Aus dem Pastoralen Raum Soest

Alle Maßnahmen zum Schutz und zur Eindämmung auf einen Blick:

30.03 Aktuelle Bekanntmachung von Pastor Eilebrecht über die laufenden und bevorstehenden Vorgänge im Pastoralen Raum Soest als Download (korrigierte Version)

20.03 Unsere Gottesdienste / die ökumenische Aktion / und unsere Läuteordnung hier...

19.03. Internetbotschaft vom Pastor Eilebrecht als Download

19.03. Botschaften an Brautpaare, Tauffamilien, Trauernde, Kommunionkinder und Jubilare als Download

19.03. Pressemitteilung des Pastoralen Raum als Download

18.03. Alle Kirchen sind bis auf weiteres geschlossen

17.03. [Videobotschaft] von Erzbischof Hans-Josef Becker

16.03. Mitteilung des Pastoralen Raum - Überblick über alle Aktivitäten - WICHTIG. Weitere Informationen hier...

16.03. Absage aller öffentlichen Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen

15.03. Alle Pfarrheime sind bis auf weiteres geschlossen

14.03. Alle Pfarrbüros sind bis auf weiteres geschlossen

Alles Wichtige aus dem Erzbistum Paderborn finden Sie hier...

Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienst

Liebe Mitchristen,

Auf seiner Video-Sitzung am 30.4. hat der Pastoralverbundsrat nach intensiver Beratung einstimmig beschlossen, die Feier der öffentlichen Gottesdienste im Pastoralen Raum Soest schrittweise wiederaufzunehmen. Der Beschluss zur Wiederaufnahme der Gottesdienste beinhaltet folgenden Plan:

1. Schritt:

Mit den Sonntagsgottesdiensten vom 10. Mai (inkl. Vorabend) laden wir die Menschen wieder zur Mitfeier von Gottesdiensten in die Kirchen ein. Diese öffentlichen Gottesdienste werden zunächst als Wort-Gottes-Feiern ohne Kommunionspendung gefeiert.

An den Werktagen werden in einzelnen Kirchen Maiandachten oder Wortgottesdienste angeboten.

 

2. Schritt:

Voraussichtlich ab Christi Himmelfahrt (21. Mai) oder dem darauffolgenden Sonntag (24. Mai) ist geplant, wieder an Sonn- und Werktagen die Eucharistie zu feiern. Für die entsprechende Entscheidung hat der PV-Rat sich für dem 18.5. zur nächsten Sitzung vereinbart.

 Parallel dazu ist entschieden worden, die täglichen Eucharistiefeiern im Live-Stream aus der Dom-Krypta im bestehenden Format weiterzuführen. Das Angebot wird von vielen Menschen dankbar angenommen und bietet vor allem für diejenigen, die noch nicht in die Kirchen kommen wollen oder können einen wichtigen geistlichen Ankerpunkt.

Diese Staffelung wurde gewählt, damit die Menschen sich erst an das neue Verhalten im Kirchenraum gewöhnen können und Erfahrungen mit der neuen Gottesdienst-Situation gesammelt werden.

In folgenden Kirchen werden wieder Gottesdienste gefeiert: St. Christophorus Ostinghausen, St. Pankratius Körbecke, St. Luzia Völlinghausen, St. Albertus Magnus Soest, St. Bruno Soest, Heilig Kreuz Soest und St. Patrokli Soest. Die Kirchen in Günne und Bad Sassendorf sind aktuell wegen Renovierung geschlossen und die anderen Kirchen und Kapellen erfüllen nicht die diözesanen Rahmenbedingungen (z.B. zu klein im Hinblick auf die Abstandsregeln, fehlender zweiter Ausgang). Die Frage um die Feier der Gottesdienste der „Kirche am See“ ist noch offen; hier laufen noch die Gespräche mit der Gemeinde Möhnesee und dem Heinrich-Lübke-Haus. Die Gottesdienst-Übertragung im St. Elisabeth-Altenheim Körbecke wird wie bisher weitergeführt.

