Aus dem Pastoralen Raum Soest

Kirchenschiff stach in (den Möhne)See – ein Bericht über die Saisoneröffnung der Kirche am See

Körbecke. Die 10. Saison wurde am ersten Maiwochenende eröffnet. Und direkt zum Startpunkt – der aufgrund der Corona-Situation in der Pfarrkirche St. Pankratius gesetzt, aber gleichzeitig live gestreamt wurde – konnte Pastor Ludger Eilebrecht einen besonderen Gast willkommen heißen. Aus Paderborn war Nadine Mersch gekommen. Sie ist nicht nur Vorsitzende des Diözesankomitees, sondern gleichzeitig nimmt sie am Synodalen Weg teil. Als Mitglied des Forums Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft konnte sie deshalb als „Augenzeugin“ aktuell und hautnah berichten. Doch zunächst trat jemand anderes auf: Jonas (Fehling), der Weinbauer, blickte nachdenklich auf seinen Weinstock: Soll ich die Rebe abschneiden? Soll ich noch einmal nachgießen? Ist alles verdorrt?... Damit führte er die BesucherInnen im Kirchenraum und an den Bildschirmen schon in das Thema des Tagesevangeliums ein, in dem Johannes das Bild des Weinstockes ausdeutet. Nach der biblischen Lesung erfolgte dann eine Dialogpredigt: Jutta Ebbert (vom Team „Kirche am See“), Pastor Ludger Eilebrecht und Gemeindereferen-tin Felicitas Hecker sinnierten über die Frage, wo / ob man der kirchlichen Tradition folgt oder Neues wagt…, also wie die Reben, die die Verbindung zum Weinstock halten, aber auch als eigenständige Früchte lebendig bleiben (um im Bild des Evangelisten zu bleiben). Einwürfe kamen dazu stets passend von Nadine Mersch, die als Teilnehmerin des Synodalen Weges Erfahrungen, Ideen und Erkenntnisse einbringen konnte. Aber auch sie konnte viel aus dem Gespräch mitnehmen, denn es ist wichtig, dass bei dem Reformprozess Kirchenbasis und die synodalen Foren (Anmerkungen aus dem Publikum konnte sie direkt schon im Gottesdienst aufgreifen) im Austausch bleiben – so ihr Standpunkt. Deshalb können auf der Homepage www.kircheamsee.de weitere Fragen an sie gestellt werden, dazu ermunterte sie ausdrücklich am Ende ihrer Ausführungen.

Für die musikalische gute Stimmung sorgte die Band Connect, die die ZuschauerInnen am Bildschirm ermunterte, zu Hause kräftig mitzusingen. Pastor Eilebrecht dankte allen Mitwirkenden am Ende der Messe für die Unterstützung und lud zu den nächsten Feiern herzlich ein. Wie es weitergeht im Projekt „Kirche am See“ können Interessierte aus den Infos der Homepage entnehmen, dort wird stets aktualisiert.

Ein Auswärtsspiel wird es am 16. Mai geben. Dann nimmt das Kirchenschiff Kurs auf Bad Sassendorf. An der Saline (11h) wird die Messe bei hoffentlich gutem Wetter open air gefeiert – alternativ geht es in die frisch renovierte St. Bonifatiuskirche. „Ich sende sie in die Welt“ … lautet dann das Motto. Kritisch fragt dann das Vorbereitungsteam (dieses Mal: PGR Bad Sassendorf), ob es sich überhaupt noch lohnt, in der Kirche mitzumachen. Welche Gründe sprechen dafür? – darüber können sich auch die GottesdienstteilnehmerInnen eigene Gedanken machen, während sie der Musik der Gruppe Sinpalabras lauschen. Im Anschluss werden Produkte vom heimischen Eine-Welt-Kreis angeboten. Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist nicht erforderlich.

