem Leitwort „Unterwegs mit Christus“ tragen die Musiker von JAU passende Lieder vor!

 

ImPuls der Zeit: Letzte Veranstaltung ist „unterwegs mit Christus“

Ostinghausen.Soest.Möhnesee. Ein letztes Mal im Spätsommer 2019 laden die Initiatoren der ImPuls-Reihe im Pastoralen Raum Soest interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der näheren und weiteren Umgebung ein, sich eine kleine Auszeit am Sonntag Nachmittag zu nehmen. Am 15. September gilt allen im Innenhof von Haus Düsse ein herzliches Willkommen. Unter dem Leitwort „Unterwegs mit Christus – damals und heute“ präsentieren dort ab 17h die Mitglieder der Gruppe JAU, die aus Soest und dem Hochsauerland kommen, ihre Stücke, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.

Ergänzt wird das musikalische Programm durch Texte unterschiedlicher Couleur, vorgetragen von Felicitas Hecker (Gemeindereferentin aus Bad Sassendorf). Gebete, biblische Impulse, Betrachtungen laden zum Nachdenken und Besinnen ein. Mit Gottes Segen werden die Zuhörerinnen und Zuhörer nach ca. 60 Minuten Programm entlassen, bis es hoffentlich heißt: Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

„Lebenswege“ bildeten den Mittelpunkt vom zweiten ImPuls

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Mal nachdenklich, mal fröhlich, mal schwungvoll, mal besinnlich…: Ganz unterschiedliche Stücke präsentierten Corinna Kickelbick und Marc Herting beim zweiten ImPuls, zu dem wieder die Gemeindemitglieder des Pastoralen Raumes und Musikliebhaber der Region willkommen waren. Im Museum Wilhelm Morgner begrüßte zunächst Annette Haumer vom Vorbereitungsteam, bevor das erste Stück erklang. „Zeit mit Gott verbringen…“ – Diese Liedzeile in der Eröffnung brachte es gut auf den Punkt, worum es den Initiatoren der Reihe eigentlich geht: Eine Stunde für sich zu haben, Lieder zum Zuhören und Mitsingen, die Seele baumeln zu lassen und dabei eben vielleicht auch Gott zu erfahren! Neben den musikalischen Highlights verstand es Sigrid Kemper passende Texte einzustreuen. Dabei reichte ihr Repertoire von der Bibel (Emmauserzählung) über Märchen bis hin zu einem Auszug des Kinderbuches Momo (Michael Ende).

Annette Haumer hatte bereits in ihrer Einleitung darauf hingewiesen, dass für die Reihe ungewöhnliche Veranstaltungsorte im Vorfeld ausgewählt worden waren. Darauf gingen dieses Mal die Musiker in besonderer Weise ein. Wilhelm Morgner hinterlässt als letztes Kunstwerk einen Kreuzweg, somit wurde dieses Thema auch in einem Lied ganz bewusst aufgegriffen. „Lebenswege – die Kunst zu leben…“ hatte das Trio den Nachmittag überschrieben. Und wie das Leben so spielt, gab es Musik & Texte, die ein Schmunzeln hervorriefen genauso wie Beiträge, die eher nachdenklich stimmten. Bei so einem abwechslungsreichen Programm endete natürlich das kurzweilige Stündchen mit einer Zugabe. Vor allem die Kombination von Wort und Gesang sowie die Vielfalt der Darbietungen kam bei den ZuhörerInnen sehr gut an. Man kann sagen, das Trio ging im besten Wortsinne bei ihrer Vorstellung „My Way“ (was natürlich auch zu Gehör gebracht wurde…).

Bevor die TeilnehmerInnen mit einem Segenslied verabschiedet wurden, kam noch die Einladung zum dritten ImPuls: Dieses Mal geht es an das Südufer des Möhnesees. Die Hammer Gruppe „Yanomami“ – bekannt von der Gestaltung von Gottesdiensten bei der Kirche am See und in der Pfarrei Heilige Familie – spielt am 16. Juni auf in Neuhaus (bei guter Witterung vor oder in der Marienkapelle). Ich sing dir mein Lied… lautet dann die Überschrift des sicherlich ebenfalls besonderen Nachmittages.

 

72 Stunden -  Uns schickt der Himmel

Sassendorfer und Soester Kinder gingen Hand in Hand

Soest.Bad Sassendorf. Die Gestaltung von Seedbombs, Besuch & Begegnung im Altenheim, die Beschäftigung mit den Stolpersteinen, Kleidertauschbörse, der Besuch der Moschee, Umweltschutz, Waffeln für den guten Zweck…: Bei so vielen tollen Angeboten war die Entscheidung ganz schön schwer. Über 30 Kinder und Jugendliche zeigten in diesen verschiedenen Projekten rund um St. Patrokli, dass sie sozial sind, dass sie an die Zukunft denken, dass sie anpacken konnten. Neben dem Engagement blieb aber auch Zeit für Spaß und Kennenlernen. Es ist schön, dass sich die jüngeren Gemeindemitglieder so einsetzen. Das war aber nur möglich, weil eine große Leiterrunde, alles organisierte und begleitete. HERZLICHEN DANK!!!