Um die Gottesdienste aufnehmen zu können muss für jede Kirche ein Schutzkonzept gefertigt werden, in dem die Maßnahmen zum Infektionsschutz beschrieben sind. Dies geschieht aktuell. Darin ist auch die Zahl der möglichen Plätze in den Kirchen verzeichnet. Der PV-Rat hat sich vorerst dagegen entschieden, mit Anmeldung für die Gottesdienste zu arbeiten, sondern will abwarten und beobachten wie die Menschen sich verhalten. Das beinhaltet das Risiko, dass Menschen auf andere Gottesdienste verwiesen werden müssen, wenn alle erlaubten Plätze belegt sind.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Öffnung ist der Einsatz von Ordnern vor und nach den Gottesdiensten! Hierzu bitte ich jetzt schon einmal Personen an das zentrale Pfarrbüro zu melden (kontakt@pr-soest.de), damit dort eine Liste erstellt wird, wer zu diesem Dienst an den verschiedenen Kirchen bereit ist. Was dieser Dienst im Einzelnen beinhaltet wird noch beschrieben. Ich betone nochmal, dass wir ohne die Ordner den Betrieb nicht wieder aufnehmen können.

All diese Punkte zeigen, dass wir nach wie vor auch als Kirche ein Teil dieser sehr besonderen Situation in der Welt sind. Wir sind dankbar, dass wir wieder zum Gebet zusammenkommen können, auch wenn es sich nicht wie sonst anfühlen wird. Aber trotzdem werden unsere Gebete und Gottesdienste (ob analog oder virtuell), Orte der Frömmigkeit, des Geistes Jesu Christi und der Stärkung für Glauben und Leben sein – davon bin ich überzeugt. So wollen sie den Menschen inneren Halt in dieser für viele sehr schweren Lage geben. Die Situation bleibt dynamisch, deswegen ist es wichtig sich immer wieder neu zu vergewissern, dass der beschrittene Weg weiter gegangen werden kann. Hoffen wir das Beste und nähren wir unser inneres Gottvertrauen.

Detaillierte Pläne, wie Gottesdienstordnung, der Umgang mit Taufen und Beerdigungen etc. werden in der kommenden Woche besprochen und beschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Erzbistums Paderborn.

Ihr Dietmar Röttger, Propst

20.03.20 Unsere Gottesdienste / die ökumenische Aktion / und unsere Läuteordnung:

Landesweit wird in den meisten Kirchen in NRW zunächst bis Gründonnerstag an jedem Abend um 19.30h für 5 Minuten ein besonderes Gebetsläuten zu hören sein.

Es lädt die Menschen ein, den Tag geistlich ausklingen zu lassen und innezuhalten – still zu werden und zu beten. Weil das Läuten aller Glocken mit freudig festlichen Anlässen verbunden ist, und daher zur aktuellen Lebenslage nicht passt, werden bewusst nur die 2 größten und tiefsten Glocken des Geläutes erklingen. Traditionell läuten wir samstags um 17.00h den Sonntag ein.

Darüber hinaus werden unsere Glocken im gesamten Pastoralen Raum Soest für die ab Sonntag gestreamten Gottesdienste für unsere Gemeinden läuten, wenn unsere Priester stellvertretend für alle die heilige Messe feiern. Dazu sind Sie dann über unsere Internetseiten (Homepage) herzlich eingeladen, die Messen mitzufeiern. Aus diesem Grunde werden darum auch unsere Glocken vorrübergehend anders läuten, als Sie es gewohnt sind:

Für die Sonntagsmesse um 11.00h läutet es um 10.45h; für die Werktage, an denen täglich von Montag bis Freitag um 18.00h die Messe gefeiert wird, läutet es um 17.45h und für die Messe am Samstag, die um 9.00h gefeiert wird, läutet es um 8.45h.

Auf diese Weise können wir alle miteinander und beieinander bleiben.

Wenn Sie Gebetsanliegen haben, senden Sie diese über kontakt@pr-soest.de ins Büro – und vielleicht auch ein Foto von sich, dass wir dann mit in die Gottesdienste nehmen können. Wenn wir in Ihren Anliegen eine Kerze für Sie entzünden sollen, dann geben Sie das bitte auch einfach mit an.

Bleiben Sie behütet!

Ihre Seelsorger im PR Soest

Gebet in der Coronakrise

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie. Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.

Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.

Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.