 

40 Tage- 40 Gesichter

eine Aktion der katholischen Jugendarbeit im Dekanat Hellweg

Schokolade macht glücklich, Jugendarbeit auch. Auf Schokolade können wir in der Fastenzeit verzichten, auf Jugendarbeit nicht. 40 junge und junggebliebene Menschen berichten was sie mit katholischer Jugendarbeit verbindet.

Andreas Riedl findet die ständige Bewegung in der Jugendarbeit klasse (Er ist Leiter in der Jugendarbeit am Möhnesee).

Doris Noll berichtet beispielsweise von den Wurzeln, die die Jugendarbeit ihr selbst, aber auch heutigen Kindern gibt (Sie ist Dekanatsreferentin für Jugend und Familie).

Stephan Mockenhaupt freut sich vor allem über die Kreativität der jungen Christen (Er ist der Dekanatsjugendseelsorger)..

Andreas Krüger blickt mit Stolz auf junge Erwachsene, die er ein Stück weit prägen und begleiten durfte. (Er ist Gemeindereferent im Pastoralen Raum Soest).

Liebe Jugendliche,

seid ihr neugierig geworden auf weitere Statements? Dann schaut einmal auf die Homepage des Dekanates Hellweg( www.dekanat-hellweg.de) oder auf den Kanälen Facebook und Instagram unter @jugendhellweg gibt es jeden Tag einen neuen Impuls.

Einladung zur 3. Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn lädt am Samstag, 6. März 2021, im Namen von Erzbischof Hans-Josef Becker zur 3. Frauenkonferenz ein. Sie steht unter dem Leitwort „Von Mensch zu Mensch Kultur (ver-)wandeln“ und findet aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form statt, wird also per Livestream übertragen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet um 13 Uhr.

Teilnehmen können alle Interessierten, unabhängig vom Geschlecht. Ihr Kommen zugesagt haben Erzbischof Hans-Josef Becker und Generalvikar Alfons Hardt.

Im Zentrum stehen drei Podiumsgespräche zu aktuellen Fragestellungen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich per Chat an den Gesprächen beteiligen.

Infos zur 3. Frauenkonferenz und die Anmeldemöglichkeit besteht unter https://wir-erzbistum-paderborn.de/themen/frauen/

bzw.

https://wir-erzbistum-paderborn.de/3-frauenkonferenz-im-erzbistum-paderborn/

 

Weitere Links:

Plakat:  https://wir-erzbistum-paderborn.de/wp-content/uploads/sites/3/egv-pb-3-frauenkonferenz-2021-plakat-a3-ef-web.pdf

Klappkarte mit Tagesordnung:   https://wir-erzbistum-paderborn.de/wp-content/uploads/sites/3/egv-pb-3-frauenkonferenz-2021-klappkarte-100x210-ef-web-2.pdf

 

Aschenkreuz 2021 der Familien ist beständig

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Für viele Gläubige gehört es selbstverständlich dazu: Das Aschenkreuz zu Beginn der Fastenzeit. Vor Corona war es ein bekannter Brauch, dass sich in den katholischen Gotteshäusern am Aschermittwoch die Gemeindemitglieder trafen und ein Priester / pastoraler MitarbeiterIn ihnen das Kreuz als Zeichen der Vergänglichkeit auf die Stirn zeichnete. Einen Tag lang wurde es dann sichtbar „vor Kopf“ getragen, bevor es dann abends verblasst war.

Weil im Frühjahr 2021 der Kirchbesuch nicht immer / nur schwer möglich war, hat Andreas Krüger, Gemeindereferent aus Soest, stellvertretend für das Pastoralteam einen Kindergottesdienst online gestellt. Darin erklärte er anschaulich die Bedeutung des Tages und des Symbols. „Leider kann ich euch jetzt nicht das Kreuz auf die Stirn geben, doch ich habe eine Alternative für euch…“ – verriet der Seelsorger am Ende seines Gottesdienstes. Am Schluss wurde nämlich ein Rezept eingeblendet, in dem aus Salzteig – vermengt mit Asche – Kreuze gebacken werden konnten.