Dass Du allein ewig bist.

Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.

Danke

Verfasser: Dr. Johannes Hartl

Mitteilung der katholischen Kirche im Pastoralen Raum Soest per 16.3.2020

Liebe Schwestern und Brüder im pastoralen Raum!

Nach weiteren Beratungen mit Gesundheitsexperten und Studium verschiedener Veröffentlichungen ist in den nächsten Tagen bzw. Wochen eine exponentielle Steigerung der Krankheitsfälle, und damit auch der schweren Verläufe und der Todesfälle zu erwarten – man schätzt somit eine tägliche Verdoppelung.
Diese Kurve muss unter allen Umständen verlangsamt und abgeflacht werden – die medizinische Versorgung ist sonst in ernsthafter Gefahr.

Daher gelten für die kommenden Wochen – mindestens bis Palmsonntag, 5. April 2020, folgende Maßnahmen:

A: Gottesdienste und Spiritualität:

Ab heute, Montag, 16. März 2020, finden keine öffentlichen Gottesdienste in den Kirchen und Kapellen des Pastoralverbundes Pastoraler Raum Soest statt.

Die Priester zelebrieren zu den im Zelebrantenplan angegebenen Zeiten in den Anliegen der ihnen anvertrauten Gläubigen; dieses kann in den nächstgelegenen Kirchen stattfinden. Priester regeln die Orte und die Beteiligung der Küster selbständig. Es kann hilfreich sein, den Küster als „Volk“ mit hinzuzuziehen. Messformular vom Tage, ggf. Nr 38 B „In jeder Not“ (MB S. 1108 [1078]). In Altenheimen und Krankenhäusern mit Übertragungsmöglichkeit soll zu den üblichen Zeiten die Heilige Messe ohne Gemeindebeteiligung gefeiert und ins Haus gesendet werden.

In den geöffneten Kirchen wird zu stillem eucharistischem Gebet eingeladen.
Zeiten und Orte werden nach der Pastoralkonferenz am Dienstag veröffentlicht.

Kirchliche Gruppen, Veranstaltungen und Räume

Alle kirchlichen Häuser und Pfarrheime sind ab sofort und bis auf Weiteres für alle *) geschlossen. Alle Gruppenverantwortlichen werden ersucht, ihre Gruppen zu informieren und Versammlungen in kirchlichen Räumen oder auch generell abzusagen.

*) Gruppen, die ihrem Wesen nach oder durch Auftrag gehalten sind, die Ordnung aufrecht zu erhalten und den Fortgang der Maßnahmen zu beschließen, sind davon ausgenommen (z.B. Pastoralkonferenz bzw. Krisenstab).
Es sind dabei aber in besonderer Weise die hygienischen Vorschriften zu beachten.
Im Pfarrheim Körbecke (Ludwig Kleffmann-Haus) wird ein Krisenzentrum eingerichtet, welches die Schutzmaßnahmen berücksichtigt.

ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS FÜR DIE DRASTISCHEN MASSNAHMEN.
WIR SIND ZU DIESEN SCHRITTEN ZUM SCHUTZ DER ALLGEMEINHEIT VERPFLICHTET.

Die Pfarrbüros bleiben vorerst für den Besucherverkehr geschlossen. Dienstleistungen und Bescheinigungen werden ausschließlich vom Zentralbüro in Soest  ausgeführt. Anfragen und Anliegen können per Telefon unter der Rufnummer 02921/6710660 geregelt werden. Bürozeiten: Mo – Fr 9 – 12 Uhr. E-Mail: kontakt@pr-soest.de.
Alle Informationen unter www.pr-soest.de.  > Corona Virus

Pastoral und Sakramente

Die Kirchen bleiben zum persönlichen Gebet zu den üblichen Zeiten geöffnet!

Taufen:

Tauffeiern der Familien werden ausgesetzt. Sollte eine dringende Taufe / Nottaufe anstehen, dann ausschließlich in Anwesenheit vom Spender, vom Empfänger und den Paten, bzw. bei Kindertaufen die Eltern (keine Geschwister).

Erstkommunion:

Die Feiern in den 2-3 Wochen nach Ostern sind abgesagt.
Ein neuer Termin lässt sich noch nicht festlegen. Die Verantwortlichen der Erstkommunionvorbereitung informieren die Betroffenen.

Firmvorbereitung:

Bis auf Weiteres keine Treffen und Veranstaltungen; Kontakt zu Jugendlichen wird über die vertrauten Medien gehalten.

Hochzeiten:

Derzeit keine öffentlichen Hochzeitsgottesdienste. Sollte aus gerechtem Grund (z.B. medizinischer Notfall) eine Trauung als notwendig erscheinen, ist diese nur als Trauung, nur mit Brautpaar und Zeugen durchzuführen.

Krankensalbung:

Wenn aufschiebbar, soll sie später gespendet werden. Im Bedarfsfall wird die Krankensalbung jedoch von einem Priester gespendet.

Beichtgelegenheit:

Im St. Patrokli-Dom Samstags von 9.45 – 10 Uhr (jeweilig der vorgesehene Zelebrant) oder nach Absprache.


Beerdigungen:

Die folgenden Vereinbarungen wurden mit den Ordnungsämtern sowie der evangelischen Kirche abgestimmt und gelten ab sofort (Montag, 16.3., 12 Uhr) und ausnahmslos:

Regelungen für Trauerfeiern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden
im Bereich Soest und Pastoralverbund Soest  - Stand 16.03.2020 -

In Anbetracht der gesundheitlichen Gefahren durch die Ausbreitung des Corona-Virus und der Mitverantwortung der Kirchengemeinden bei der Gestaltung des öffentlichen Lebens haben sich die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Blick auf kirchliche Trauerfeiern im Bereich Soest auf eine gemeinsame Haltung und Praxis wie folgt verständigt.

1. Trauerfeiern sind wie Sonntagsgottesdienste ein kirchliches Grundangebot und ein wichtiger Teil unseres seelsorglichen Auftrags. Wenn Trauerfeiern behördlicherseits nicht verboten sind, sollen sie unter Einhaltung der behördlichen Schutzmaßnahmen so durchgeführt werden, dass eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus möglichst vermieden wird. Daher gilt ab sofort:

Begräbnisfeiern werden nur noch im engsten Familienkreis abgehalten (maximal 15 Teilnehmer).

  • - Der Trauergottesdienst findet direkt am Grab statt.
  • - Die üblichen Schutzmaßnahmen werden beachtet: Verzicht auf Begrüßung/Kondolieren durch Handschlag bzw. Umarmung, Abstand zu anderen, Vorkehrungen persönlicher Hygiene etc.
  • - Personen mit Symptomen von Erkältung oder grippalen Infekten oder mit Kontakt zu Träger des Corona-Virus sind gehalten, auf eine Teilnahme zu verzichten.

2. Die Schutzmaßnahmen gelten auch und gerade für "große" Beisetzungen, bei denen aufgrund von Prominenz des Verstorbenen, persönlicher Einladungen und öffentlicher Anzeige viele Trauergäste zu erwarten sind. Hier muss bereits in der Vorbereitung darauf hingewiesen werden, dass die Trauerfeier nur "im kleinen Kreis" stattfinden kann und wird (Einladung, Traueranzeige).
Eine bereits anders angekündigte Trauerfeier mit zu erwartenden vielen Trauergästen wäre rechtzeitig vor der Trauerfeier abzusagen, notfalls auch noch unmittelbar zu Beginn. Andere Formen gefährden Gesundheit und Leben der Gäste und vieler anderer, denen sie begegnen.

3. Diese Regelungen gelten sinngemäß auch für Beisetzungen im Kolumbarium St. Paulikirche Soest.

4. Sollten behördlicherseits weitergehende Einschränkungen oder ein generelles Verbot von Trauerfeiern erfolgen, wird mit den Angehörigen nach einer Möglichkeit gesucht, unter den gegebenen Umständen in einem würdevollen Rahmen von einem Familienmitglied Abschied zu nehmen.

Diese Maßnahmen wurden nach Beratungen des Pastoralteams und der Gemeindegremien, nach Maßgaben kirchlicher, kommunaler und staatlicher Stellen und ökumenisch abgestimmt beschlossen und gelten mit sofortiger Wirkung.