Somit prangt nun zwar kein Kreuz auf der Stirn der jungen Christen, aber in einigen Häusern ist es nun als dauerhaftes Zeichen an der Wand zu sehen.

Das Pastoralteam wünscht sich, dass es die Familien ab jetzt im Alltag begleitet und stets aufs Neue an die Fastenzeit erinnert…

 

Faden im Pastoralen Prozess wieder aufgenommen

Mit einem Treffen am 6. Oktober von Pastoralverbundsrat, Steuerungsgruppe und Pastoralteam im Patroklus-Haus wurde der Faden in den Überlegungen zum Pastoralen Prozess im Pastoralen Raum Soest wieder aufgenommen. Nach der Unterbrechung durch die Corona-Situation und den dadurch bedingten Ausfall von bereits geplanten Veranstaltungen im Sommerhalbjahr 2020 war es nötig geworden, neue Schritte zu entwickeln, den Austausch über die Themen der kirchlichen Entwicklung unter den aktuellen Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

Unter der Moderation von Gemeindereferentin Martina Neuhaus und Marcus Heimann aus der Steuerungsgruppe setzten sich gemeinsam trotz Abstand die Vertreter der sechs Pfarrgemeinräte, der Steuerungsgruppe und des Pastoralteams zunächst mit den Fragen der Kulturveränderung in der Gesellschaft auseinander. Es wurde deutlich, dass manche Veränderungen in der Kirche nur im Zusammenhang mit diesen gesellschaftlichen Entwicklungen von z.B. Individualisierung oder Pluralität zu sehen sind. Auch die besonderen Aspekte der Corona-Zeit wurden bedacht. Die ausführlichen Gedanken der Präsentation sind im Download zu finden.

In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmer Themen, die für die weitere Entwicklung in den Gemeinden wichtig sind. Punkte wie Umgang mit Vereinsamung, Halten von Kontakten und Verbindung in den Gemeinden, Berührung der Menschen mit dem Evangelium, Trauerpastoral, Digitalisierung und Vieles mehr wurden in den Blick genommen. Bis Jahresende haben sich die Pfarrgemeinderäte nun verabredet, jeweils mit zwei Gremien zusammen diese Themen zu vertiefen: der PGR Bad Sassendorf zusammen mit den PGR St. Bruno Soest, der PGR Möhnesee mit dem PGR Heilig Kreuz Soest und die PGRs St. Patrokli und St. Albertus Magnus Soest.

Da unter den aktuellen Corona-Bedingungen bis auf weitere Sicht keine Großveranstaltungen möglich sein werden, überlegt die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Prozess kleinere Formate nach dem Jahreswechsel, in denen der Austausch zu einzelnen Themen in der Breite der Gemeinden weiter geführt werden kann.

Die Teilnehmer des Abends gingen sehr zuversichtlich auseinander, in dem Bewusstsein sich gemeinsam den Fragen der Gegenwart in der Kirche und der Nachfolge Jesu zu stellen. Wieder ein Schritt auf dem Weg der Kirche vor Ort.

 

Kulturveränderung und Kirche...

Das nächste Donnerstagsgebet in Heilig Kreuz

Soest. Die Situation der katholischen Kirche beschäftigt viele, darunter auch zahlreiche gläubige Christinnen und Christen. Eine offene – glaubwürdige – gerechte Lehre, diese Blickrichtung beschäftigt die Mitglieder spätestens seit Beginn des sogenannten Synodalen Weges. Neben Sitzungen, Diskussionen und Foren möchten Gläubige ihre Anliegen aber auch ins Gebet bringen. Das sogenannte Donnerstagsgebet geht zurück auf die Initiative von Schweizer Klosterfrauen und hat sich mittlerweile über Österreich, Luxemburg und Deutschland ausgebreitet. Seit September hat es auch Fuß gefasst im Pastoralen Raum Soest. Der Vorbereitungskreis – aus den Reihen der Kfd: Andrea Steinhoff (2. von links), Mechthild Wohter (3. von links) und Ursula Tenhaken-Schmidt (4. von links) und des Pastoralteams: Felicitas Hecker (links) und Martina Neuhaus (rechts) – lädt wieder Interessiert in die Heilig Kreuz Kirche (Paradieser Weg) ein. Der nächste Termin ist der 15. Oktober um 18.30h. Willkommen sind Frauen und Männer aus Soest und Umgebung, denen das Thema am Herzen liegt. Wer im Vorfeld mehr über das Gebet erfahren will, sei auf zwei Homepages verwiesen: https://www.gebet-am-donnerstag.ch bzw. die Seite der katholischen Kirchengemeinden Soests (www.pr-soest.de).

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Donnerstagsgebet rückt Mut zur Veränderung, Offenheit und Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche in den Mittelpunkt

Im Februar 2019 rief die Schweizerin Irene Gassmann (Benediktinerinnenabtei Kloster Fahr) das sogenannte Donnerstagsgebet ins Leben und von da an – so könnte man es frei formulieren – „eroberte“ es die katholische Kirche im In- und Ausland. Worum geht es den Menschen, die sich seitdem einmal pro Woche treffen, gemeinsam beten und sich austauschen? Anlass für diese neue Gebetsform waren Missstände in der Kirche (Machtmissbrauch, Rolle der Frau etc.), die zunächst wie allerorten große Betroffenheit auslösten. Doch es sollte nicht bei diesem stillen Erschrecken bleiben. „Wir können nicht viel tun, aber wir können doch beten und das Thema ins Gespräch bringen!“ – war die einhellige Meinung der Ordensschwestern, die auch rasch unter Theologinnen, kirchlichen Mitarbeiterinnen und engagieren Ehrenamtlichen Zuspruch fand. Seitdem wächst der Kreis der Unterstützerinnen in jeder Woche.

„Schritt für Schritt“ – diese Überschrift kennzeichnet die Bewegung, die sich ausbreitete und auch auf offene Ohren im Pastoralen Raum Soest stieß. Hier bildete sich ebenfalls in kurzer Zeit ein Vorbereitungsteam aus Andrea Steinhoff, Ursula Tenhaken-Schmidt und Mechthild Wohter (aus dem Reihen der kfd) und den Gemeindereferentinnen Felicitas Hecker und Martina Neuhaus (aus dem Pastoralteam Soest). Ab September laden sie in die Heilig Kreuz Kirche Soest (Paradieser Weg) jeden ersten und dritten Donnerstag (jeweils 18.30h) ein. Beginn ist der 3. September 2020.

„Unter dem Titel „Schritt für Schritt“ bringt das Gebet zur Sprache, was Frauen und auch Männer bewegt. Wir beten um die Kraft der Veränderung, um Glaubwürdigkeit, Offenheit und Geschlechtergerechtigkeit. Die Kraft dieses Gebetes ermutigt und bringt in Bewegung. Es verbindet uns mit der Geistkraft und untereinander und regt zur Aktivität an.“ So heißt es in der Vorankündigung der Frauen, die darauf hoffen, dass sich viele aus Soest und Umgebung dieser Gebetskette anschließen. Nach dem Gebet gilt die Einladung zu Austausch & Begegnung an verschiedenen Kontaktpunkten in der Kirche.