Möhnesee, 16. März 2020

Pfarrer Ludger Eilebrecht, Pastor i. PV.
komm. Leiter des Pastoralverbundes Pastoraler Raum Soest

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Pfarrgemeinderat öffnete Türen und Herzen der GottesdienstbesucherInnen

Ostinghausen. „Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern…“ – Mit diesen Wörtern stimmten die Musiker von Sinpalabras am letzten Feriensonntag auf den besonderen Open-Air-Gottesdienst ein. Und entsprechend erfreut war auch Zelebrant Ludger Eilebrecht, dass sich dieses Motto bewahrheitete…: Hatten sich doch tatsächlich ca. 400 Gläubige auf den Weg zum Haus Düsse gemacht, um diese Messe gemeinsam zu feiern. Die Kirche am See gastierte erstmalig am Ortsrand von Ostinghausen. Dem Aufruf „Lasst uns TÜR-Öffner sein“ waren Gläubige aus dem ganzen Pastoralen Raum Soest und darüber hinaus gefolgt.

Im Predigtspiel stand die PGR-Vorsitzende Marie-Theres Klösener allerdings zunächst mal vor einer verschlossenen Tür. Angst, Neid und Streit versperrten ihr den Weg. Auch Pastor Eilebrecht vermochte es nicht, das Tor zu öffnen. Erst mit Hilfe von vier Schlüsseln vom PGR (Eva Mittrup), dem Familiengottesdienstkreis (Nicole Adrian), der kfd (Martina Junglas) und den Messdienern (Pia Böhmer), die stellvertretend für die vielen Einzelnen und Gruppierungen in der Pfarrei, aber auch im ganzen Pastoralen Raum standen, konnte der Eingang freigemacht werden. Der Geistliche rief am Ende des Predigtspiels auf, dass jeder der GottesdienstbesucherInnen einmal überlegen solle, welchen Schlüssel er den in seinen Händen hält – zum Öffnen von Türen und Herzen in der Kirche. Ergänzt wurden diese Gedanken durch die Fürbitten von Simone Brockhausen, die die Hoffnung zum Ausdruck brachten, dass Menschen, die in Streit, Neid und Angst leben, die richtigen Lebensschlüssel finden mögen. Die Mädchen und Jungen stellten – gemäß der Tradition der Kirche am See – zu jedem Wunsch eine Kerze an den Altar. Damit auch alle Gläubigen diese Anregungen nicht vergessen, gab es als Mitgabe einen kleinen Schlüssel.

Nach der gelungenen Premiere auf Haus Düsse dankte Pastor Eilebrecht allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern (u.a. dem Team der Kirche am See, den Musikern, den Küstern und dem Pfarrgemeinderat) für ihre Unterstützung, bevor alle Gläubigen den Nachhauseweg antraten, um den restlichen Sonnentag noch zu genießen. Neben den guten Inhalten spielte aber sicherlich auch die schöne Kulisse von Haus Düsse (ein herzlicher Dank an die Mitarbeiter) eine große Rolle. Deshalb sei bereits auf den 15. September verwiesen. An diesem Sonntagnachmittag (17h) findet der letzte ImPuls der Zeit an gleicher Stelle statt. Gemäß dem Leitwort „Unterwegs mit Christus“ tragen die Musiker von JAU passende Lieder vor!

 

ImPuls der Zeit: Letzte Veranstaltung ist „unterwegs mit Christus“

Ostinghausen.Soest.Möhnesee. Ein letztes Mal im Spätsommer 2019 laden die Initiatoren der ImPuls-Reihe im Pastoralen Raum Soest interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der näheren und weiteren Umgebung ein, sich eine kleine Auszeit am Sonntag Nachmittag zu nehmen. Am 15. September gilt allen im Innenhof von Haus Düsse ein herzliches Willkommen. Unter dem Leitwort „Unterwegs mit Christus – damals und heute“ präsentieren dort ab 17h die Mitglieder der Gruppe JAU, die aus Soest und dem Hochsauerland kommen, ihre Stücke, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.