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Alle Maßnahmen zum Schutz und zur Eindämmung auf einen Blick:

30.03 Aktuelle Bekanntmachung von Pastor Eilebrecht über die laufenden und bevorstehenden Vorgänge im Pastoralen Raum Soest als Download (korrigierte Version)

20.03 Unsere Gottesdienste / die ökumenische Aktion / und unsere Läuteordnung hier...

19.03. Internetbotschaft vom Pastor Eilebrecht als Download

19.03. Botschaften an Brautpaare, Tauffamilien, Trauernde, Kommunionkinder und Jubilare als Download

19.03. Pressemitteilung des Pastoralen Raum als Download

18.03. Alle Kirchen sind bis auf weiteres geschlossen

17.03. [Videobotschaft] von Erzbischof Hans-Josef Becker

16.03. Mitteilung des Pastoralen Raum - Überblick über alle Aktivitäten - WICHTIG. Weitere Informationen hier...

16.03. Absage aller öffentlichen Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen

15.03. Alle Pfarrheime sind bis auf weiteres geschlossen

14.03. Alle Pfarrbüros sind bis auf weiteres geschlossen

Alles Wichtige aus dem Erzbistum Paderborn finden Sie hier...

Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienst

Liebe Mitchristen,

Auf seiner Video-Sitzung am 30.4. hat der Pastoralverbundsrat nach intensiver Beratung einstimmig beschlossen, die Feier der öffentlichen Gottesdienste im Pastoralen Raum Soest schrittweise wiederaufzunehmen. Der Beschluss zur Wiederaufnahme der Gottesdienste beinhaltet folgenden Plan:

1. Schritt:

Mit den Sonntagsgottesdiensten vom 10. Mai (inkl. Vorabend) laden wir die Menschen wieder zur Mitfeier von Gottesdiensten in die Kirchen ein. Diese öffentlichen Gottesdienste werden zunächst als Wort-Gottes-Feiern ohne Kommunionspendung gefeiert.

An den Werktagen werden in einzelnen Kirchen Maiandachten oder Wortgottesdienste angeboten.

 

2. Schritt:

Voraussichtlich ab Christi Himmelfahrt (21. Mai) oder dem darauffolgenden Sonntag (24. Mai) ist geplant, wieder an Sonn- und Werktagen die Eucharistie zu feiern. Für die entsprechende Entscheidung hat der PV-Rat sich für dem 18.5. zur nächsten Sitzung vereinbart.

 Parallel dazu ist entschieden worden, die täglichen Eucharistiefeiern im Live-Stream aus der Dom-Krypta im bestehenden Format weiterzuführen. Das Angebot wird von vielen Menschen dankbar angenommen und bietet vor allem für diejenigen, die noch nicht in die Kirchen kommen wollen oder können einen wichtigen geistlichen Ankerpunkt.

Diese Staffelung wurde gewählt, damit die Menschen sich erst an das neue Verhalten im Kirchenraum gewöhnen können und Erfahrungen mit der neuen Gottesdienst-Situation gesammelt werden.

In folgenden Kirchen werden wieder Gottesdienste gefeiert: St. Christophorus Ostinghausen, St. Pankratius Körbecke, St. Luzia Völlinghausen, St. Albertus Magnus Soest, St. Bruno Soest, Heilig Kreuz Soest und St. Patrokli Soest. Die Kirchen in Günne und Bad Sassendorf sind aktuell wegen Renovierung geschlossen und die anderen Kirchen und Kapellen erfüllen nicht die diözesanen Rahmenbedingungen (z.B. zu klein im Hinblick auf die Abstandsregeln, fehlender zweiter Ausgang). Die Frage um die Feier der Gottesdienste der „Kirche am See“ ist noch offen; hier laufen noch die Gespräche mit der Gemeinde Möhnesee und dem Heinrich-Lübke-Haus. Die Gottesdienst-Übertragung im St. Elisabeth-Altenheim Körbecke wird wie bisher weitergeführt.

Um die Gottesdienste aufnehmen zu können muss für jede Kirche ein Schutzkonzept gefertigt werden, in dem die Maßnahmen zum Infektionsschutz beschrieben sind. Dies geschieht aktuell. Darin ist auch die Zahl der möglichen Plätze in den Kirchen verzeichnet. Der PV-Rat hat sich vorerst dagegen entschieden, mit Anmeldung für die Gottesdienste zu arbeiten, sondern will abwarten und beobachten wie die Menschen sich verhalten. Das beinhaltet das Risiko, dass Menschen auf andere Gottesdienste verwiesen werden müssen, wenn alle erlaubten Plätze belegt sind.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Öffnung ist der Einsatz von Ordnern vor und nach den Gottesdiensten! Hierzu bitte ich jetzt schon einmal Personen an das zentrale Pfarrbüro zu melden (kontakt@pr-soest.de), damit dort eine Liste erstellt wird, wer zu diesem Dienst an den verschiedenen Kirchen bereit ist. Was dieser Dienst im Einzelnen beinhaltet wird noch beschrieben. Ich betone nochmal, dass wir ohne die Ordner den Betrieb nicht wieder aufnehmen können.

All diese Punkte zeigen, dass wir nach wie vor auch als Kirche ein Teil dieser sehr besonderen Situation in der Welt sind. Wir sind dankbar, dass wir wieder zum Gebet zusammenkommen können, auch wenn es sich nicht wie sonst anfühlen wird. Aber trotzdem werden unsere Gebete und Gottesdienste (ob analog oder virtuell), Orte der Frömmigkeit, des Geistes Jesu Christi und der Stärkung für Glauben und Leben sein – davon bin ich überzeugt. So wollen sie den Menschen inneren Halt in dieser für viele sehr schweren Lage geben. Die Situation bleibt dynamisch, deswegen ist es wichtig sich immer wieder neu zu vergewissern, dass der beschrittene Weg weiter gegangen werden kann. Hoffen wir das Beste und nähren wir unser inneres Gottvertrauen.

Detaillierte Pläne, wie Gottesdienstordnung, der Umgang mit Taufen und Beerdigungen etc. werden in der kommenden Woche besprochen und beschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Erzbistums Paderborn.

Ihr Dietmar Röttger, Propst

20.03.20 Unsere Gottesdienste / die ökumenische Aktion / und unsere Läuteordnung:

Landesweit wird in den meisten Kirchen in NRW zunächst bis Gründonnerstag an jedem Abend um 19.30h für 5 Minuten ein besonderes Gebetsläuten zu hören sein.

Es lädt die Menschen ein, den Tag geistlich ausklingen zu lassen und innezuhalten – still zu werden und zu beten. Weil das Läuten aller Glocken mit freudig festlichen Anlässen verbunden ist, und daher zur aktuellen Lebenslage nicht passt, werden bewusst nur die 2 größten und tiefsten Glocken des Geläutes erklingen. Traditionell läuten wir samstags um 17.00h den Sonntag ein.

Darüber hinaus werden unsere Glocken im gesamten Pastoralen Raum Soest für die ab Sonntag gestreamten Gottesdienste für unsere Gemeinden läuten, wenn unsere Priester stellvertretend für alle die heilige Messe feiern. Dazu sind Sie dann über unsere Internetseiten (Homepage) herzlich eingeladen, die Messen mitzufeiern. Aus diesem Grunde werden darum auch unsere Glocken vorrübergehend anders läuten, als Sie es gewohnt sind:

Für die Sonntagsmesse um 11.00h läutet es um 10.45h; für die Werktage, an denen täglich von Montag bis Freitag um 18.00h die Messe gefeiert wird, läutet es um 17.45h und für die Messe am Samstag, die um 9.00h gefeiert wird, läutet es um 8.45h.

Auf diese Weise können wir alle miteinander und beieinander bleiben.

Wenn Sie Gebetsanliegen haben, senden Sie diese über kontakt@pr-soest.de ins Büro – und vielleicht auch ein Foto von sich, dass wir dann mit in die Gottesdienste nehmen können. Wenn wir in Ihren Anliegen eine Kerze für Sie entzünden sollen, dann geben Sie das bitte auch einfach mit an.

Bleiben Sie behütet!

Ihre Seelsorger im PR Soest