Ergänzt wird das musikalische Programm durch Texte unterschiedlicher Couleur, vorgetragen von Felicitas Hecker (Gemeindereferentin aus Bad Sassendorf). Gebete, biblische Impulse, Betrachtungen laden zum Nachdenken und Besinnen ein. Mit Gottes Segen werden die Zuhörerinnen und Zuhörer nach ca. 60 Minuten Programm entlassen, bis es hoffentlich heißt: Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

„Lebenswege“ bildeten den Mittelpunkt vom zweiten ImPuls

Soest.Möhnesee.Bad Sassendorf. Mal nachdenklich, mal fröhlich, mal schwungvoll, mal besinnlich…: Ganz unterschiedliche Stücke präsentierten Corinna Kickelbick und Marc Herting beim zweiten ImPuls, zu dem wieder die Gemeindemitglieder des Pastoralen Raumes und Musikliebhaber der Region willkommen waren. Im Museum Wilhelm Morgner begrüßte zunächst Annette Haumer vom Vorbereitungsteam, bevor das erste Stück erklang. „Zeit mit Gott verbringen…“ – Diese Liedzeile in der Eröffnung brachte es gut auf den Punkt, worum es den Initiatoren der Reihe eigentlich geht: Eine Stunde für sich zu haben, Lieder zum Zuhören und Mitsingen, die Seele baumeln zu lassen und dabei eben vielleicht auch Gott zu erfahren! Neben den musikalischen Highlights verstand es Sigrid Kemper passende Texte einzustreuen. Dabei reichte ihr Repertoire von der Bibel (Emmauserzählung) über Märchen bis hin zu einem Auszug des Kinderbuches Momo (Michael Ende).

Annette Haumer hatte bereits in ihrer Einleitung darauf hingewiesen, dass für die Reihe ungewöhnliche Veranstaltungsorte im Vorfeld ausgewählt worden waren. Darauf gingen dieses Mal die Musiker in besonderer Weise ein. Wilhelm Morgner hinterlässt als letztes Kunstwerk einen Kreuzweg, somit wurde dieses Thema auch in einem Lied ganz bewusst aufgegriffen. „Lebenswege – die Kunst zu leben…“ hatte das Trio den Nachmittag überschrieben. Und wie das Leben so spielt, gab es Musik & Texte, die ein Schmunzeln hervorriefen genauso wie Beiträge, die eher nachdenklich stimmten. Bei so einem abwechslungsreichen Programm endete natürlich das kurzweilige Stündchen mit einer Zugabe. Vor allem die Kombination von Wort und Gesang sowie die Vielfalt der Darbietungen kam bei den ZuhörerInnen sehr gut an. Man kann sagen, das Trio ging im besten Wortsinne bei ihrer Vorstellung „My Way“ (was natürlich auch zu Gehör gebracht wurde…).

Bevor die TeilnehmerInnen mit einem Segenslied verabschiedet wurden, kam noch die Einladung zum dritten ImPuls: Dieses Mal geht es an das Südufer des Möhnesees. Die Hammer Gruppe „Yanomami“ – bekannt von der Gestaltung von Gottesdiensten bei der Kirche am See und in der Pfarrei Heilige Familie – spielt am 16. Juni auf in Neuhaus (bei guter Witterung vor oder in der Marienkapelle). Ich sing dir mein Lied… lautet dann die Überschrift des sicherlich ebenfalls besonderen Nachmittages.

 

72 Stunden -  Uns schickt der Himmel

Sassendorfer und Soester Kinder gingen Hand in Hand

Soest.Bad Sassendorf. Die Gestaltung von Seedbombs, Besuch & Begegnung im Altenheim, die Beschäftigung mit den Stolpersteinen, Kleidertauschbörse, der Besuch der Moschee, Umweltschutz, Waffeln für den guten Zweck…: Bei so vielen tollen Angeboten war die Entscheidung ganz schön schwer. Über 30 Kinder und Jugendliche zeigten in diesen verschiedenen Projekten rund um St. Patrokli, dass sie sozial sind, dass sie an die Zukunft denken, dass sie anpacken konnten. Neben dem Engagement blieb aber auch Zeit für Spaß und Kennenlernen. Es ist schön, dass sich die jüngeren Gemeindemitglieder so einsetzen. Das war aber nur möglich, weil eine große Leiterrunde, alles organisierte und begleitete. HERZLICHEN DANK!!!